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Hausverkauf nach Scheidung?

Haus zu verkaufen

Spätestens nach Einreichung der Scheidung stellen sich viele Hauseigentümer die Frage, ob ein Hausverkauf sinnvoll ist oder sie das Haus doch lieber behalten sollen? Die Beantwortung der Frage ist schon deshalb kompliziert, weil das Haus in der Regel beiden Partnern gemeinsam gehört und diese sich nicht einig sein müssen.

Die Übernahme des Hauses durch einen Ehepartner setzt aber die Zustimmung des Anderen voraus. In jedem Fall sollten die Varianten in Ruhe gegeneinander abgewogen werden, bevor eine Entscheidung fällt. Dazu gehört auch eine fundierte Wertermittlung des Hauses, da die Entscheidung auch von der Höhe des Verkehrswerts des Hauses abhängen kann. Wichtig: beide Partner sollten zur Verkehrswertermittlung gemeinsam einen unabhängigen Gutachter beauftragen und auch bei der Ermittlung dabei sein, damit das Bewertungsergebnis nicht von einer Partei in Frage gestellt wird.

Hausverkauf nach Scheidung – Gründe für den Verkauf

Viele Paare entscheiden sich im Zuge einer Scheidung dazu, das Haus zu verkaufen, auch wenn der eigentliche Verkauf oft erst Monate später, manchmal auch Jahre später erfolgt.

Wichtigste Gründe für den Hausverkauf nach Scheidung:

1. Hausverkauf zur Entflechtung der Gemeinschaft

Wer sich für eine Scheidung entschieden hat, will in der Regel nicht mehr eine wirtschaftliche Gemeinschaft mit seinem ehemaligen Lebenspartner bilden. Sonst müssten künftig auch alle das Haus betreffenden Entscheidungen gemeinsam getroffen werden (z.B. Modernisierungsmaßnahmen). Die wirtschaftliche Entflechtung kann durch den Verkauf des Hauses an einen Dritten erfolgen oder durch Übertragung des eigenen Eigentumsanteils auf den Ehegatten.

2. Hausverkauf aus finanziellen Gründen

Am häufigsten wird ein Haus nach einer Scheidung aus finanziellen Gründen verkauft. Das Einkommen, das bis zur Trennung zur Verfügung stand, muss nun auf zwei Haushalte aufgeteilt werden. Gleichzeitig erhöhen sich die Kosten aufgrund der doppelten Haushaltsführung. In dieser Situation ist die Gefahr sehr groß, dass sich einer oder beide Partner übernehmen und in die Schuldenfalle rutschen bzw. ihre Ausgaben nicht rechtzeitig an die neue Einkommenssituation nach geänderter Steuerklasse anpassen.

3. Haus passt nicht mehr zu den Lebensumständen

Aber selbst wenn z.B. ein Ehegatte das Haus finanziell halten kann, stellt sich schnell die Frage, ob die Immobilie noch zu den veränderten Lebensumständen passt. Die Scheidung ist oftmals ein Bruch in der Lebenssituation. Viele Ehepartner suchen bewusst einen Neuanfang – auch in einer neuen Wohnumgebung. Vielleicht ist das Haus auch einfach zu groß oder man möchte mit einem neuen Partner in einen anderen Stadtteil ziehen.

Erlösverteilung nach Hausverkauf

Beim Verkauf des Hauses werden zunächst die auf dem Haus lastenden Kredite aus dem Verkaufserlös zurückgeführt sowie eine eventuelle Vorfälligkeitsentschädigung an die Bank gezahlt. Die verbleibenden Erlöse werden bei gleichen Eigentumsanteilen hälftig auf die Eigentümer aufgeteilt.

Es ist dabei unerheblich, ob einer der Lebenspartner nach dem Hauskauf mehr in das Haus als der andere investiert hat oder ob z.B. nur ein Ehepartner die Darlehenssumme bedient hat. Auch dann wird der Erlös hälftig aufgeteilt. Allerdings können mögliche Asymmetrien über den Zugewinnausgleich wieder aufgefangen werden.

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