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Was ist meine Wohnung wert?

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von Jasmin Löhr | Redakteurin im Bereich Immobilien

Wohnungsbewertung: So berechnen Sie den Wert Ihrer Wohnung

Was ist meine Wohnung wert? Mit der kostenlosen Wohnungsbewertung von immoverkauf24 können Sie einfach online den Wohnungswert ermitteln. Zudem erfahren Sie, welche Faktoren Einfluss auf die Wertermittlung Ihrer Eigentumswohnung haben – und können dank kostenloser Checkliste den Wert Ihrer Immobilie selbst schätzen.

Wohnungsbewertung: Kostenlos bei immoverkauf24

Kostenlose Bewertung

Die Bewertung Ihrer Wohnung erfolgt individuell für Ihre Immobilie und ist für Sie vollkommen unverbindlich und kostenlos.

Präzise Preisermittlung

Die fundierte Preisermittlung erfolgt anhand von Lage, Größe und Bebaubarkeit durch einen fachkundigen Immobilienexperten vor Ort.

Erfolgreicher Verkauf

Durch langjährige Erfahrung und lokale Marktkenntnisse finden unsere Experten passende Interessenten für Ihre Wohnung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Wohnungsbewertung zeigt, welchen Preis Ihre Immobilie aktuell am Markt erzielen kann. Der Wohnungswert hängt von Faktoren wie Lage, Zustand und Ausstattung ab.
  • Ihre Wohnung bewerten lassen können Sie entweder online für eine schnelle Ersteinschätzung oder vor Ort durch Experten. Ein Makler kann eine präzise Immobilienbewertung für den Verkauf durchführen.
  • Mit immoverkauf24 können Sie Ihren Wohnungswert kostenlos ermitteln. Sie erhalten eine erste fundierte Einschätzung vom Experten – einfach online, schnell und kostenfrei.

1. Was ist eine Wohnungsbewertung?

Die Wohnungsbewertung dient dazu, den realistischen Verkehrswert einer Immobilie zu bestimmen. Wenn Sie Ihre Wohnung bewerten lassen, wird also analysiert, zu welchem Preis diese aktuell am Markt verkauft werden kann. Um den Wohnungswert zu ermitteln, werden Lage, Zustand, Ausstattung sowie rechtliche und wirtschaftliche Faktoren anhand standardisierter Verfahren berücksichtigt.

2. Wann sollte ich meine Wohnung bewerten lassen?

Eine Wohnungsbewertung ist immer dann sinnvoll, wenn Sie fundierte finanzielle oder rechtliche Entscheidungen treffen möchten. Indem Sie Ihre Wohnung bewerten lassen, erhalten Sie eine realistische Vorstellung des zu erwartenden Marktwerts. Dies ermöglicht das Festlegen eines optimalen Verkaufspreises und gibt Sicherheit bei der Planung.

Sie sollten den Wert einer Wohnung berechnen bei:

Die Kenntnis des Wohnungswerts ist also entscheidend, um einen marktgerechten Kauf- oder Verkaufspreis festzulegen. Wenn Sie Ihre Wohnung aus diesem Grund bewerten lassen, genügt in vielen Fällen eine fundierte Wertermittlung durch einen Makler oder einen Immobilienwert-Rechner. In rechtlich sensiblen Fällen, etwa bei gerichtlichen Auseinandersetzungen, ist jedoch ein gerichtsfestes Gutachten von einem Experten erforderlich.

Auch Banken verlangen eine Bewertung des Wohnungswerts, um den Beleihungswert und damit die Kredithöhe festzulegen. Darüber hinaus hilft es, den Wert Ihrer Wohnung zu ermitteln, um den passenden Versicherungsschutz abzuleiten, steuerliche Grundlagen korrekt zu bestimmen und fundiert zu entscheiden, ob Maßnahmen zur Wertsteigerung wirtschaftlich sinnvoll sind.

3. Wie funktioniert die kostenlose Wohnungsbewertung von immoverkauf24?

1.

Angaben zu Ihrer Wohnung

Geben Sie die Daten Ihrer Wohnung in das Online-Formular ein. Je konkreter Ihre Angaben sind, desto genauer kann der Wohnungswert ermittelt werden.

2.

Experten-Termin vereinbaren

Ein Kundenberater von immoverkauf24 wird sich bei Ihnen melden und den Kontakt zwischen Ihnen und einem Immobilienexperten in Ihrer Region herstellen.

