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Effiziente Dämmung, Energielabels und moderne Heiztechnik: Das sind die neuen Richtlinien der Energiesparverordnung 2015/16

Erbschaft 08.01.2016 Alexander Matzkewitz
Energieausweis Wohngebäude

Mit der nächsten Stufe der Energieeinsparverordnung (kurz EnEV) greifen ab dem ersten Januar 2016 weitere energetische Anforderungen an Bauherren und Hausbesitzer. So ist der Primärenergiebedarf von Anlagentechniken im Vergleich zum Vorjahr um 25 % zu senken, die Gebäudehülle darf nur noch einen Wärmeverlust von lediglich 20 % aufweisen. Wichtig ist laut Verordnung, dass Bauteile mit einem niedrigeren Wärmeleitkoeffizienten verbaut werden, grundsätzlich sei jedoch egal mit welchen Materialien und Technologien die Einsparung erfolgt. Die Heizungstechnik soll mit regenerativen Energien, wie beispielsweise durch Solaranlagen, unterstützt werden. Bereits bestehende Gebäude sind von den neuen Verordnungen ausgenommen.

Was sich seit dem letzten Jahr geändert haben muss

Die Energieeinsparverordnung, welche seit dem ersten Februar 2002 zum Erreichen energiepolitischer Ziele beiträgt, stellt das wichtigste Instrument zur Verbesserung der Energiebilanz von Neubauten und Bestandsgebäuden dar. Bei Zuwiderhandlungen drohen für die Eigentümer horrende Bußgelder. Zudem entstehen finanzielle Verluste im Rahmen von schlechter Energieeffizienz beim Immobilienverkauf , da der energetische Zustand des Objektes ein wichtiges Kaufkriterium darstellt. Die folgenden sechs Punkte müssen seit der letzten EnEV 2015 bis heute umgesetzt worden sein:

1. Gedämmte Dachräume
Für Dachräume, die sich in einem unbeheizten Zustand befinden, gilt seit Ende 2015 ein Mindestwärmschutz. Eigentümer, welche seit dem ersten Februar 2002 ihr Ein- oder Zweifamilienhaus selber bewohnen, sind von dieser Richtlinie ausgenommen. Für solche Fälle hat die Dämmpflicht erst bei Eigentümerwechsel innerhalb der folgenden zwei Jahre zu erfolgen. Gedämmt werden müssen stets alle zugänglichen Geschossdecken, egal ob sie begehbar sind oder nicht.

2. Austausch von alten Heizkesseln
Seit dem ersten Januar 2015 müssen alle Öl- und Gasheizkessel, die älter als 30 Jahre sind, ausgetauscht worden sein. Ausnahme bilden wiederum Eigentümer von Ein- oder Zweifamilienhäuser, welche diese bereits seit dem ersten Februar 2002 bewohnen. Neue Geräte für den Austausch sind Konstanttemperaturkessel in üblicher Heizkesselgröße.

3. Energieeffizienzangabe in der Verkaufsanzeige
Bereits seit ersten Mai 2014 unterliegen Inserate von Immobilien der Pflicht, Angaben zur Energieeffizienz zu beinhalten. Seit dem ersten Mai letzten Jahres droht nun bei Zuwiderhandlung ein Bußgeld. Sollte vor dem ersten Mai 2014 ein Energieausweis ausgestellt worden sein, ist sogar die Effizienzklasse des Objektes zu veröffentlichen.

4. Heizungen, Dunstabzugshauben und Backöfen mit Effizienz-Labels
Seit 26. September letzten Jahres tragen Heizungen und Warmwasserbehälter im Handel ein Energieeffizienz-Label. Betroffen sind Warmwasserpumpenheizungen bis 400 Kilowatt Wärmeleistung, ausgenommen sind Lufterhitzer. Eingeteilt werden alle Gerätekategorien in die Klassen A++ bis G. Zuvor wurden bereits Energie-Labels für Dunstabzugshauben eingeführt, welche die Effizienzklassen A bis G vorsahen. Bei Backöfen reicht die neue Skala von Klasse A+++ bis D, wobei Geräte der Klasse C und D nicht mehr in den Verkauf gebracht werden dürfen.

5. Meldepflicht für Warmwasser- und Heizwärmezähler
Warmwasser- und Heizwärmezähler unterliegen seit dem ersten Januar 2015 in Deutschland einer Anzeigepflicht. Immobilieneigentümer haben ein solches Gerät spätestens sechs Wochen nach Inbetriebnahme bei den zuständigen Landesbehörden zu melden.

6. Ausstoß von Staub und Kohlenmonoxid bei Kaminöfen
Seit dem 1. Januar 2015 dürfen Neugeräte 1,25 Gramm Kohlenmonoxid pro Kubikmeter Abgas ausstoßen. Der Grenzwert für Staub liegt bei 0,04 Gramm je Kubikmeter. Nachgewiesen werden müssen diese Werte lediglich bevor ein Ofen neu auf den Markt gebracht wird.

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