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Haus verkaufen mit Makler: So gelingt der Hausverkauf in 2026

Ein Hausverkauf ohne professionelle Vorbereitung kann schnell aufwändig und teuer werden. Wer sein Haus über einen Makler verkaufen möchte, erhält Unterstützung bei Immobilienbewertung, Vermarktung, Interessentenauswahl, Preisverhandlungen und Abwicklung. Entscheidend sind jedoch Maklerqualität, Vertragsgestaltung und Provision, denn ein Hausverkauf mit Immobilienmakler bleibt eine individuelle Eigentümerentscheidung.

Das Wichtigste in Kürze
  • Ein Makler begleitet den Hausverkauf von der Bewertung und Unterlagenprüfung, über Vermarktung und Verhandlungen, bis zur Übergabe. Er koordiniert den Prozess und hilft, typische Fehler zu vermeiden.
  • Der größte Vorteil des Hausverkaufs mit Makler ist die deutliche Zeitersparnis. Regionale Marktkenntnis und professionelle Verhandlungsführung sorgen für einen realistischen Preis und eine zielgerichtete Vermarktung.
  • Bei der Auswahl eines Maklers für den Hausverkauf zählen regionale Marktkenntnis, Referenzen und transparente Vertragsbedingungen. Vergleichen Sie Provision, Laufzeit und Leistungsumfang vor der Beauftragung.
Inhaltsverzeichnis

1. Brauche ich einen Makler, um ein Haus zu verkaufen?

Sie brauchen in Deutschland keinen Makler, um ein Haus zu verkaufen – die professionelle Unterstützung kann aber dennoch sinnvoll sein. Ein Hausverkauf mit Immobilienmakler ist zwar freiwillig, wird aber vor allem dann lohnenswert, wenn Marktkenntnis, Zeit oder Verhandlungserfahrung fehlen. Ob Sie Ihr Haus über einen Immobilienmakler verkaufen oder privat vermarkten möchten, hängt vor allem vom Objekt, Ihrem Verkaufsziel und Ihren eigenen Kapazitäten ab. 

2. Welche Leistungen übernimmt ein Makler beim Hausverkauf?

Wenn Sie Ihre Immobilie mit Makler verkaufen, übernimmt dieser weit mehr als Inserate und Besichtigungen. Er begleitet Sie vom ersten Gespräch bis zur Übergabe, strukturiert den gesamten Hausverkauf und entlastet Sie organisatorisch. Welche Leistungen konkret enthalten sind, hängt vom vereinbarten Maklervertrag ab. Folgende Kernaufgaben sind im Regelfall jedoch enthalten:

  • Vorbesprechung und Verkaufsstrategie: Der Makler klärt gemeinsam mit Ihnen Ziele, Zeitrahmen und Rahmenbedingungen des Hausverkaufs und entwickelt darauf basierend eine passende Verkaufsstrategie.
  • Marktgerechte Immobilienbewertung: Der Makler analysiert Lage, Zustand und aktuelle Marktdaten, um einen realistischen Angebotspreis festzulegen und eine solide Grundlage für den Verkauf zu schaffen.
  • Zusammentragen der Verkaufsunterlagen: Der Makler prüft vorhandene Dokumente und beschafft bei Bedarf wichtige Hausverkauf-Unterlagen wie Grundbuchauszug, Baupläne, Flurkarte oder Energieausweis.
  • Exposé und professionelle Präsentation: Der Makler erstellt ein hochwertiges Exposé mit Bildern, Grundrissen und allen relevanten Objektinformationen.
  • Vermarktung über geeignete Kanäle: Der Makler platziert das Haus auf Immobilienportalen, nutzt sein Netzwerk und spricht gezielt potenzielle Käufer an.
  • Auswahl und Bonitätsprüfung von Interessenten: Der Makler filtert Anfragen, prüft die Ernsthaftigkeit und achtet auf die finanzielle Leistungsfähigkeit der Kaufinteressenten.
  • Organisation und Durchführung von Besichtigungen: Der Makler koordiniert Termine, führt Besichtigungen durch und beantwortet Fragen der Interessenten.
  • Verkaufsverhandlungen: Der Makler sammelt Kaufangebote, bewertet diese und führt Preisverhandlungen im Interesse des Eigentümers.
  • Vorbereitung und Begleitung des Notartermins: Der Makler übermittelt alle relevanten Daten an den Notar und begleitet Sie bis zur Unterzeichnung des Kaufvertrags.
  • Begleitung bis zur Hausübergabe: Der Makler unterstützt bis zur finalen Übergabe und dokumentiert diese mit einem Übergabeprotokoll
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immoverkauf24 Hinweis