3.

Wohnungsbewertung vor Ort

Der Immobilienexperte bewertet Ihre Wohnung vor Ort. Sie erhalten die kostenlose und individuelle Bewertung Ihrer Wohnung nach wenigen Tagen.

4. Welche Möglichkeiten gibt es, um eine Wohnung zu bewerten?

Wer seine Wohnung bewerten möchte, kann zwischen vier gängigen Methoden wählen. Diese unterscheiden sich vor allem in Aufwand, Genauigkeit und rechtlicher Aussagekraft. Von der einfachen Online-Schätzung bis zur fundierten Expertenbewertung gibt es passende Lösungen für jede Situation, um den Wohnungswert zu ermitteln.

  • Vor-Ort-Bewertung durch einen Makler

Wenn Sie Ihre Wohnung bewerten lassen, bietet die Einschätzung durch einen Immobilienmakler eine besonders praxisnahe Lösung. Der Makler kennt den lokalen Markt und berücksichtigt individuelle Faktoren wie Mikrolage, Zustand und Nachfrage. Dadurch lässt sich der Wohnungswert ermitteln und realistisch am Markt einordnen. Lassen Sie sich einen Makler von immoverkauf24 empfehlen, ist die Wohnungsbewertung bei Verkauf kostenlos.

  • Wohnung online bewerten

Eine Wohnung online zu bewerten, ist eine schnelle und unkomplizierte Möglichkeit, um eine erste Orientierung des Verkehrswertes zu erhalten. Unser Immobilienwert-Rechner ermöglicht es Ihnen, Ihre Wohnung kostenlos zu bewerten und gibt Ihnen einen guten Anhaltspunkt, wenn Sie eine Immobilie verkaufen oder kaufen möchten. Beachten Sie jedoch, dass die Ergebnisse auf Durchschnittsdaten basieren und keine detaillierte Analyse ersetzen. Für fundierte Entscheidungen sollte die Online-Bewertung Ihrer Wohnung daher ergänzt werden.

  • Immobiliengutachten durch Sachverständige

Ein professionelles Wertgutachten ist die genaueste Form der Bewertung einer Wohnung. Öffentlich bestellte oder zertifizierte Sachverständige analysieren dabei alle wertrelevanten Faktoren umfassend und rechtssicher. Die Immobilienbewertung durch einen Gutachter für Immobilien hat, im Gegensatz zur kostenlosen Wohnungsbewertung, auch vor Gericht Bestand. Ist der Verkehrswert der Eigentumswohnung also Gegenstand vor Gericht, ist die Ermittlung des Wohnungswertes durch einen Wertgutachter sogar notwendig. Die Kosten sind dementsprechend höher.

  • Wohnungsbewertung in Eigenregie

Sie können den Wert einer Wohnung näherungsweise selbst berechnen, indem Sie Vergleichsangebote aus Ihrer Umgebung heranziehen. Diese Methode ist jedoch fehleranfällig, da Angebotspreise oft von tatsächlichen Verkaufspreisen abweichen. Wer seine Wohnung schätzen lassen möchte, sollte daher zumindest ergänzend Expertenwissen nutzen. Für eine grobe Orientierung kann die Eigenbewertung einer Wohnung dennoch hilfreich sein.

Wer darf eine Wohnungsbewertung durchführen?

Grundsätzlich kann jeder Eigentümer seine Wohnung bewerten. Für eine fundierte Wohnungsbewertung empfehlen sich jedoch Immobilienmakler oder zertifizierte Sachverständige. Wenn Sie Ihre Wohnung professionell bewerten lassen, erhalten Sie eine deutlich verlässlichere Einschätzung. Gerichtsfeste Bewertungen dürfen ausschließlich qualifizierte Gutachter erstellen.

5. Welche Faktoren beeinflussen den Wert einer Wohnung?

Wenn Sie Ihre Wohnung selbst bewerten oder eine fundierte Wohnungsbewertung durchführen lassen möchten, spielen zahlreiche Einflussfaktoren eine entscheidende Rolle. Diese bestimmen, wie hoch der Marktwert Ihrer Wohnung letztendlich ausfällt. Dabei gibt es sowohl wertsteigernde als auch wertmindernde Aspekte, die jede seriöse Immobilienbewertung individuell für Ihre Wohnung berücksichtigen muss. Eine strukturierte Übersicht der wichtigsten Kriterien finden Sie in unserer kostenlosen 25-Punkte-Checkliste, die Sie direkt herunterladen können.

