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von Jasmin Löhr | Redakteurin im Bereich Immobilien

Verkaufspreis: Definition, Berechnung & Unterschied zum Angebotspreis

Der richtige Verkaufspreis ist vor allem bei Immobilien entscheidend, denn ein ungenau angesetzter Betrag kostet Sie schnell fünfstellige Beträge – oder monatelange Wartezeit. Wer ein Haus oder eine Wohnung zum richtigen Preis verkaufen möchte, sollte den Verkaufspreis verstehen, korrekt berechnen und strategisch festlegen können, um Nachfrage, Verhandlungsspielraum und den tatsächlichen Verkaufserfolg Ihrer Immobilie sicherzustellen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Laut Definition beschreibt der Verkaufspreis den tatsächlich erzielten Preis einer Immobilie und grenzt ihn klar vom Angebotspreis ab. Verbindlich wird er erst mit dem notariellen Kaufvertrag.
  • Den Verkaufspreis berechnen Sie durch Faktoren wie Marktwert, Lage, Zustand und Nachfrage. Nur so lässt sich ein verhandlungsfester Verkaufspreis von Haus oder Wohnung ermitteln.
  • Eine professionelle Wertermittlung bildet die Grundlage für den optimalen Verkaufspreis einer Immobilie. Sie minimiert Risiken und maximiert Ihre Chancen auf einen erfolgreichen Verkauf. 

1. Definition: Was ist der Verkaufspreis?

Verkaufspreis

Der Verkaufspreis bezeichnet den tatsächlich vereinbarten Preis, zu dem ein Objekt oder eine Dienstleistung verkauft wird. Er entsteht durch Angebot und Nachfrage und wird erst mit Vertragsabschluss verbindlich. Der Verkaufspreis kann vom ursprünglichen Angebotspreis abweichen, etwa durch Verkaufsverhandlungen, Marktveränderungen oder individuelle Rahmenbedingungen zwischen Käufer und Verkäufer.

Was ist der Verkaufspreis von Immobilien?

Der Verkaufspreis einer Immobilie ist der Preis, zu dem eine Immobilie tatsächlich veräußert wird. Dieser wird zwischen Verkäufer und Käufer während des Verkaufsprozesses festgelegt und im Kaufvertrag schriftlich festgehalten. Der Verkaufspreis einer Immobilie orientiert sich am Markt, kann aber durch Verhandlungsgeschick, Zustand, Lage und Nachfrage deutlich vom Angebotspreis abweichen.

Beim Immobilienverkauf ist es üblich, über die Höhe des Verkaufspreises mit dem Käufer zu verhandeln. Die Verkaufsverhandlung kann demzufolge oft kompliziert werden, denn Käufer wollen üblicherweise einen eher niedrigen Preis.

Kostenlos Immobilie bewerten & Verkaufspreis berechnen

Um den optimalen Verkaufspreis zu berechnen, empfehlen wir, den Wert Ihrer Immobilie zu kennen.

Wohnfläche
ca.
Baujahr
ca.

immoverkauf24 Hinweis

Die Begriffe „Verkaufspreis“ und „Kaufpreis“ werden häufig synonym verwendet und unterscheiden sich lediglich in ihrer Perspektive (Verkaufspreis aus Sicht des Verkäufers, Kaufpreis aus Sicht des Käufers). Tatsächlich bezeichnen sie jedoch nicht dasselbe: Während der Verkaufspreis durch Verhandlungen beeinflusst werden kann, ist der Kaufpreis oft bereits im Vertrag festgeschrieben und bietet keinen Verhandlungsspielraum.

2. Wie kann ich den Verkaufspreis von Haus und Wohnung berechnen?

Der Verkaufspreis einer Immobilie ist kein Zufallswert, sondern wird aus dem realistischen Marktwert abgeleitet. Die Basis bildet der aktuelle Immobilienwert, also der Betrag, den vergleichbare Objekte unter ähnlichen Bedingungen tatsächlich erzielen. Angebotspreise dienen dabei lediglich als Orientierung, entscheidend sind reale Verkäufe, die Marktsituation und objektspezifische Merkmale. Für Verkäufer ist besonders wichtig: Zustand und Entwicklungspotenzial der Immobilie sowie Erträge aus Vermietungen fließen maßgeblich in den Verkaufspreis mit ein.