Wenn Sie Ihr Haus über einen Makler verkaufen, sollten die zu übernehmenden Leistungen möglichst konkret vereinbart werden. Nicht jedes Maklerbüro bietet automatisch den gleichen Umfang, und einzelne Aufgaben können je nach Situation variieren.

Darum lohnt es sich, Ihr Haus mit Makler zu verkaufen

Icon erfolgreicher Verkauf
Expertise & Erfahrung

Ein erfahrener Immobilienmakler verfügt über fundiertes Fachwissen und kennt die rechtlichen, organisatorischen und marktbezogenen Anforderungen beim Hausverkauf sehr gut.

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Bestmöglicher Marktpreis

Dank seiner Marktkenntnis kann der Makler Ihr Haus realistisch bewerten, einen passenden Angebotspreis festlegen und eine gute Grundlage für erfolgreiche Preisverhandlungen schaffen.

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Zeitliche Entlastung

Beim Hausverkauf übernimmt der Immobilienmakler viele wichtige und zeitaufwendige Aufgaben. Dadurch sparen Sie als Eigentümer Zeit, Aufwand und organisatorische Belastung.

3. Schritt für Schritt: Wie ist der Ablauf bei einem Hausverkauf mit Makler?

Wenn Sie Ihre Immobilie mit Makler verkaufen, lässt sich der Ablauf in drei Phasen gliedern: die Vorbereitung vor dem Verkauf, die Vermarktung und Verhandlung während des Verkaufs sowie die notarielle Abwicklung und Übergabe danach. Der Makler koordiniert diese Schritte und hält den gesamten Verkaufsprozess für Sie zusammen.

1
Makler auswählen und Verkaufsstrategie festlegen

Zunächst wählen Sie einen geeigneten Makler für den Hausverkauf und vereinbaren Ziele, Leistungen, Laufzeit und Vergütung. Anschließend besichtigt er das Objekt, klärt Ihre zeitlichen und finanziellen Vorstellungen und entwickelt eine Verkaufsstrategie. So erhält der Hausverkauf mit Immobilienmakler von Beginn an einen verbindlichen Rahmen.

2
Haus bewerten und Unterlagen vorbereiten

Der Makler bewertet das Haus marktgerecht und legt mit Ihnen einen realistischen Angebotspreis fest. Danach werden Grundbuchauszug, Flurkarte, Bauunterlagen, Wohnflächenangaben und weitere Nachweise zusammengestellt. Ein gültiger Energieausweis muss spätestens bei der Besichtigung vorgelegt und nach dem Kaufvertragsabschluss übergeben werden.

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Unstimmigkeiten frühzeitig klären

Beginnen Sie frühzeitig mit der Dokumentenprüfung. Fehlende Genehmigungen, unklare Wohnflächen oder nicht eingetragene Anbauten können Rückfragen, Preisabschläge und Verzögerungen verursachen. Bevor der Makler Ihre Immobilie verkauft, sollten solche Punkte geklärt oder gegenüber Interessenten transparent dargestellt werden.

3
Haus präsentieren und vermarkten

un erstellt der Makler Exposé, Fotos und gegebenenfalls aufbereitete Grundrisse. Anschließend bewirbt er das Haus über passende Immobilienportale, sein Netzwerk und vorgemerkte Suchkunden. Wer sein Haus über einen Immobilienmakler verkaufen möchte, sollte Präsentation und Preisstrategie vor der Veröffentlichung gemeinsam mit dem Makler freigeben.

4
Interessenten auswählen und Angebote verhandeln

Der Makler beantwortet Anfragen, qualifiziert Interessenten und koordiniert Besichtigungen. Bei ernsthaften Kandidaten fordert er geeignete Finanzierungs- oder Eigenkapitalnachweise an, sammelt Kaufangebote und verhandelt die Konditionen mit Ihnen. Entscheidend sind neben dem Preis auch Finanzierungssicherheit, Übergabetermin und mögliche Bedingungen der Interessenten.

