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Hausfinanzierung Rechner - wichtigste 8 Fragen & Antworten

Die Hausfinanzierung ist, gemessen am Kapitaleinsatz, für die meisten das größte Vorhaben, das sie in ihrem Leben stemmen. Daher will es wohldurchdacht sein. Und so günstig Baugeld derzeit zu haben ist, bei den aktuell hohen Hauspreisen, lohnt es sich mit dem spitzen Bleistift zu rechnen.

1. Wie viel Haus kann ich mir leisten?

Bevor es an die Haussuche geht, sollte feststehen, wie groß überhaupt der finanzielle Spielraum ist. Dazu ist es sinnvoll, zunächst einen Blick auf die monatlichen Einnahmen und Ausgaben zu werfen. Unser Haushaltsrechner hilft, das monatliche Budget besser einzuschätzen. Ist dies ermittelt, gibt der Budgetrechner Antwort auf die Frage, wie viel Darlehen sich mit diesem monatlichen Betrag finanzieren lässt. Das vorhandene Eigenkapital spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, also das Guthaben auf Sparkonten oder in anderen Geldanlagen. Zusammen mit dem möglichen Darlehensbetrag steht nun fest, wie teuer das Wunschobjekt in etwa sein darf. Und wer einen Bausparvertrag hat, sollte prüfen, inwieweit dieser für die Finanzierung eingesetzt werden kann und soll.

Mit dem Hauskreditrechner werden die Konditionen von über 300 Banken verglichen. Jetzt Finanzierungsangebot erhalten!

  1. 1 Vorhaben
  2. 2 Eckdaten
  3. 3 Persönliches Angebot
Ihre Angaben:
Darlehenssumme

Gewünschte Sollzinsbindung

Beleihung

Tilgung

2. Ist eine Hausfinanzierung ohne Eigenkapital möglich?

Vereinfacht lässt sich sagen: Je höher das Eigenkapital, desto günstiger wird die Hausfinanzierung unterm Strich. Das liegt zum einen daran, dass die benötige Darlehenssumme geringer ausfällt, für die Zinsen zu zahlen sind. Und zum anderen ist der Sollzins umso niedriger, je mehr Eigenkapital für die Hausfinanzierung eingesetzt wird. Das hängt damit zusammen, dass das Risiko für die Banken umso niedriger ist, je geringer der Darlehensanteil am Kaufpreis ist. Prinzipiell ist auch eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital möglich, doch sie kommt nicht für jedermann infrage. Wer nicht über ein sehr hohes und vor allem sicheres Einkommen verfügt, sollte davon Abstand nehmen, denn nur in diesen Fällen bleibt das Risiko dieser Art der Eigenheimfinanzierung überschaubar.

Anders sieht es übrigens für Kapitalanleger aus: Wer eine Immobilie kauft, um sie zu vermieten, hat durchaus Vorteile von einer Baufinanzierung ohne Eigenkapital, da die gezahlten Zinsen bei der Steuererklärung berücksichtigt werden.

Achtung: Mit dem Kaufpreis allein ist es nicht getan. Je nach Bundesland und Objektart kommen bis zu 15 Prozent an Nebenkosten in Form von Maklerprovision, Grunderwerbsteuer und Notarkosten hinzu. Mindestens diese Kosten sollten übers Eigenkapital abgedeckt werden. In Einzelfällen können aber auch diese über ein Darlehen finanziert werden – dann ist von einer sogenannten 110-Prozent-Finanzierung die Rede.

3. Haus finanzieren – welche Fördermittel gibt es?

Stehen die Eckdaten zur Hausfinanzierung fest, empfiehlt es sich, Informationen über mögliche Fördermittel einzuholen. Je nach Standort der Immobilie kommen möglicherweise regionale Förderdarlehen zu günstigen Konditionen in Betracht. Gerade wer auf Energieeffizienz setzt, sollte prüfen, ob das Vorhaben mit Zuschüssen unterstützt wird, wie sie beispielsweise das Bundesamt für Ausfuhr und Wirtschaftskontrolle (BAFA) anbietet. Nicht zuletzt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet zudem zinsgünstige KfW-Darlehen oder wahlweise Zuschüsse zum Projekt Eigenheim.

4. Hausfinanzierung Vergleich: Welche Banken bieten den günstigsten Sollzins?

Hausfinanzierung

Nach Kassensturz und Fördermittel-Check steht nun fest, wie hoch die Summe ist, die über ein klassisches Annuitätendarlehen bei einer Bank finanziert werden muss. Prinzipiell kommen auch Bauspardarlehen in Betracht, diese eignen sich generell aber weniger gut, um eine größere Darlehenssumme zu finanzieren. Es kann vorteilhafter sein, diese nicht einzusetzen und eventuell für eine spätere Modernisierung zu nutzen. Der Angebotsvergleich liefert auf einem Blick die aktuellen Sollzinsen, die Banken für ein Darlehen aktuell verlangen. Für einen ersten Überblick kann zunächst der Vergleich für eine Zinsfestschreibung von fünf oder zehn Jahren durchgeführt werden, die Frage nach der optimalen Sollzinsbindung steht dann im nächsten Schritt an.

