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Wohnungsbauprämie

Der Staat fördert den Neubau und Kauf von Immobilien auf verschiedenen Wegen – etwa über die Wohn-Riester-Förderung oder zinsgünstige Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW-Darlehen). Auch die Wohnungsbauprämie gehört zu diesem Förderkatalog rund um die Eigenheimförderung. Sie wurde 1952 eingeführt, die Details sind im Wohnungsbauprämiengesetz geregelt. Zusammen mit der Arbeitnehmersparzulage gehört sie zu den Maßnahmen, mit denen der Staat auch die Vermögensbildung fördern will. Die 5 wichtigsten Fragen und Antworten zur Wohnungsbauprämie:

1. Wie hoch ist die Wohnungsbauprämie?

Die Wohnungsbauprämie beträgt 8,8 Prozent der jährlichen Sparleistung. Diese ist jedoch auf 512 Euro (Alleinstehende) beziehungsweise 1.024 Euro für Verheiratete begrenzt. Das entspricht einer jährlichen Förderung von 45,06 beziehungsweise 90,11 Euro. Wer mehr einzahlt, erhält für den darüber hinausgehenden Sparanteil keine Zulage.

Gut zu wissen

Auch Tilgungsbeiträge, Guthabenzinsen und Abschlussgebühren gelten als Beitrag – somit kann die Wohnungsbauprämie sogar dann infrage kommen, wenn keine Sparraten gezahlt werden.

2. Wer bekommt sie?

Die Förderung gibt es ab dem vollendeten 16. Lebensjahr (während des Sparjahres). Voraussetzung ist bei Ledigen ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von 25.600 Euro. Das entspricht in etwa einem Bruttoeinkommen von rund 31.000 Euro bei Arbeitnehmern. Bei Verheirateten liegt die Obergrenze für das zu versteuernde Einkommen bei 51.200 Euro. Hat das verheiratete Paar 2 Kinder dürfte das Bruttoeinkommen etwa 68.000 Euro nicht übersteigen, damit das zu versteuernde Einkommen unterhalb von 51.200 Euro bleibt und die Förderung in Anspruch genommen werden kann.

3. Muss man einen Bausparvertrag abschließen, um die Förderung zu erhalten?

Nein, auch der Kauf von Anteilen an Wohnungsbaugenossenschaften wird gefördert.

4. Wo und wie wird sie beantragt?

Die Wohnungsbauprämie wird mit einem Formular beantragt, dass man bei der jeweiligen Bausparkasse beziehungsweise Wohnungsbaugenossenschaft erhält.

5. Was ist sonst zu beachten?

Bei Verträgen, die vor dem 31. Dezember 2008 abgeschlossen wurden, gilt eine Frist von sieben Jahren, während der Bausparvertrag ausschließlich für wohnwirtschaftliche Zwecke verwendet werden darf. Später abgeschlossene Bausparverträge müssen grundsätzlich wohnwirtschaftlich genutzt werden. Eine Ausnahme gibt es lediglich für Bausparer unter 25 Jahren. Sie dürfen den Bausparvertrag nach Ablauf der sieben Jahre auch anderweitig verwenden.

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