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Bauherrenhaftpflicht-Versicherung – für alle Häuslebauer ein Muss

Auf einer Baustelle gibt es unzählige Unfallquellen und die Bauarbeiten können leicht die Gesundheit oder das Eigentum unbeteiligter Dritter schädigen. Das Risiko einer Baustelle trägt fast immer der Bauherr. Er kann die Verantwortung zwar auf die einzelnen Unternehmen übertragen, aber in vielen Fällen ist trotzdem zuerst der Bauherr in der Haftung. Kommt es auf der Baustelle zu einer schweren Verletzung, gefährden hohe Schadenersatzforderungen nicht nur das Bauprojekt. Der Bauherr verliert im schlimmsten Fall sein gesamtes jetziges und zukünftiges Vermögen. Schutz vor solchen Forderungen bietet eine Bauherren-Haftpflichtversicherung, die im Vergleich zu den Baukosten und den Forderungen sehr kostengünstig ist. Ohne einen solchen Versicherungsschutz sollte niemand damit beginnen, ein Haus zu bauen.

1. Was ist durch eine Bauherrenhaftpflichtversicherung versichert?

Bauherr Versicherung

Trotz höchster Aufmerksamkeit kommt es auf Baustellen immer wieder zu kleinen oder größeren Unfällen, für deren Folgen der Bauherr haften muss. Das Baugerüst kann auf das Nachbargrundstück stürzen oder Baumaterial fällt auf Passanten oder geparkte Autos. Spielende Kinder können sich in der Baugrube verletzen oder wegen mangelnder Beleuchtung kommt es zu einer Verletzung durch den unebenen Boden. In den meisten Fällen muss der Bauherr für die Schäden aufkommen, auch wenn er diese nicht aktiv verursacht oder direkt verschuldet hat. Eine Bauherrenhaftpflicht-Versicherung schützt Sie vor hohen Forderungen, wenn es auf Ihrer Baustelle zu einem Unfall kommt. Folgende Risiken deckt eine Haftpflichtversicherung für Bauherren ab:

 

  • Sach- und Personenschäden sowie Vermögensschäden bis zur Höhe der vereinbarten Versicherungssumme, die Dritte auf der Baustelle oder durch die Bautätigkeit erleiden.
  • Die Bauherrenhaftpflicht ist auch eine "kleine Rechtsschutzversicherung", denn die Versicherung leistet nicht nur im Schadensfall. Sie hilft Ihnen auch, unberechtigte Ansprüche und Forderungen abzuwehren.
  • Nicht versichert sind dagegen Schäden, die Helfer auf der Baustelle erleiden. Stürzt beispielsweise einer der Bauarbeiter und zieht sich einen gebrochenen Arm zu, ist die gesetzliche Unfallversicherung bzw. die Bauhelferversicherung zuständig.
  • Damit eine Bauherrenhaftpflicht-Versicherung abgeschlossen werden kann, muss ein Architekt oder ein Bauunternehmen an Planung und Hausbau beteiligt sein. Führen Sie Planung und Bauarbeiten komplett in Eigenregie aus, lehnen die Versicherer den Vertragsabschluss ab. Einen Teil der Arbeiten als "Muskelhypothek" selbst auszuführen, ist dagegen erlaubt.

2. Worauf kommt es beim Vergleich von Bauherrenhaftpflicht-Versicherungen an?

Der wichtigste Aspekt ist bei der Bauherrenhaftpflicht-Versicherung, wie bei jeder anderen Versicherung auch, die Deckungssumme. Experten sehen eine Versicherungssumme von 3 Millionen Euro pauschal für Sach-, Personen- und Vermögensschäden als absolute Untergrenze an. Eine Haftpflichtversicherung für Bauherren ist im Vergleich zu den sonstigen Baukosten sehr günstig und eine höhere Versicherungssumme steigert den Beitrag nicht deutlich. Deshalb ist es empfehlenswert, Angebote zu bevorzugen, die eine höhere Versicherungssumme von bis zu 15 Millionen Euro bieten. Sicher ist sicher. Übrigens bezahlen Sie bei dieser Art der Versicherung in der Regel nur einen Einmalbeitrag für die gesamte Versicherungsdauer. Weitere wichtige Punkte sind unter anderem:

  • Laufzeit: Die Tarife decken die Zeit von der Errichtung der Baustelle bis zur Fertigstellung ab, aber je nach Tarif endet die Versicherung automatisch nach zwei oder drei Jahren. Lange Bauzeiten und Bauverzögerungen können Zusatzkosten bedeuten, deshalb sind Anbieter mit langer Vertragslaufzeit empfehlenswert.
  • Eigenleistung: In den meisten Verträgen ist die Eigenleistung nur bis zu einer bestimmten Summe erlaubt. Möchten Sie einen größeren Teil der Bauarbeiten selbst ausführen, steigen die Beiträge. Für Bauherren, die viel selbst mit anpacken, sind Angebote, die eine hohe Eigenleistung automatisch einschließen, vorteilhaft.

3. Was kostet eine Bauherrenhaftpflicht-Versicherung?

Haftpflichtversicherung Kosten

Ein günstiges Angebot zur Bauherrenhaftpflicht ist bereits für weniger als einen Euro pro 1.000 Euro Bausumme erhältlich. Die meisten Versicherer erheben einen Mindestbeitrag von ca. 100 Euro, wenn die Bausumme den Mindestbeitrag nicht erreicht.

Häufig können Sie gegen einen geringen Zusatzbeitrag private Helfer im Rahmen der Bauhelferversicherung mitversichern. Viele Anbieter bieten Pauschalangebote für Bausummen bis zu 200.000 Euro. Schließen Sie die Bauherrenhaftpflichtversicherung unbedingt vor Beginn der Bauarbeiten ab.

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