Wohnungsbewertung wertbeeinflussende Faktoren

Positive Faktoren für den Wohnungswert 

Negative Faktoren für den Wohnungswert 

  • Gute Makrolage und Mikrolage (attraktiver Stadtteil, ruhig, gute Infrastruktur) 
  • Gepflegter oder hochwertig sanierter Altbau bzw. moderner Neubau 
  • Sehr guter Zustand der Wohnung (bezugsfertig, kein Renovierungsbedarf) 
  • Höheres Stockwerk (insbesondere mit Aufzug) 
  • Durchdachter, gefragter Grundriss (z.B. offene Wohnkonzepte oder familiengerechte Aufteilung) 
  • Helle Räume durch gute Ausrichtung (z.B. Süd- oder Süd-West-Lage) 
  • Hochwertige Ausstattung (z.B. Fußbodenheizung, Balkon, Terrasse, Kamin) 
  • Hohe Energieeffizienz (gute Energieklasse) 
  • Wohnung ist frei verfügbar (nicht vermietet) 
  • Hohe Nachfrage am Standort 
  • Schlechte Makrolage oder Mikrolage (unattraktiver Stadtteil, Kriminalität, Lärm, wenig Infrastruktur) 
  • Baujahr mit problematischer Bausubstanz (z.B. Gebäude aus den 1960ern ohne Sanierung) 
  • Schlechter Zustand (Sanierungsstau, Renovierungsbedarf) 
  • Erdgeschosslage (z.B. wegen Sicherheitsbedenken oder geringerer Privatsphäre) 
  • Ungünstiger Grundriss (z.B. kleine, schlecht geschnittene Räume) 
  • Dunkle Wohnung (z.B. Nordausrichtung oder Verschattung durch Nachbargebäude) 
  • Einfache oder veraltete Ausstattung 
  • Schlechte Energieeffizienz (hohe Energiekosten) 
  • Problematisches Gemeinschaftseigentum (Sanierungsstau, Streitigkeiten in der WEG) 
  • Geringe Nachfrage oder strukturschwache Lage 

Wie wichtig ist die Lage für die Wohnungsbewertung?

Die Lage ist einer der wichtigsten Faktoren, wenn Sie den Wohnungswert ermitteln möchten. Dabei wird zwischen verschiedenen Ebenen unterschieden, die die Wohnungsbewertung jeweils positiv oder negativ beeinflussen können. Die Makrolage beschreibt die übergeordnete Region, also Stadt, Wirtschaftskraft und Entwicklungspotenzial, während die Mikrolage das direkte Umfeld wie Infrastruktur, Nähe zu Geschäften und Nachbarschaft umfasst. Beide Ebenen haben einen starken Einfluss darauf, wie attraktiv die Immobilie für Käufer ist – und damit auch, wie hoch der berechnete Marktwert der Wohnung ausfällt. Darüber hinaus gibt es noch differenziertere Betrachtungen wie Meso- und Detaillage, die ebenfalls in eine fundierte Bewertung einfließen können. 

Expertenkommentar
Lärm als wertbeeinflussender Faktor

"Für die Qualität der Lage und damit den Wert einer Immobilie ist neben anderen Faktoren auch die Geräuschbelastung wesentlicher. In welchem Ausmaß, hängt von der Lärmbelastung selbst und deren Intensität ab sowie von der Art der Wohnlage und der Zielgruppe: Steigender Verkehrslärm wirkt sich bei hochpreisigen Immobilien deutlicher in einer Wertminderung aus, denn die Klientel ist anspruchsvoller. Und auch die Marktsituation ist entscheidend: Sind Immobilien sehr nachgefragt, wirkt sich etwa eine höhere Geräuschemission weniger aus. Besteht hingegen ein Angebotsüberschuss, spiegeln sich Lärmbelastungen deutlich im Marktwert wider, denn die Kaufinteressenten haben eine größere Auswahl." -mehr dazu-

Andreas Wäscher - PS Paul Schmidmaier Immobilien
Immobilienmakler, Sachverständiger für Immobilienbewertung

Wie wirkt sich der Quadratmeterpreis auf den Wohnungswert aus?