5. Welche Konditionen passen am besten?

Der Nominalzins (= Sollzins) liefert einen ersten Anhaltspunkt dafür, welche Bank für die Hausfinanzierung infrage kommen könnte. Doch auch die konkreten Bedingungen, die sie an diesen Zinssatz knüpft, sind wichtig – beispielsweise, wenn es um Möglichkeiten der Sondertilgung oder einen Wechsel des Tilgungssatzes geht. Wer flexibel bleiben möchte, sollte darauf achten, dass die Bank hier kostenlose Optionen anbietet.

Tipp von immoverkauf24:

Es ist auch möglich unterschiedliche Kreditbausteine abzuschließen, mit jeweils unterschiedlichen Konditionen. So können Sie z.B. ein lang und ein kurz laufendes Darlehen kombinieren oder ein KFW-Darlehen und ein Annuitätendarlehen. Entscheidend ist, dass das Finanzierungskonzept auf Ihre persönliche Lebenssituation zugeschnitten ist.

6. Welche Zinsbindung soll ich wählen?

Wichtig ist auch die Frage, wie lange der Zinssatz fixiert werden soll. Wer auf Nummer sicher gehen will, liegt in der aktuellen Niedrigzinsphase mit einer langen Zinsbindung richtig. Allerdings ist dies nur ratsam, wenn weitgehend absehbar ist, dass die Immobilie während dieser Zeitspanne nicht verkauft wird. Denn dann kann zwar das Darlehen gekündigt werden, aber die Bank lässt sich den Zinsschaden teuer bezahlen – in Form einer Vorfälligkeitsentschädigung.

Bei der Wahl einer kürzeren Zinsbindung sollte verstärkt darauf geachtet werden, dass die Tilgung auch bei einem Anstieg der Zinsen problemlos machbar ist. Diese Aspekte sollte natürlich auch bei einer langen Zinsbindung bedacht werden, allerdings ist das Risiko hier angesichts der dann niedrigeren Restschuld etwas geringer.

Tipp von immoverkauf24:

Mit dem Tilgungsrechner können Sie unterschiedliche Darlehenslaufzeiten durchspielen. So können Sie z.B. feststellen, ob Sie vor Rentenbeginn das Haus abbezahlen können.

7. Wie hoch sollte ich tilgen?

Angesichts der extrem niedrigen Zinsen ist ein Tilgungssatz von mehr als einem Prozent mittlerweile üblich – und das ist auch gut so, denn – so paradox es zunächst klingt – die Tilgung eines Darlehens dauert umso länger, je niedriger der Zinssatz ist. Damit sind Bauherren gut beraten, die Tilgungsrate so zu wählen, dass das Darlehen zügig zurückgezahlt werden kann. Dies hat auch den Vorteil, dass das Risiko, die Anschlussfinanzierung nach Ablauf der Zinsbindung zu deutlich höheren Zinsen fortführen zu müssen weniger ins Gewicht fällt - aufgrund der dann nur noch geringen Restschuld.

8. Risiken – Hausfinanzierung absichern?

Haus finanzieren

Der Abschluss einer Finanzierung ist immer auch mit Risiken verbunden, insbesondere wenn es um große Beträge wie beim Hauskauf geht. Dazu zählen persönliche Risiken wie Arbeitslosigkeit, Berufsunfähigkeit, Scheidung oder Tod, die die Bedienung der Kreditschuld gefährden können. Auch Objektrisiken wie Schwamm oder unerwartete Sanierungsmaßnahmen können den Hauseigentümer in die Bredouille bringen. Dazu kommen Risiken, die sich aus einer schlecht konzipierten Finanzierung des Hauses ergeben, z.B. weil ein Bausparvertrag nicht rechtzeitig zuteilungsreif ist, die monatliche Finanzierungsrate nicht zum Ausgabeverhalten passt, etc.

Achtung: Da eine Hausfinanzierung immer ein sehr individuelles Projekt ist, raten wir Ihnen, einen Termin für ein persönliches Beratungsgespräch zu vereinbaren. immoverkauf24 stellt Ihnen gerne einen Berater an Ihre Seite, der Sie zu allen Fragen der Hausfinanzierung kostenfrei und unverbindlich berät. Er nimmt Ihren Finanzierungsbedarf und Ihre Wünsche auf, vergleicht die Konditionen von über 300 Banken und entwickelt mit Ihnen gemeinsam das ideale Finanzierungskonzept für Ihr Haus.

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