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Verhandlungsspielraum vorab bestimmen

Legen Sie vor den Verhandlungen fest, welcher Mindestpreis, welcher Übergabetermin und welche Vertragsbedingungen für Sie akzeptabel sind. So kann der Makler Angebote besser vergleichen und zielgerichtet verhandeln, wenn Sie das eigene Haus verkaufen.

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Kaufvertrag und Notartermin vorbereiten

Sobald Sie sich für einen Käufer entschieden haben, übermittelt der Makler die vereinbarten Eckdaten an das Notariat. Dieses erstellt den Kaufvertragsentwurf und klärt rechtliche Fragen. Der Makler begleitet die Abstimmung, ersetzt jedoch keine Rechts- oder Steuerberatung.

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Kaufpreiszahlung und Hausübergabe abwickeln

Nach der Beurkundung überwacht das Notariat die Voraussetzungen für die Kaufpreisfälligkeit. Üblicherweise erfolgt die Übergabe nach vollständiger Zahlung zum vertraglich festgelegten Termin. Der Makler erstellt ein Übergabeprotokoll und dokumentiert Zählerstände sowie Schlüssel. Die Eigentumsumschreibung im Grundbuch wird anschließend notariell veranlasst.

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Wie lange dauert es, ein Haus mit Makler zu verkaufen?

Wie lange es dauert, ein Haus über einen Makler zu verkaufen, hängt von Lage, Preis, Zustand und Nachfrage ab. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern treten aktuell häufiger Vermarktungszeiten von fünf bis sechs Monaten auf. Hinzu kommen die Vorbereitung und die notarielle Abwicklung nach dem Verkauf.

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4. Wie viel kostet es, ein Haus mit Immobilienmakler zu verkaufen?

Die Maklerkosten beim Hausverkauf werden als Prozentsatz des notariell vereinbarten Kaufpreises berechnet. Üblich sind insgesamt etwa 5,95 bis 7,14 Prozent inklusive Mehrwertsteuer. Gesetzlich festgelegt ist die Höhe nicht, wodurch sie grundsätzlich frei verhandelbar bleibt. Der Provisionsanspruch entsteht bei erfolgreicher Vermittlung und wird in der Regel nach der notariellen Beurkundung entsprechend der vereinbarten Zahlungsfrist fällig.

Wer zahlt die Kosten eines Maklers beim Hausverkauf?

Beim Verkauf eines Einfamilienhauses an einen privaten Käufer ist die hälftige Aufteilung der Maklerkosten in Deutschland üblich. Bei einer Gesamtprovision von 7,14 Prozent inklusive Mehrwertsteuer zahlen Käufer und Verkäufer jeweils 3,57 Prozent des Kaufpreises. Schließen beide Parteien einen provisionspflichtigen Vertrag mit demselben Makler, müssen sie nach § 656c BGB Provisionen in gleicher Höhe tragen. Hat nur der Verkäufer den Makler beauftragt und soll der Käufer einen Anteil übernehmen, muss der Verkäufer nach § 656d BGB mindestens den gleichen Anteil selbst zahlen. Der Käuferanteil wird erst fällig, nachdem der Verkäufer seinen Anteil beglichen hat. Der Verkäufer kann die Provision auch vollständig übernehmen.

Beauftragt hingegen der Käufer einen Makler ausschließlich für die Immobiliensuche, trägt er die Kosten in der Regel selbst. Die gesetzlichen Teilungsregeln gelten nur für Wohnungen und Einfamilienhäuser bei Verbrauchern, nicht automatisch für den Verkauf von Mehrfamilienhäusern, Grundstücksverkäufe oder gewerbliche Käufer.

Beispielrechnung: Maklerkosten beim Hausverkauf

Für das Rechenbeispiel wird ein Einfamilienhaus mit 130 m² aus dem Bestand angesetzt. In 2026 ist ein erzielter Verkaufspreis von 392.210 € realistisch.