Bei der Wertermittlung einer Eigentumswohnung spielt der Preis pro Quadratmeter Wohnfläche eine wichtige Rolle. Dies gilt insbesondere bei freien Wohnungen, wo Käufer die Preiswürdigkeit regelmäßig anhand von Quadratmeterpreisen beurteilen. In Deutschland liegt der Quadratmeterpreis für Wohnungen 2026 je nach Lage oft zwischen etwa 2.500 € und 4.500 € pro m².

Beispiel: Eine 80-m²-Wohnung in guter Lage wird mit 4.500 €/m² bewertet, woraus sich ein Richtwert von rund 360.000 € ergibt. Eine genaue Wohnungsbewertung berücksichtigt jedoch zusätzliche Faktoren über den Quadratmeterpreis hinaus.

Welche Rolle spielt Gemeinschaftseigentum bei der Bewertung einer Wohnung?

Wenn Sie den Wohnungswert ermitteln, spielt neben der Wohnung selbst (Sondereigentum) auch das Gemeinschaftseigentum eine wichtige Rolle. Dazu zählen beispielsweise Dach, Fassade, Treppenhaus oder Heizungsanlage des Gebäudes, in dem sich die Wohnung befindet. Ist das Gebäude in einem gepflegten Zustand mit ausreichenden Rücklagen, wirkt sich das positiv auf den Wohnungswert aus. Besteht hingegen ein Sanierungsstau, kann dies den Marktwert der Wohnung deutlich reduzieren. Gerade bei älteren Gebäuden ist dieser Aspekt entscheidend.

Für einen umfassenden Überblick über alle relevanten Faktoren, die bei der Ermittlung des Wohnungswerts eine Rolle spielen, haben wir für Sie eine strukturierte 25-Punkte-Checkliste zur Wohnungsbewertung zusammengestellt.

6. Welche Verfahren werden zur Ermittlung des Wohnungswerts genutzt?

Wenn Sie eine fundierte Wohnungsbewertung durchführen möchten, kommen in der Praxis standardisierte Verfahren zum Einsatz. Diese sind in der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) geregelt und bilden die Grundlage, um den Wohnungswert korrekt zu ermitteln. Welches Verfahren geeignet ist, hängt insbesondere von Nutzung, Datenlage und Objektart ab.

Die Verfahren zur Wohnungsbewertung:

  • Vergleichswertverfahren

Das Vergleichswertverfahren ist die wichtigste Methode, um eine Immobilienbewertung für Wohnungen vorzunehmen. Dabei werden tatsächlich erzielte Verkaufspreise ähnlicher Wohnungen in vergleichbarer Lage herangezogen. Dieses Verfahren eignet sich besonders für Eigentumswohnungen, da ausreichend Vergleichsdaten vorliegen. Wenn Sie Ihre Wohnung schätzen lassen, wird dieses Verfahren in der Praxis am häufigsten angewendet.

  • Ertragswertverfahren

Das Ertragswertverfahren kommt vor allem bei vermieteten Wohnungen zum Einsatz. Hier steht nicht die Immobilie selbst, sondern die erzielbare Rendite im Fokus. Um den Wohnungswert zu ermitteln, werden Mieteinnahmen, Bewirtschaftungskosten und der Liegenschaftszins berücksichtigt. Dieses Verfahren ist besonders relevant, wenn Sie Ihre Wohnung bewerten lassen, um Kapitalanleger als Zielgruppe anzusprechen.

  • Sachwertverfahren

Das Sachwertverfahren basiert auf den Herstellungskosten der Immobilie sowie dem Bodenwert, abzüglich altersbedingter Abnutzung. Es wird vor allem dann genutzt, wenn keine ausreichenden Vergleichswerte vorhanden sind. Für klassische Eigentumswohnungen spielt es eine untergeordnete Rolle, kann aber ergänzend eingesetzt werden, um den Marktwert einer Wohnung zu berechnen.

