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Umzug - Die 10 wichtigsten Umzugstipps für reibungslosen Ablauf

Neben der großen Veränderung für das persönliche Leben, ist ein Umzug vor allem eines: Viel Arbeit. Wer nicht gut organisiert ist, verliert schnell den Überblick und wird mit Problemen konfrontiert, die er hätte verhindern können. immoverkauf24 gibt die wichtigsten Umzugstipps.

1. Nutzen Sie für den Umzug eine Checkliste

Checkliste

Spontanität ist super, nicht aber bei einem Umzug. Denn: bei einem Umzug ist es wichtig, die verschiedenen Arbeitsschritte in der richtigen Reihenfolge zu erledigen.

Wer eine Umzugscheckliste nutzt, wird zahlreichen Problemen vorbeugen und entspannter in der neuen Wohnung ankommen.

Unter Umzug Checkliste haben wir für Sie mehrere Checklisten vorbereitet, mit deren Hilfe Sie Ihren Umzug planen und durchführen können. Jede Checkliste steht Ihnen kostenlos zum Download zur Verfügung.

2. Umzugskosten - Den finanziellen Aufwand im Blick

Die Frage nach den Umzugskosten ist nicht pauschal zu beantworten. Neben der Größe des Hausstandes sind auch die Entfernung zur neuen Immobilie und der Kostenaufwand für Umzugswagen und Umzugsunternehmen bzw. Umzugshelfer relevant.

Kosten für einen privaten Umzug entstehen durch:

  • Umzugsmaterial (Kartons, Klebeband, Papier, Schutzfolie...)
  • Umzugswagen
  • ggf. Aufwandsentschädigung für private Helfer
  • evtl. Renovierung der alten Wohnung bei vermieterfreundlichem Mietvertrag

Es ist sehr individuell, welche Kosten durch Ausleihen (Fahrzeug, Kartons) und kostenlose Umzugshelfer entfallen und welche Kosten entstehen.

Die Kosten für einen professionellen Umzug sind einfacher zu kalkulieren, denn bei Umzug mit einem professionellen Unternehmen sind alle Kosten im Angebot enthalten.

Hinweis von immoverkauf24:

Ein Umzug ist der optimale Zeitpunkt für die Entrümpelung von Dachboden oder Keller. Trennen Sie sich von Dingen, die Sie nicht mehr benötigen und ziehen Sie ohne alten Ballast in die neue Wohnung.

3. Umzugsunternehmen oder private Umzugshelfer - Vor- und Nachteile

Spätestens, wenn Sie wertvolle oder sehr schwere und sperrige Gegenstände umziehen möchten (z.B. ein Klavier) und auf die Unterstützung von Profis angewiesen sind, sollten Sie ein Umzugsunternehmen beauftragen. Selbstverständlich spielen auch die finanziellen Mittel eine Rolle, wenn es darum geht, ob ein Unternehmen den Umzug erledigt oder aus eigener Kraft umgezogen wird. Eventuell ist dann eine Kombination aus Eigenleistung und Profi-Arbeit die richtige Lösung für Sie.

Folgende Tabelle stellt Profi-Umzug vs. Eigenleistung dar:

Kategorie

Profi-Umzug

Eigenleistung

Materialien

sind im Preis enthalten

müssen geliehen und gekauft werden

Umzugswagen inkl. Versicherung und Sprit

ist im Preis enthalten und auf den Umfang Ihres Umzuges abgestimmt

muss entweder bei Freunden oder der Autovermietung geliehen werden, ist evtl. zu klein, es fallen Spritkosten an

Umzugshelfer

sind erfahren, demontieren schnell, packen sicher und professionell, bauen in neuer Wohnung auf

sind evtl. unerfahren, packen Kisten zu schwer, beschädigen Gegenstände aus Unwissenheit

Versicherung des Hausstandes

ist gegeben

ist nur evtl. über die Haftpflichtversicherung unter "Gefälligkeitsschäden" abgesichert, beschränkter Umfang

Service

pünktliches Erscheinen und Umzug in geplantem Zeitraum

kaum Möglichkeiten, Druck zu machen, da Helfer freiwillig erscheinen

Die Dienstleistungen eines Umzugsunternehmens lassen sich nach Wunsch kombinieren. Während einige dem Umzugsstress mit einem "Rundum sorglos"-Paket entkommen möchten und bereits für das Kistenpacken die Profis engagieren, beauftragen andere die Umzugsexperten nur mit dem Transport fertig gepackter Kartons und demontierter Möbel von A nach B. Gleiches gilt für den Aufbau am Zielort: Ob die Möbel durch das Umzugsunternehmen aufgebaut und die Kisten ausgepackt werden oder dies in Eigenregie geschieht, ist Entscheidung des Auftraggebers.