Beispielrechnung: Maklerkosten

Angenommener Kaufpreis 

130 m² × 3.017 €/m² = 392.210 € 

Gesamtprovision von 7,14 % 

392.210 € × 7,14 % = 28.003,79 € 

Hälftige Aufteilung (je 3,57 %) 

Verkäufer: 392.210 € × 3,57 % = 14.001,90 € 

Käufer: 392.210 € × 3,57 % = 14.001,90 € 

 
Wer mit Makler das eigene Haus verkaufen möchte, würde in diesem Beispiel somit rund 14.001,90 € inklusive Mehrwertsteuer zahlen. Die tatsächlichen Kosten beim Hausverkauf mit Immobilienmakler richten sich also immer nach dem erzielten Kaufpreis, dem vereinbarten Provisionssatz und dem gewählten Verteilungsmodell.

5. Welche Vorteile und Nachteile bietet ein Makler beim Hausverkauf?

Ob Sie Ihr Haus mit Immobilienmakler verkaufen oder den privaten Hausverkauf wählen, beeinflusst Kosten, Arbeitsaufwand, Vermarktung und Kontrolle über den Prozess. Da jede Immobilie und jede Lebenslage individuell sind, zahlen sich die Vorteile eines Maklers jedoch nicht für jedes Objekt gleichermaßen aus. Daher ist es umso wichtiger, die Vorteile und Nachteile für Ihren speziellen Fall sorgfältig abzuwägen.

Hausverkauf mit Makler
  • Arbeitsaufwand: Der Makler übernimmt einen Großteil der organisatorischen und zeitaufwendigen Verkaufsaufgaben.
  • Preisfindung: Der Makler ermittelt anhand seiner Marktkenntnis einen realistischen Angebotspreis.
  • Präsentation und Reichweite: Professionelle Unterlagen, Immobilienportale und Netzwerke können mehr passende Interessenten erreichen.
  • Kosten: Bei erfolgreicher Vermittlung fällt die vertraglich vereinbarte Maklerprovision an.
  • Rechtssicherheit: Der Makler erkennt typische Verkaufsrisiken, ersetzt aber keine Rechts- oder Steuerberatung.
  • Verkaufsdauer: Ein strukturierter Ablauf und vorhandene Kontakte können den Verkauf beschleunigen.
Privatverkauf ohne Makler
  • Arbeitsaufwand: Sie organisieren Hausbewertung, Vermarktung, Anfragen, Besichtigungen und Abwicklung selbst.
  • Preisfindung: Ohne fundierte Marktkenntnis besteht das Risiko eines zu hohen oder zu niedrigen Angebotspreises.
  • Präsentation und Reichweite: Qualität und Reichweite der Immobilienvermarktung hängen vollständig von Ihren eigenen Möglichkeiten ab.
  • Kosten: Sie sparen die Maklerprovision, tragen jedoch eigene Vermarktungs- und Vorbereitungskosten.
  • Rechtssicherheit: Sie tragen selbst die Verantwortung für vollständige Angaben und korrekte Unterlagen.
  • Verkaufsdauer: Fehler bei Preis, Unterlagen oder Kommunikation können die Vermarktung verlängern.

6. Haus verkaufen mit Makler oder privat – wann lohnt sich was?

Ob Sie Ihr Haus mit Makler verkaufen oder den Verkauf selbst übernehmen sollten, hängt immer vom Einzelfall ab. Entscheidend sind vor allem Ihr verfügbares Zeitbudget und Fachwissen, die Komplexität und Vermarktbarkeit des Hauses sowie das Verhältnis zwischen möglichem Verkaufserlös, Eigenaufwand und Maklerprovision. Ein pauschal besserer Verkaufsweg existiert daher nicht.

Ein Haus verkaufen mit Makler lohnt sich besonders, wenn …

  • Sie wenig Zeit haben und Bewertung, Unterlagen, Vermarktung, Besichtigungen sowie Verhandlungen nicht selbst organisieren möchten.
  • Ihnen Erfahrung mit Immobilienpreisen und Verkaufsverhandlungen fehlt oder Sie beim Angebotspreis eine fundierte Einschätzung benötigen.
  • das Haus besondere Merkmale, rechtliche Unklarheiten, Modernisierungsbedarf oder eine schwer einzuschätzende Zielgruppe aufweist.
  • Sie Ihr Haus über einen Makler verkaufen möchten, um dessen Netzwerk, vorgemerkte Interessenten und professionelle Vermarktung zu nutzen.