Um den Verkaufspreis von Haus oder Wohnung fundiert zu ermitteln, empfiehlt sich ein systematisches Vorgehen:

  1. Immobilienart festlegen: Handelt es sich um den Verkauf eines Einfamilienhauses, eine Eigentumswohnung oder eines Mehrfamilienhauses? Davon hängt das passende Bewertungsverfahren ab.
  2. Marktwert ermitteln: Der Marktwert wird über Vergleichsobjekte, erzielbare Mieten oder Herstellungskosten ermittelt. Diese Zahl bildet die Grundlage für den späteren Verkaufspreis der Immobilie.
  3. Objektfaktoren bewerten: Lage, Baujahr, Zustand, Energieeffizienz, Ausstattung, Grundriss und Modernisierungen beeinflussen den Verkaufspreis von Haus oder Wohnung erheblich.
  4. Marktsituation berücksichtigen: Zinsniveau, Nachfrage, regionale Entwicklungen und Angebotsknappheit können den Verkaufspreis der Immobilie erhöhen oder senken.
  5. Verkaufspreis festlegen: Aus dem realistischen Marktwert wird ein marktfähiger Verkaufspreis abgeleitet, der Verhandlungsspielraum berücksichtigt, aber keine unrealistischen Erwartungen weckt. 

Beispiel: Verkaufspreis eines Hauses ermitteln

Ein freistehendes Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche auf einem 600 m² Grundstück soll verkauft werden. Das Haus wurde 1998 gebaut und punktet mit einem modernisierten Bad, einer neuen Gasheizung (2020) und Energieeffizienzklasse C. Es befindet sich in guter Wohnlage einer mittelgroßen Stadt in Nordrhein-Westfalen. Die Berechnung des Verkaufspreises könnte beim Verkauf des Einfamilienhauses wie folgt aussehen:

Schritt 1: Vergleichswerte

  • Ähnliche Häuser wurden zuletzt für durchschnittlich 3.300 € pro m² Wohnfläche verkauft.
  • 140 m² × 3.300 € = 462.000 €

Schritt 2: Zu- und Abschläge

  • Moderne Heizung und guter Zustand: + 10.000 €
  • Kein Keller: - 12.000 €
  • 462.000 € + 10.000 € - 12.000 € = 460.000 €

Schritt 3: Marktanpassung

  • Aufgrund hoher Nachfrage in der Region wird ein moderater Aufschlag von rund 3 % angesetzt.
  • 460.000 € × 1,03 = ca. 474.000 €

Der realistische Verkaufspreis des Hauses liegt somit bei rund 470.000 bis 480.000 €, abhängig davon, wie viel Verhandlungsspielraum Sie einbauen möchten.

Ermitteln Sie den Verkaufspreis Ihrer Immobilie mit unserem Rechner

Wenn Sie den Verkaufspreis Ihrer Immobilie professionell und realistisch bestimmen möchten, ist eine fundierte Wertermittlung unerlässlich. Unser kostenloser Online-Rechner liefert Ihnen schnell und unverbindlich eine belastbare Einschätzung als Grundlage, um den optimalen Verkaufspreis von Haus, Wohnung oder Grundstück zu ermitteln.

Die Bewertung basiert – je nach Objektart und Verkaufsgrund – auf anerkannten Verfahren wie dem Vergleichswertverfahren, dem Ertragswertverfahren oder dem Sachwertverfahren. Dabei werden Lage, Zustand, Ausstattung, Marktdaten und regionale Entwicklungen berücksichtigt. Auch ein erfahrener Immobilienmakler kann dabei zur Unterstützung sinnvoll sein. Dieser führt vor Ort und unter Berücksichtigung aller objektspezifischen Faktoren eine präzise Bewertung durch und kann so einen fairen Verkaufspreis berechnen.

Nutzen Sie jetzt unseren kostenlosen Service: Online, unverbindlich und kostenlos den Verkaufspreis Ihrer Immobilie ermitteln – eine solide Basis für einen erfolgreichen und wirtschaftlich sinnvollen Immobilienverkauf. 