4. So kommen Sie an preiswerte Umzugskartons

Umzug Karton

Preiswerte Umzugskartons sind in erster Linie die, die man bei Freunden leiht oder im eigenen Keller findet. In den meisten Fällen reichen die kostenlosen Exemplare jedoch nicht aus und es muss zugekauft werden. Bei einem Preis je Karton von bis zu 5,00 € kann dies teuer werden, zumal die Umzugskartons aus dem Baumarkt meist von minderwertiger Qualität sind und nur wenige Male benutzt werden können.

Lokale Umzugsunternehmen bieten den Verleih von Profi-Kartons an. Fragen Sie einfach vor Ort nach. Neu sind Online-Services für den Verleih von Umzugskartons. Die Boxen werden Ihnen direkt bis an die Haustür geliefert und kosten ab 2,49 € je stabiler Box für 14 Tage. Nach Ende des Leihzeitraumes werden die Boxen wieder abgeholt.

5. Umzugswagen – die richtige Wahl treffen

Der Umzugswagen spielt beim Umzug eine entscheidende Rolle. Wer nicht grad eine Türe weiter im gleichen Haus umzieht, benötigt ein geeignetes Fahrzeug, um Kartons und Möbel von A nach B zu transportieren. Wer aus seinem WG-Zimmer auszieht wird meist noch mit einem Sprinter oder Kombi auskommen, doch wenn ein ganzes Haus oder eine geräumige Wohnung umgezogen wird, werden größere Umzugswagen benötigt.

Tipp immoverkauf24:

Überlegen Sie, wer im Freundes- und Bekanntenkreis ein großes Fahrzeug zur Verfügung hat. Häufig gibt es befreundete Handwerker, die am Wochenende auf ihren Firmenwagen verzichten können und man hat einen tollen Umzugstransporter preiswert geliehen. Bedenken Sie hierbei, dass das Fahrzeug richtig versichert ist, damit es bei einem eventuellen Schaden keine Probleme gibt.

Benötigen Sie einen richtig großen Umzugswagen, um nicht mehrfach hin und her zu fahren und um große Möbel zu transportieren, so können Sie diesen vor Ort oder im Internet leihen. Ab ca. 100 € für einen Tag (Beispiel: Abholung Samstag um 12 Uhr, Abgabe Sonntag 12 Uhr am Folgetag), erhalten Sie einen großen Leihtransporter.

6. Platz für den Umzugswagen - Halteverbot beantragen

Besonders Städter, die zentral wohnen, werden mit einem Parkplatzproblem für den Umzugswagen konfrontiert sein. Absolut wichtig ist hier, entweder bereits Tage vor dem Umzug den Wunschparkplatz mit eigenen Autos zu besetzen oder aber sich die Halteverbotsschilder für Start- und ggf. auch Zielort bei der Stadt zu besorgen.

Wie man sich ein Halteverbotsschild für den Umzug organisiert?

Kontaktieren Sie das zuständige Amt (Straßenverkehrsamt, Ordnungsamt oder Landratsamt) und senden Sie den Antrag mit folgenden Angaben an das Amt:

  • Ihrem Namen
  • Ihrer Telefonnummer (wenn vorhanden, auch Mobilnummer)
  • Angaben zum Grund des Antrags (Umzug)
  • Zeitraum der Absperrung
  • Exakter Adresse der alten und ggf. auch neuen Wohnung, wenn hier kein privater Parkplatz vorhanden ist
  • Benötigtem Platz in Metern (ca. 15 Meter sind üblich, bei kleinerem Umzugswagen weniger)
  • Kennzeichen und zulässiges Gesamtgewicht des Umzugswagens

Denken Sie daran, den Antrag so früh wie möglich zu stellen, da es einige Tage Bearbeitungszeit dauert, bis Sie die Halteverbotsschilder für den Umzug erhalten. Wenn das Amt Ihrem Antrag zustimmt, erhalten Sie weitere Informationen bzgl. des Vorgehens.

Hier kostenloses Muster-Anschreiben herunterladen und beim Amt einreichen:

Die Kosten für die Halteverbotsschilder sind sehr unterschiedlich, betragen jedoch immer ab 100 €. Wenn Sie die Möglichkeit haben, die Parkplätze privat zu "besetzen" können Sie viel Geld sparen.