Ein Haus privat zu verkaufen, ist vor allem sinnvoll, wenn …

  • Sie den regionalen Immobilienmarkt gut kennen und einen realistischen Angebotspreis selbst bestimmen können.
  • Ihnen ausreichend Zeit für Anfragen, Besichtigungen, Interessentenprüfung, Verhandlungen und die Abstimmung mit dem Notariat zur Verfügung steht.
  • das Haus leicht vermarktbar ist, vollständige Unterlagen vorliegen und keine besonderen rechtlichen oder baulichen Fragen bestehen.
  • Sie keine Maklerprovision zahlen möchten und erwarten, den Verkauf mit vergleichbarem Ergebnis eigenständig durchführen zu können.

7. Wie kann ich einen seriösen Immobilienmakler für den Hausverkauf finden?

Wenn Sie Ihr Haus mit Makler verkaufen, sollten Sie mehrere Anbieter vergleichen und nicht allein nach der höchsten Preiseinschätzung entscheiden. Ein seriöser Makler für den Hausverkauf kennt den regionalen Markt, bewertet nachvollziehbar und legt Leistungen, Provision sowie Vertragslaufzeit transparent dar. Zudem benötigt er eine behördliche Erlaubnis, um seine Maklertätigkeit ausführen zu können.

Fünf wichtige Kriterien für einen seriösen Makler

  • Erlaubnis nach § 34c GewO und nachweisbare Weiterbildungen
  • Fundierte regionale Marktkenntnis und passende Verkaufsreferenzen
  • Nachvollziehbare Immobilienbewertung ohne unrealistische Preisversprechen
  • Transparente Leistungen, Provisionen und Vertragsbedingungen
  • Verbindliche Kommunikation ohne Zeit- oder Abschlussdruck
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8. Was gilt für den Maklervertrag beim Hausverkauf?

Der Maklervertrag legt fest, zu welchen Bedingungen der Immobilienmakler Ihr Haus vermarktet. Dafür muss er mindestens in Textform geschlossen werden, beispielsweise per E-Mail. Eine rein mündliche Vereinbarung genügt beim Hausverkauf nicht.

Prüfen Sie vor der Beauftragung insbesondere:

  • welche Bewertungs-, Vermarktungs- und Betreuungsleistungen enthalten sind,
  • wie hoch die Provision einschließlich Mehrwertsteuer ausfällt,
  • ob ein einfacher Auftrag oder ein Makleralleinauftrag vereinbart wird,
  • ob Sie selbst Käufer suchen und direkt an den Makler herangetretene Interessenten eigenständig betreuen dürfen,
  • wie lange der Vertrag läuft und ob er sich automatisch verlängert,
  • welche Kündigungsfristen und möglichen Zusatzkosten gelten.

Bei einem Makleralleinauftrag darf während der Vertragslaufzeit grundsätzlich kein weiterer Makler beauftragt werden. Befristungen und Verlängerungsklauseln können wirksam sein, müssen jedoch klar in den Vertrag einbezogen werden. 

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Wann habe ich ein Widerrufsrecht?

Schließen Sie den Maklervertrag als Verbraucher online, telefonisch oder außerhalb der Geschäftsräume des Maklers ab, besteht regelmäßig ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Soll der Makler sofort tätig werden, sollten Beginn der Leistung, Widerrufsbelehrung und mögliche Zahlungspflichten bei einem späteren Widerruf eindeutig dokumentiert sein.

9. Welche Tipps gibt es, wenn ich ein Haus mit Makler verkaufe?

Oft entscheiden nicht die großen Maßnahmen, sondern wenige sauber abgestimmte Details über Nachfrage, Verhandlungsposition und Ablauf, wenn Sie Ihr Haus mit Makler verkaufen. Kleine Experten-Tipps verhindern widersprüchliche Informationen oder vorschnelle Zugeständnisse und helfen Ihnen, die Leistungen beim Hausverkauf mit Immobilienmakler gezielt zu steuern.