3. Welche Faktoren beeinflussen den Verkaufspreis von Immobilien?

Der Verkaufspreis einer Immobilie entsteht aus dem Zusammenspiel zahlreicher Einflussfaktoren. Einige davon können Sie als Eigentümer aktiv steuern, andere liegen außerhalb Ihres Einflussbereichs. Die Faktoren und ihre Auswirkungen zu kennen, ist enorm wichtig, um den Verkaufspreis der Immobilie realistisch einzuschätzen und strategisch zu optimieren.

Faktoren, die den Verkaufspreis von Immobilien beeinflussen

  • Angebot und Nachfrage: Das Verhältnis von Angebot und Nachfrage ist der wichtigste Treiber für den Verkaufspreis. In Regionen mit hoher Nachfrage lassen sich in der Regel höhere Immobilienpreise erzielen, während ein Überangebot den Verkaufspreis einer Immobilie deutlich drücken kann.
  • Lage der Immobilie: Makro- und Mikrolage zählen zu den starken Einflussfaktoren. Infrastruktur, Wirtschaftskraft, Bevölkerungsentwicklung und Wohnumfeld wirken sich direkt auf den Verkaufspreis von Haus oder Wohnung aus.
  • Größe und Zuschnitt: Wohnfläche, Grundstücksgröße und Grundriss beeinflussen, wie attraktiv die Immobilie für Käufer ist. Ungünstige Zuschnitte können den Verkaufspreis trotz großer Fläche mindern.
  • Zustand der Immobilie: Baujahr, Instandhaltungszustand und Modernisierungen sind entscheidend, wenn Sie den Verkaufspreis von Haus oder Wohnung ermitteln möchten. Sanierungsbedarf führt fast immer zu Abschlägen.
  • Ausstattung und Qualität: Hochwertige Materialien, moderne Bäder, Balkone, Aufzüge oder Stellplätze steigern den Verkaufspreis der Immobilie spürbar – insbesondere bei Wohnungen in städtischen Lagen.

Zusätzliche Einflussfaktoren, die 2026 für den Verkaufspreis wichtig werden

  • Energieeffizienz und gesetzliche Vorgaben: Steigende CO₂-Kosten und strengere energetische Anforderungen erhöhen den Fokus auf Energieklassen. Immobilien mit schlechter Effizienz verlieren deutlich an Attraktivität und erzielen einen geringeren Verkaufspreis.
  • Finanzierungsbedingungen und Zinsniveau: Das Zinsumfeld beeinflusst direkt, wie viel Käufer bereit sind, zu zahlen. Steigende Finanzierungskosten wirken dämpfend auf den Verkaufspreis von Haus, Wohnung und Grundstück.
  • Inflation und Baukostenentwicklung: Hohe Bau- und Sanierungskosten können den Verkaufspreis von Bestandsimmobilien mit gutem Zustand aufwerten, während sanierungsbedürftige Objekte preislich stärker unter Druck geraten.
  • Demografische und regionale Trends: Wanderungsbewegungen, Homeoffice und veränderte Wohnbedürfnisse wirken sich regional sehr unterschiedlich aus und beeinflussen, wie hoch Sie den Verkaufspreis ansetzen können. 

Auch der Verkaufszeitpunkt beeinflusst den Verkaufspreis

Neben Objekt- und Marktfaktoren spielt auch der Zeitpunkt des Verkaufs eine Rolle. Saisonale Schwankungen, Zinsänderungen oder politische Rahmenbedingungen können den erzielbaren Verkaufspreis kurzfristig beeinflussen. Wer den Markt beobachtet, kann den Verkaufszeitpunkt gezielt wählen und so den Verkaufspreis optimieren.

4. Welche Arten von Verkaufspreisen gibt es?

Beim Verkauf einer Immobilie ist der Verkaufspreis nicht die einzige Summe, die im Spiel ist. Je nach Phase des Verkaufsprozesses, Marktlage und Zielsetzung kommen unterschiedliche Arten von Verkaufspreisen zum Einsatz. Wer die verschiedenen Arten von Verkaufspreisen kennt und richtig einordnet, kann den Verkaufspreis von Haus oder Wohnung besser planen, realistischer verhandeln und die Chancen auf einen erfolgreichen Verkauf deutlich erhöhen.