7. Was kostet eine professionelle Wohnungsbewertung?

Die Kosten für eine Wohnungsbewertung hängen vom Umfang, der Art des Gutachtens und dem Zweck der Bewertung ab. Wenn Sie Ihre Wohnung bewerten lassen, zahlen Sie für ein Kurzgutachten meist etwa 300 bis 800 Euro. Ein ausführliches Verkehrswertgutachten kostet häufig zwischen 1.500 und 4.500 Euro. Wer den Wohnungswert günstiger berechnen möchte, kann alternativ seine Wohnung online bewerten – oft kostenlos, jedoch auch weniger genau als eine umfassende Immobilienbewertung durch einen Experten.

immoverkauf24 Tipp

Wenn Sie Ihre Wohnung für einen geplanten Verkauf bewerten lassen möchten, reicht meist eine fundierte Maklereinschätzung völlig aus. Diese ist im Verkaufsfall oft sogar kostenlos. Ein gerichtsfestes Verkehrswertgutachten ist hingegen immer dann erforderlich, wenn die Wohnungsbewertung vor Gericht Bestand haben muss, etwa bei Scheidung, Erbstreit oder steuerlichen Auseinandersetzungen.

8. Kann ich meine Wohnung wirklich kostenlos bewerten lassen?

Eine kostenlose Wohnungsbewertung ist in vielen Fällen tatsächlich möglich – vor allem, wenn Sie einen Verkauf planen. Immobilienmakler bieten im Rahmen einer Beauftragung häufig an, die Wohnung kostenlos zu bewerten. Auch Online-Rechner ermöglichen es, den Wert einer Wohnung kostenlos zu berechnen. Allerdings basiert eine kostenlose Immobilienbewertung meist auf standardisierten Daten und ersetzt kein detailliertes Gutachten. Beachten Sie also: Wer seine Wohnung kostenlos schätzen lassen möchte, erhält eine gute Ersteinschätzung, jedoch keine rechtssichere Bewertung.

9. Mit welcher Formel kann ich den Wohnungswert selbst berechnen?

Wenn Sie Ihre Wohnung selbst bewerten möchten, können Sie eine erste Orientierung auch ohne Experten erhalten. Eine exakte Wohnungsbewertung selbst durchzuführen ist zwar nur eingeschränkt möglich, dennoch hilft eine einfache Methode, den Wohnungswert näherungsweise zu ermitteln. Dafür nutzen Sie eine Formel, die auf aktuellen Quadratmeterpreisen vergleichbarer Immobilien basiert. Bedenken Sie jedoch, dass der tatsächliche Wert einer Wohnung stark von individuellen Faktoren wie Zustand, Ausstattung, Etage oder Lage abhängt, die nicht in der Formel berücksichtigt werden.

Formel zur Berechnung des Wohnungswerts:

Wohnungswert = Quadratmeterpreis × Wohnfläche 

Beispielrechnung:

Für eine Eigentumswohnung in Hamburg möchten Sie den Wohnungswert mithilfe der Formel berechnen. Sie haben folgende Daten:

  • Wohnfläche: 75 m²
  • Durchschnittlicher Quadratmeterpreis: 4.800 €/m² (gute Lage)

Berechnung: 75 m² × 4.800 €/m² = 360.000 € 
 
Ergebnis: Der grob geschätzte Marktwert der Eigentumswohnung liegt bei etwa 360.000 €.

immoverkauf24 Hinweis

Den Wert einer Wohnung mithilfe einer einfachen Formel zu berechnen, dient nur zur ersten Orientierung. Für eine präzisere Wohnungsbewertung sollten weitere Faktoren wie Zustand, Ausstattung oder Makro- bzw. Mikrolage berücksichtigt werden.

10. Freie Wohnung versus vermietete Wohnung: Welcher Wert ist höher?

Der Vermietungsstatus hat erheblichen Einfluss auf den Wohnungspreis, den Sie bei einem Verkauf erzielen können. In der Regel erzielen freie Wohnungen höhere Verkaufspreise, da sie sowohl für Eigennutzer als auch Kapitalanleger attraktiv sind. Käufer können die Immobilie direkt selbst nutzen oder neu vermieten und dabei marktgerechte Mieten festlegen. Vermietete Wohnungen hingegen unterliegen bestehenden Mietverträgen und gesetzlichen Regelungen, was die Flexibilität einschränkt und häufig zu Preisabschlägen von bis zu 30 % führt.

Für Eigentümer bedeutet das: Vor dem Verkauf sollten Sie genau prüfen, welche Zielgruppe Sie ansprechen möchten. Eine freie Wohnung eignet sich besonders für Eigennutzer, während eine vermietete Wohnung eher für Investoren interessant ist – vor allem, wenn stabile Mieteinnahmen bestehen. In angespannten Wohnungsmärkten kann eine vermietete Wohnung dennoch attraktiv sein, wenn die Mietrendite stimmt.