7. Nicht vergessen – Nachsendeantrag & Name an der Tür

Namensschild

Ein Nachsendeantrag ist bei Umzug unerlässlich, außer, Sie möchten jeden einzelnen, der Ihnen Post schickt, über den neuen Wohnort informieren. Der private Nachsendeantrag kostet ab ca. 20 € (je nach Dauer der Nachsendezeit) und ist schnell und einfach eingerichtet. Die Post gibt Ihre neuen Adressdaten auch gleich an viele Absender (Banken, Versicherungen etc.) weiter, so dass automatisch Ihre neue Adresse in den Systemen erscheint. Geben Sie jedoch trotzdem Acht auf die Post, die an der neuen Adresse eintrifft. Wenn Absender noch Ihre alte Adresse verwenden, sollten Sie sich dort melden und über den Umzug informieren. Geben Sie den Nachsendeantrag frühzeitig auf, damit keine Post verloren geht.

Denken Sie auch daran, Ihre alten Namensschilder von Türen und Briefkästen zu entfernen und an der neuen Wohnung anzubringen. Sollten Sie unsicher sein, ob der Hausmeister dies erledigt oder Sie selbst die Schilder austauschen müssen, fragen Sie bei der Hausverwaltung nach. Hilfreich bei der Erstellung von Namensschildern ist ein "Dymo", mit dem Sie Etiketten drucken können. Fragen Sie im Bekanntenkreis nach, vielleicht können Sie ein Gerät ausleihen.

8. Umzugskostenpauschale und Extra-Urlaubstage nutzen

Die Umzugskostenpauschale kann genutzt werden, wenn Sie aus beruflichen Gründen umziehen. Sie können Ihre Umzugskosten in der Anlage N in den Zeilen 46-48 von der Steuer absetzen. Die Umzugskostenpauschale beträgt 1.528 € für Verheiratete, 764 € für Ledige und pro Person die zusätzlich im Haushalt lebt und mit umzieht 337 € (Stand 02/2017). Sollten Ihre tatsächlichen Umzugskosten höher ausgefallen sein, so können Sie auch einen höheren Wert absetzen. Dann jedoch müssen Sie die entstandenen Kosten dem Finanzamt mit Belegen nachweisen.

Extra-Urlaubstage für einen Umzug gibt es von Gesetzeswegen her nicht. Viele Unternehmen haben Regelungen für bezahlten Sonderurlaub bei Umzug in den Arbeitsverträgen stehen, wer also umzieht und wissen möchte, ob er "Umzugsurlaub" bekommt, sollte zunächst im Arbeitsvertrag nachsehen. Ist der bezahlte Umzugsurlaub dort nicht aufgeführt und Sie haben ein gutes Verhältnis zu Ihrem Chef, so fragen Sie dort nach. Andererseits ist zu überlegen, ob der Extra-Urlaub nicht auch im Rahmen des normalen Urlaubsanspruchs genommen werden kann. Wer vergleichsweise viele Urlaubstage hat (30 oder mehr) könnte eventuell einen Tag hiervon für den Umzug nutzen.

Hinweis!

Einen Anspruch auf Umzugsurlaub kann es geben, wenn aus betrieblichen Gründen umgezogen werden muss (Einsatz an neuem Standort, Umzug des gesamten Betriebes etc.).

9. Strom, Wasser, Gas und Internet bei Umzug ummelden

Strom Gas Wasser

Haben Sie eine neue Wohnung über einen Immobilienmakler für Vermietung gefunden, so wird dieser im Regelfall am neuen Wohnort den alten Mieter bei den Versorgern ab- und Sie angemeldet haben. Trotzdem sollten Sie beim Wohnortwechsel Gas, Wasser und Strom im Blick haben.

Achten Sie bei der Wohnungsübergabe in alter und neuer Wohnung darauf, dass alle Zählerstände abgelesen und notiert werden. Melden Sie sich bei den alten Versorgern ab oder geben Sie die neuen Daten durch und wechseln Sie mit Ihrem Vertrag den Wohnort. Sollten Sie Versorger von Ihrem Vormieter übernehmen, so geben Sie auch hier die neuen Zählerstände und Ihre Daten durch.

Hinweis von immoverkauf24:

Beim Internetanschluss wird sich kein Immobilienmakler um die Ummeldung kümmern. Sprechen Sie frühzeitig Ihren Anbieter an und regeln Sie den Umzug.

10. Vermieterbescheinigung – Bei Umzug in Miet-Immobilie Pflicht

Bei Umzug müssen sich Bürger binnen einer Woche ummelden. Zwar drücken die Ämter häufig ein Auge zu, doch es drohen empfindliche Bußgelder. Seit Inkrafttreten des neuen Meldegesetztes muss außerdem, bei Umzug in eine gemietete Immobilie, eine Vermieterbescheinigung beim Amt vorgezeigt werden. In dieser bestätigt der Vermieter, dass der Mieter tatsächlich bei ihm mietet und am Meldeort wohnt.

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