  • Marktpreis: Der Marktpreis beschreibt den Preis, der sich aktuell am Immobilienmarkt tatsächlich durchsetzen lässt. Er entsteht aus dem Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage in einer bestimmten Region und dient als realistische Orientierung für den späteren Verkaufspreis von Haus oder Wohnung.
  • Richtpreis bzw. Zielpreis: Der Richtpreis ist ein intern festgelegter Wunschpreis des Eigentümers. Er dient als strategische Grundlage, um den Angebotspreis festzulegen und den späteren Verkaufspreis von Haus oder Wohnung gezielt zu steuern.
  • Mindestpreis: Der Mindestpreis bezeichnet die absolute Untergrenze, zu der ein Wohnungs- oder Hausverkauf noch wirtschaftlich sinnvoll ist. Gerade bei Finanzierungen oder laufenden Verpflichtungen spielt der Mindestpreis eine wichtige Rolle, um Verluste zu vermeiden.
  • Angebotspreis: Der Angebotspreis ist der Preis, mit dem eine Immobilie am Markt inseriert wird. Er liegt häufig leicht über dem angestrebten Verkaufspreis, um Verhandlungsspielraum zu schaffen. In der Praxis weicht der finale Verkaufspreis der Immobilie oft vom ursprünglichen Angebotspreis ab.
  • Verkaufspreis: Der Verkaufspreis ist der Betrag, auf den sich Käufer und Verkäufer einigen und der im notariellen Kaufvertrag festgehalten wird. Dieser Preis ist verbindlich und kann – je nach Verhandlung und Marktsituation – über oder unter dem Angebotspreis liegen. 

5. Was ist der Unterschied zwischen Angebotspreis und Verkaufspreis?

Der Angebotspreis einer Immobilie ist der Preis, zu dem ein Haus, eine Wohnung oder ein Grundstück öffentlich am Markt angeboten wird. Er dient als Ausgangspunkt für Interessenten und bildet die Basis für Verhandlungen. Nicht selten muss der Eigentümer auf diesen Preis noch einmal 5 bis 10 % nachlassen. Der Verkaufspreis hingegen ist der tatsächlich erzielte Preis, der zwischen Käufer und Verkäufer vereinbart und notariell festgehalten wird. Während der Angebotspreis strategisch gewählt wird, um Nachfrage zu erzeugen, spiegelt der Verkaufspreis der Immobilie die reale Marktsituation wider.

Wie hoch die tatsächliche Differenz zwischen Angebotspreis und Verkaufspreis ausfällt, wird vor allem von der Stärke der Nachfrage bestimmt. Ist eine Immobilie sehr gefragt, muss der Verkäufer kaum Abstriche machen bzw. manchmal auch gar nicht im Preis heruntergehen. In der Regel erwarten Käufer allerdings einen gewissen Verhandlungserfolg. Insofern ist es ratsam, bei der Festlegung des Angebotspreises bereits einen kleinen Verhandlungsspielraum einzubauen.

Liegt der Angebotspreis allerdings zu weit über dem gefühlten Marktpreis, dann ist die Resonanz auf das angebotene Objekt zu gering, um überhaupt Käufer für den Hausverkauf anzulocken.

6. Was ist der Unterschied zwischen Verkehrswert und Verkaufspreis?

Häufig sorgen Verkehrswert und Verkaufspreis für Verwirrung, was Immobilienverkäufern teuer zu stehen kommen kann. Der Verkehrswert beschreibt den objektiven Marktwert einer Immobilie zu einem bestimmten Stichtag und wird nach anerkannten Bewertungsverfahren ermittelt. Er dient als neutrale Grundlage, etwa für Immobilienfinanzierungen, steuerliche Zwecke oder als Basis zur Bestimmung des Angebotspreises.