Eine fundierte Wohnungsbewertung ist in beiden Fällen entscheidend. Nur wenn Sie den Wohnungswert ermitteln, können Sie den optimalen Angebotspreis festlegen und realistisch einschätzen, wie sich der Vermietungsstatus auf den Verkaufserlös auswirkt.

11. Fazit: Wie kann das Beste aus einer Wohnungsbewertung herausgeholt werden?

Wer seine Wohnung bewerten möchte, sollte alle wertrelevanten Faktoren wie Lage, Zustand und Ausstattung realistisch berücksichtigen. Dabei ist auch die Wahl der richtigen Methode entscheidend – von der groben Ersteinschätzung online bis zur professionellen Immobilienbewertung. Während Sie einige Einflussfaktoren auf den Wohnungswert nicht beeinflussen können, warten an anderen Stellen hervorragende Hebel, um den Wert Ihrer Wohnung vor der Berechnung zu steigern.

So lohnt es sich, gezielt in kleinere Modernisierungen, eine ansprechende Präsentation und die Optimierung von Ausstattung und Energieeffizienz zu investieren. Bedenken Sie außerdem, dass der Vermietungsstatus den Marktwert Ihrer Wohnung maßgeblich beeinflusst. Nach der Wohnungsbewertung können eine optimale Preisstrategie sowie ein bewusst gewählter Verkaufszeitpunkt ebenfalls für einen höheren Verkaufspreis sorgen.

Sie möchten Ihre Wohnung verkaufen und vorab kostenlos sowie professionell bewerten lassen? Nutzen Sie einfach das obenstehende Formular und senden Sie Ihre Anfrage an immoverkauf24. Wir melden uns zeitnah bei Ihnen und empfehlen Ihnen einen qualifizierten Regionalpartner, der die Wohnungsbewertung individuell und in enger Abstimmung mit Ihnen durchführt.

Die wichtigsten Fragen & Antworten zur Wohnungsbewertung
Wie kann ich den Wert meiner Wohnung ermitteln?

Am zuverlässigsten ermitteln Sie den Wohnungswert über eine Kombination aus Objektangaben, Lagebewertung und einem anerkannten Wertermittlungsverfahren. Für Eigentumswohnungen ist in der Praxis meist das Vergleichswertverfahren maßgeblich. Eine erste Orientierung liefern Online-Rechner, für Verkaufsentscheidungen ist eine Experteneinschätzung genauer.

Wie bewertet man eine Eigentumswohnung?

Eine Eigentumswohnung wird vor allem anhand von Faktoren wie Lage, Wohnfläche, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Energieeffizienz und dem Zustand des Gemeinschaftseigentums bewertet. Fachlich ist das Vergleichswertverfahren meist die wichtigste Methode. Bei vermieteten Wohnungen kann zusätzlich das Ertragswertverfahren relevant sein.

Wo kann ich meine Wohnung schätzen lassen?

Sie können Ihre Wohnung online, bei einem qualifizierten Immobilienmakler oder durch einen Sachverständigen schätzen lassen. Online-Bewertungen eignen sich für eine schnelle Ersteinschätzung, Makler für marktnahe Verkaufspreise und Sachverständige für belastbare Gutachten, etwa bei Erbschaft, Scheidung oder Gericht.

Wer kann eine Wohnung bewerten?

Eine Wohnung bewerten können grundsätzlich Makler, zertifizierte oder öffentlich bestellte Sachverständige sowie Banken für Beleihungszwecke. Für einen marktgerechten Verkauf reicht oft ein erfahrener Makler. Wenn die Bewertung rechtssicher oder gerichtsfest sein muss, ist ein qualifizierter Sachverständiger die richtige Wahl.

Was kostet eine seriöse Immobilienbewertung für Wohnungen?

Die Kosten einer Wohnungsbewertung hängen vom Zweck und Umfang ab: Ein Kurzgutachten liegt oft bei etwa 300 bis 800 Euro, ein gerichtsfestes Verkehrswertgutachten meist bei rund 0,5 bis 1,5 Prozent des Immobilienwerts. Bei 300.000 Euro sind damit ungefähr 1.500 bis 4.500 Euro realistisch.

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