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Kreditwürdigkeit bei Immobiliendarlehen

Kreditwürdigkeit

Die Kreditwürdigkeit des Darlehensnehmers spielt für Banken eine herausragende Rolle bei der Entscheidung über die Vergabe eines Immobiliendarlehens. Zu Recht, denn es geht erstens um hohe Summen und zweitens um lange Laufzeiten. Doch wie prüfen die Banken die Bonität eigentlich? Woran machen sie fest, ob der Antragsteller die erforderliche Darlehenssumme auch ordnungsgemäß zurückzahlen kann und einer Finanzierungszusage nichts im Wege steht? Um die Bonität einzuschätzen, fordern die Banken zahlreiche Informationen vom Antragsteller ab. Seit Einführung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie sind die Banken noch einmal genauer geworden, was die Prüfung der Bonität angeht.

Dies liegt daran, dass der Darlehensnehmer den Kredit nunmehr jederzeit außerordentlich und ohne Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung kündigen kann, sofern er nachweise kann, dass die Bank keine Bonitätsprüfung durchgeführt hat.

Tipp von immoverkauf24:

Welche Informationen die Bank für das Prüfen der Kreditwürdigkeit benötigt, sehen Sie anhand unserer Unterlagen Checkliste.

Wie Banken Ihre Kreditwürdigkeit berechnen

Generell sind auch Darlehen an Kreditnehmer mit geringerer Kreditwürdigkeit möglich. Da die Bank den Sollzins für das Darlehen jedoch auch anhand der Bonität festlegt, möchte sie sich ein umfassendes Bild von der Finanzlage des künftigen Darlehensnehmers machen. Auf diese Aspekte achtet sie dabei:

  • Einkommen

Die Bank möchte wissen, unter welche Kategorie der Darlehensnehmer fällt: Beamte, Angestellte, Selbständige? Über Gehaltsnachweise (bei Angestellten und Beamten) oder Unterlagen zu den Gewinnen der letzten Jahre (bei Selbständigen) prüft die Bank zudem die Höhe des Einkommens. Dabei wird auch darauf geachtet, ob der Antragsteller sich noch in der Probezeit befindet oder nicht. Falls ja, lehnen manche Banken die Finanzierung ab. Das ist jedoch nicht immer der Fall. Lassen Sie sich von unserem Finanzierungspartner kostenlos und unverbindlich dazu beraten.

  • Ausgaben

Die Bank möchte auch wissen, wie sich die Haushaltslage auf der Ausgabenseite darstellt. Dazu fragt sie unter anderem die Zahl der im Haushalt lebenden Personen und die Höhe laufender Verpflichtungen ab – beispielsweise aus anderen Krediten oder Unterhaltszahlungen.

  • Vermögen

Die Bank möchte auch wissen, welche Vermögenswerte vorhanden sind – beispielsweise Wertpapiere, Sparbücher oder weitere Immobilien. Je nach Ausgestaltung des Darlehensvertrags und der Zweckbindungserklärung dient auch das Vermögen unter Umständen als Sicherheit für den Kredit.

  • Eigenkapital

Die Summe, die der Darlehensnehmer für den Immobilienerwerb einsetzen kann, ist ebenfalls wichtig. Denn je niedriger der Darlehensanteil an der Gesamtfinanzierung der Immobilie ist, desto niedriger ist auch das Ausfallrisiko für die Bank.

  • Schufa-Anfrage

Bevor Banken eine Finanzierungszusage erteilen, holen sie bei der Schufa eine Auskunft über den Antragsteller ein. Hier kommt es darauf an, dass der Darlehensnehmer in spe einen möglichst hohen Schufa-Score hat. Dieser Wert gibt an, wie positiv die Schufa den Kreditnehmer in puncto Zahlungsmoral einschätzt. Je niedriger der Score ausfällt, desto schwieriger wird es, ein Darlehen zu erhalten. Nochmals schwieriger es bei einem negativen Schufa-Eintrag. Es gibt zwar so genannte Kredite ohne Schufa, bei denen die Schufa-Anfrage entfällt. Hier werden jedoch Zinsaufschläge fällig.

  • Immobilie

Auch die zu finanzierende Immobilie spielt bei der Beurteilung der Kreditwürdigkeit eine Rolle. Je gesuchter Immobilientyp und –lage sind, desto geringer ist auch hier das Ausfallrisiko für die Bank.

Tipp von immoverkauf24:

Sobald Sie sich im Klaren darüber sind, dass Sie eine Immobilie kaufen oder bauen möchten, sollten Sie bei der Schufa eine kostenlose Auskunft einholen. Dann wissen Sie, wie die Schufa Ihre Bonität bewertet und können gegebenenfalls Fehler korrigieren lassen. Das Formular zum Download finden Sie hier.

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