Der Verkaufspreis hingegen ist das Ergebnis individueller Verhandlungen und kann vom Verkehrswert abweichen. Der Unterschied von Verkehrswert und Kaufpreis bzw. Verkaufspreis entsteht häufig durch Marktdynamik, emotionale Werte oder Angebotsknappheit.

Beispiel: Verkaufspreis höher als Verkehrswert

Liegt der Verkehrswert eines Einfamilienhauses bei 420.000 Euro, kann der Verkaufspreis des Hauses in einer stark nachgefragten Lage dennoch 450.000 Euro betragen. Eine hohe Nachfrage oder besondere Ausstattungsmerkmale führen dazu, dass der Verkaufspreis der Immobilie den Verkehrswert übersteigt. 

7. Wie kann ich den Verkaufspreis von Immobilien steigern?

Es gibt viele Faktoren, die Einfluss auf den Verkaufspreis einer Immobilie haben, die Sie als Verkäufer aber nicht beeinflussen können. Dazu gehören die Lage und das Baujahr der Immobilie sowie die Angebot-Nachfrage-Situation auf dem Immobilienmarkt. Faktoren, auf die Verkäufer Einfluss haben können, sind beispielsweise der Zustand und die Ausstattung der Immobilie. 

Folgende Maßnahmen können zu einer Wertsteigerung bei Immobilien führen: 

  • Regelmäßige Instandhaltungsmaßnahmen und Pflege der Immobilie
  • Energetische Sanierungen
  • Verbesserung der Wärmedämmung bei Fenstern und Türen
  • Einbau von energieeffizienten Heizsysteme 
  • Vergrößerung der Wohnfläche durch Ausbau oder Anbau
  • Einbau hochwertigerer Ausstattung (z.B. hochwertige Einbauküche)

Ein Experte vor Ort kann Ihnen genau sagen, welche Maßnahmen sich lohnen, um einen höheren Verkaufspreis zu erzielen.

8. Was sind die häufigsten Fehler beim Verkaufspreis von Haus und Wohnung?

In der Praxis scheitert ein erfolgreicher Immobilienverkauf häufig nicht an der Immobilie selbst, sondern an einem falsch angesetzten Verkaufspreis. Eigentümer unterschätzen oft die Wirkung der Preisstrategie auf Nachfrage und Verhandlungen. Ein zu hoher Verkaufspreis kann Interessenten abschrecken und die Käuferdichte deutlich senken, während ein zu niedriger Preis finanzielle Verluste verursacht. Die Folgen reichen von langen Vermarktungszeiten, über stressige Preisverhandlungen, bis hin zu einem Verkauf unter Wert.

Wer die typischen Fehler beim Hausverkauf kennt und vermeidet, kann den Verkaufspreis von Haus oder Wohnung sicherer bestimmen, stressfreier verhandeln und das wirtschaftlich beste Ergebnis erzielen.

  • 1. Der Verkaufspreis wird zu hoch angesetzt

Ein überhöhter Verkaufspreis führt dazu, dass potenzielle Käufer gar nicht erst anfragen. Die Immobilie bleibt lange am Markt, wirkt „verbrannt“ und verliert an Attraktivität. Besser ist es, den Verkaufspreis realistisch zu ermitteln und sich am tatsächlichen Marktwert zu orientieren, statt ausschließlich auf Wunschpreise zu setzen.

  • 2. Der Verkaufspreis wird zu niedrig kalkuliert

Aus Angst vor Leerstand oder fehlender Nachfrage setzen manche Eigentümer den Verkaufspreis der Immobilie zu niedrig an. Das Ergebnis: finanzielle Einbußen, die nicht mehr korrigierbar sind. Wer den Verkaufspreis berechnen möchte, sollte objektive Bewertungsverfahren nutzen und sich nicht von Zeitdruck leiten lassen. 

  • 3. Verkehrswert und Verkaufspreis werden verwechselt

Ein häufiger Fehler ist die Annahme, der Verkaufspreis müsse zwingend höher als der Verkehrswert sein. Zwar kann der Verkaufspreis höher als der Verkehrswert liegen, etwa bei hoher Nachfrage, dies ist jedoch kein Automatismus. Eigentümer sollten beide Werte klar voneinander abgrenzen und den Verkaufspreis auf Basis realistischer Marktbedingungen festlegen. 

