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  4. April 2012 - Preisanstieg Immobilienpreise Hamburg

Nach 21,3% Preisanstieg: Hamburger Immobilie jetzt verkaufen?

Hafencity

Der Hamburger Immobilienmarkt läuft auf Hochtouren. Gemäß der jüngsten Erhebung der Bausparkasse Schleswig Holstein erhöhten sich die Preise für Bestandswohnungen in den letzten 2 Jahren um 21,3%. Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser stiegen im gleichen Zeitraum um 17,2%. Der größte Teil des Anstiegs entfiel mit 13% dabei auf 2011. Sollten Eigentümer jetzt Kasse machen oder Ihre Immobilie weiter halten?

Immobilienpreise im Detail analysieren – Stadtteilentwicklungen beachten

Zunächst empfiehlt sich ein Blick auf die einzelnen Stadtteile. Dieser zeigt, dass die Entwicklung kaum unterschiedlicher sein könnte. Stiegen beispielsweise die Preise für Bestandswohnungen in Stadtteilen wie Horn (+ 39%), Dulsberg (+ 44%) oder Groß Borstel (+43%) im letzten Jahr dramatisch, so gab es in anderen Stadtteilen wie z.B. in Eißendorf (-2%) oder Lemsahl-Mellingstedt (-7%) rückläufige Entwicklungen.

Die Entwicklungen werden auch künftig stark von Stadtteil zu Stadtteil variieren, da die Stadtteile sehr unterschiedlichen Einflüssen unterliegen (z.B. Bau IKEA Altona, Autobahndeckel Bahrenfeld, etc.). Die aktuellen Immobilienpreise nach Stadtteilen können bei www.immoverkauf24.de kostenlos heruntergeladen werden. Dort findet sich auch eine Klassifizierung der Stadtteile nach Wohnlagen.

Ausblick Immobilienpreise Hamburg 2012 / 2013

Viele Experten gehen nach wie vor von steigenden Immobilienpreisen in Hamburg aus. Entsprechend betont Peter Magel, Vorstandsvorsitzender der LBS Schleswig-Holstein-Hamburg: „Die Preise für Häuser und Eigentumswohnungen werden auch in 2012 steigen. Von einer Blase am Hamburger Immobilienmarkt sind wir aber weit entfernt.“ Hintergrund sind die langfristigen guten Wachstumsaussichten der Stadt Hamburg und das günstige Zinsumfeld. Allerdings gibt es keine Automatik zwischen Wirtschaftswachstum und Immobilienpreisen.

Dr. Niels Jacobsen, immoverkauf24: „Es gibt auch Anzeichen dafür, dass die Preisdynamik in 2012 nachlassen könnte.“ Die Preise sind in den letzten 2 Jahren stärker als die Mieten und die Inflation gestiegen. Die Zahl der fertiggestellten Wohnungen wird in 2012 in Hamburg steigen und den Wohnungsmarkt entlasten. Das Zinsumfeld ist zwar noch sehr günstig, aber leichte Zinserhöhungen sind in 2012 möglich, die sich preisdämpfend auswirken können. Die große Preisrallye dürfte daher erst mal vorbei sein.

Hausverkauf bzw. Wohnungsverkauf jetzt sinnvoll?

Wer eine Immobilie in Hamburg oder sein Haus verkaufen möchte, kann jetzt natürlich von den stark gestiegenen Preisen profitieren. Allerdings sollten selbstgenutzte Immobilien nur verkauft werden, wenn die private und berufliche Lebenssituation dies nahelegen (z.B. bei Erbschaft, Scheidung, Umzug, Familienplanung, etc.). Jeder Eigentümer sollte seine Wohnsituation immer an diesen Faktoren ausrichten und nicht zu sehr darauf schielen, ob die Preise gerade steigen oder fallen. Anders sieht es bei Kapitalanlagen aus.

Wenn Sie Eigentümer einer vermieteten Wohnung sind und diese frei wird, können Sie diese mit einem hohen Gewinn verkaufen (steuerfrei bei 10-Jahren Haltefrist). Aber selbst wenn die Wohnung nicht frei wird, kann der Verkauf im vermieteten Zustand attraktiv sein. Die Preise für Kapitalanlagen sind in Hamburg auf einem Allzeithoch. Ein Mehrfamilienhaus wird in einer guten Lage mit dem 18 bis 20 fachen der Nettojahresmiete bewertet, eine vermietete Wohnung in vergleichbarer Lage mit dem 20 bis 25 fachen der Nettojahresmiete. Nach Verkauf der Hamburger Immobilie kann man mit dem Erlös z.B. in Berlin zu deutlich günstigeren Faktoren vermietete Immobilien erwerben, bei ebenfalls sehr guten Wachstumsaussichten.