Hausverkauf Berlin
Kann man in einer Mieterstadt wie Berlin sein Haus verkaufen, und das zu einem guten Preis? Ja, man kann, auch wenn natürlich die Hauspreise in Berlin nicht mit denen in z.B. München, Frankfurt oder Hamburg vergleichbar sind. Trotzdem ist der Hausverkauf in Berlin attraktiver geworden. So sind die Hauspreise auch in 2012 in Berlin im Vormarsch.
Immobilienpreise Berlin
Im Durchschnitt kostet ein Einfamilienhaus in Berlin 250.000 Euro. Besonders hohe Preise lassen sich in den Stadtteilen im Südwesten von Berlin erzielen, insbesondere in Dahlem und Grunewald (4.000 Euro pro qm Wohnfläche). Die Schlusslichter bei den Hauspreisen bilden Stadtteile wie Reinickendorf, Köpenick oder Spandau, wo die Preise pro qm Wohnfläche zwischen 1.500 und 1.700 Euro liegen.
Der Osten fällt preislich nach wie vor gegenüber dem Westen ab, auch wenn sich Stadtteile wie Mahlsdorf oder Kaulsdorf gut entwickelt haben. Neben einer West-Ost-Preislinie gibt es aber auch eine Nord-Süd-Preislinie. Die höchsten Hauspreise lassen sich nach wie vor im Süden von Berlin erzielen. Aber auch im Norden gibt es Stadtteile (z.B. Pankow), die zum Trendviertel werden wie Makler in Berlin berichten.
Perspektiven Hausverkauf Berlin
Das Umfeld für einen erfolgreichen Hausverkauf in Berlin bleibt weiter günstig. Die Mieten werden voraussichtlich weiter steigen und treiben immer mehr Mieter in den Hauskauf.
Auch die niedrigen Zinsen sprechen für den Hauskauf und damit für steigende Verkaufspreise. Die Vorzeichen stehen gut, dass der schon jetzt in Berlin vorherrschende Trend zum Ein- und Zweifamilienhaus weiter anhält.
Im Auge behalten sollten Eigentümer die teilweise sehr dynamischen Veränderungen in der Stadt. So könnten beispielsweise Stadtteile um den ehemaligen Flughafen Tempelhof im Preis steigen, weil das Flugfeld sich zum Park entwickelt (2017 findet dort die Bundesgartenschau statt).
Dagegen könnten Häuser in der Nähe des Flughafens Schönfelds bzw. in dessen Einflugschneisen an Wert verlieren, da der Flughafen um 970 ha auf 1.470 ha zum Flughafen Berlin Brandenburg ausgebaut wird (das entspricht etwa 2.000 Fußball-Feldern).
Besonderheiten Hausverkauf Berlin
Beim Hausverkauf in Berlin über einen Makler ist die Maklerprovision nur vom Käufer zu entrichten (zumeist 7,14%), während in vielen anderen Bundesländern die Maklercourtage zwischen Verkäufer und Käufer geteilt wird.
Die Grunderwerbssteuer wurde in Berlin zum 1. April 2012 auf 5% erhöht und liegt damit auf dem Niveau von Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen oder Schleswig-Holstein.
Weitere Tipps und Informationen, wie Sie Ihr Haus in Berlin am besten verkaufen können, finden Sie in unserem Ratgeber “25 Praxistipps zum Hausverkauf”.