  • 4. Fehlende Strategie bei Verhandlungen

Ohne klare Preisstrategie geraten Eigentümer in Verhandlungen schnell unter Druck. Zugeständnisse werden unüberlegt gemacht, wodurch der Verkaufspreis nicht selten unnötig sinkt. Besser ist es, vorab einen Zielpreis, einen Verhandlungsspielraum und eine klare Untergrenze festzulegen, um den Verkaufspreis der Immobilie souverän zu verteidigen.

9. Fazit: Kosten sparen kann beim Verkaufspreis teuer werden

Beim Immobilienverkauf zeigt sich immer wieder: Wer an der falschen Stelle spart, riskiert erhebliche finanzielle Einbußen. Ein unzureichend ermittelter Verkaufspreis führt entweder zu langen Vermarktungszeiten oder zu einem Abschluss unter Wert. Ohne fundierte Grundlage wird der Verkaufspreis der Immobilie oft aus dem Bauch heraus festgelegt – mit schwacher Verhandlungsposition und unnötigem Stress. Eine professionelle Bewertung ist daher kein Kostenfaktor, sondern die entscheidende Basis, um den Verkaufspreis für Haus, Wohnung oder Grundstück realistisch, marktgerecht und strategisch zu ermitteln.

Eine präzise Immobilienbewertung schafft Transparenz, Orientierung und Sicherheit – sowohl für Eigentümer als auch für potenzielle Käufer. Sie hilft dabei, den optimalen Verkaufspreis zu berechnen, Vertrauen aufzubauen und souverän zu verhandeln. Wer frühzeitig auf eine fundierte Bewertung setzt, erhöht die Verkaufschancen deutlich und vermeidet teure Fehlentscheidungen. Nutzen Sie deshalb gerne unsere Möglichkeit, Ihre Immobilie kostenlos und unverbindlich bewerten zu lassen und schaffen Sie die beste Grundlage für einen erfolgreichen Verkauf.

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Die wichtigsten Fragen & Antworten zum Verkaufspreis
Was ist der VK-Preis?

VK-Preis ist die Abkürzung für Verkaufspreis und bezeichnet den tatsächlich erzielten Preis, zu dem beispielsweise eine Immobilie verkauft wird. Er entsteht durch Einigung zwischen Käufer und Verkäufer und wird verbindlich im Kaufvertrag festgehalten.

Wie lautet die Definition des Verkaufspreises für Immobilien?

Laut Definition ist der Verkaufspreis der endgültig vereinbarte Betrag, zu dem eine Immobilie veräußert wird. Er ergibt sich aus Marktbedingungen, Verhandlungen und objektspezifischen Faktoren und kann vom ursprünglichen Angebotspreis abweichen. Er wird erst mit Abschluss des notariellen Kaufvertrags gültig.

Wie berechnet sich der Verkaufspreis für ein Haus?

Der Verkaufspreis für ein Haus wird aus dem Marktwert abgeleitet. Grundlage sind Vergleichspreise, Lage, Zustand, Ausstattung und Nachfrage. Wer den Verkaufspreis berechnen möchte, sollte zudem Verhandlungsspielraum und aktuelle Markttrends berücksichtigen.

Kann ich den Verkaufspreis für eine Wohnung ermitteln?

Der Verkaufspreis einer Wohnung lässt sich ermitteln, indem Vergleichsverkäufe, Lage, Wohnfläche, Zustand, Hausgeld und Nachfrage analysiert werden. Ist die Wohnung vermietet, beeinflussen auch die Mieteinnahmen den Verkaufspreis. Eine professionelle Immobilienbewertung liefert hierfür eine realistische und belastbare Grundlage.

Warum ist der Verkaufspreis höher als der Verkehrswert?

Ein Verkaufspreis kann höher als der Verkehrswert sein, wenn die Nachfrage besonders hoch ist oder emotionale Faktoren wirken. Auch seltene Lagen, besondere Ausstattung oder ein knappes Angebot führen dazu, dass Käufer mehr zahlen als die Immobilie objektiv wert ist.

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