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Vermarktungsstart nicht vorwegnehmen

Veröffentlichen Sie das Haus nicht testweise selbst, bevor der Makler startet. Unterschiedliche Preise, Fotos oder Beschreibungen können Interessenten verunsichern und das Angebot früh abnutzen. Stimmen Sie deshalb Veröffentlichung, Portale und Angebotspreis verbindlich ab.

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Objektwissen schriftlich weitergeben

Übergeben Sie bekannte Mängel, Reparaturen, Eigenleistungen und Besonderheiten schriftlich statt nur mündlich. Im Vergleich zum Wohnungsverkauf mit Makler sind beim Haus oft mehr grundstücks- und gebäudebezogene Details abzustimmen. Verschwiegene wesentliche Mängel können Haftungsfolgen auslösen.

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Aussagekräftige Verkaufsberichte vereinbaren

Wer sein Haus über einen Immobilienmakler verkaufen möchte, sollte sich nicht nur Anfragen melden lassen. Bitten Sie regelmäßig um Kennzahlen zu Aufrufen, Besichtigungen, Absagegründen und Angeboten, damit Preis oder Präsentation frühzeitig angepasst werden können.

10. Fazit: Was bedeutet der Hausverkauf mit Makler für Eigentümer wirklich?

Ein Haus mit Makler zu verkaufen bedeutet nicht, die Verantwortung vollständig abzugeben, sondern den Verkaufsprozess professionell begleiten zu lassen. Der Makler übernimmt Marktanalyse, Vermarktung, Interessentenmanagement und Verhandlungen für den Hausverkauf, während Sie weiterhin über Preis, Käufer und Vertragsbedingungen entscheiden. Nicht selten werden die notwendige Abstimmung, die Bereitstellung vollständiger Unterlagen und die eigene Mitwirkung bei wichtigen Entscheidungen von Eigentümern unterschätzt.

Zudem garantiert der Hausverkauf mit Immobilienmakler weder einen bestimmten Verkaufspreis noch einen schnellen Abschluss, kann aber teure Fehler beim Hausverkauf vermeiden, Zeit sparen und die Vermarktung strukturieren. Ob Sie Ihr Haus über einen Immobilienmakler verkaufen sollten, hängt daher vor allem von Ihrer Erfahrung, Ihrem Zeitbudget und der Komplexität Ihres Hauses ab.

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Die wichtigsten Fragen & Antworten zum Hausverkauf mit Makler
Wie viel Geld erhält ein Makler, wenn er ein Haus verkauft?

Die Vergütung eines Immobilienmaklers hängt vom Verkaufspreis des Hauses und dem vereinbarten Provisionssatz ab. Bei einem Hausverkauf im Wert von 400.000 € und 7,14 % Gesamtprovision erhält das Maklerunternehmen 28.560 € inklusive Umsatzsteuer. Dies entspricht jedoch nicht dem persönlichen Nettoverdienst des Maklers, da teils hohe Kosten den Gewinn schmälern.

Ist es besser, ein Haus über einen Makler zu verkaufen?

Ein Makler ist nicht grundsätzlich die bessere Wahl. Er lohnt sich besonders bei wenig Zeit, fehlender Marktkenntnis, schwieriger Preisfindung oder komplexen Objekten. Erfahrene Eigentümer können privat verkaufen und die Provision sparen, müssen Bewertung, Vermarktung, Verhandlungen und Organisation jedoch selbst übernehmen.

Was ist der teuerste Fehler beim Hausverkauf mit Makler?

Häufig ist der teuerste Fehler, den Makler allein wegen seiner höchsten Preiseinschätzung auszuwählen. Ein überhöhter Angebotspreis kann passende Käufer abschrecken, die Vermarktung verlängern und spätere Preisnachlässe erzwingen. Entscheidend ist deshalb eine nachvollziehbare Bewertung mit aktuellen Vergleichsdaten statt eines möglichst hohen Versprechens.

Zählt die Maklerprovision zu den Nebenkosten beim Hauskauf?

Eine vom Käufer zu zahlende Maklerprovision zählt zu den Kaufnebenkosten. Sie kommt zusätzlich zum Kaufpreis sowie zu Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten hinzu und erhöht den benötigten Kapitalbedarf. Ob und in welcher Höhe sie anfällt, hängt vom Maklervertrag und der Provisionsverteilung ab.

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