Kostenlos anrufen
Ausgezeichneter Service von immoverkauf24 durch ausgezeichnet.org
Ausgezeichneter Service von immoverkauf24 durch trustpilot.com
Deutschland bestes Online-Portal in der Maklervermittlung

Wohngebäudeversicherung für selbst bewohnte und vermietete Immobilien – 7 wichtige Punkte

Die Wohngebäudeversicherung gehört zur Gruppe der Sachversicherungen und deckt Schäden ab, die durch Sturm und Hagel sowie Feuer oder austretendes Leitungswasser entstehen können. Für Besitzer einer selbst bewohnten ebenso wie einer vermieteten Immobilie ist es unumgänglich, sich durch Abschluss einer Wohngebäudeversicherung vor finanziellen Belastungen im Schadenfall zu schützen.

1. Wozu dient eine Wohngebäudeversicherung?

Durch unvorhergesehene Ereignisse kann eine Immobilie Schaden nehmen, dessen Behebung erhebliche Kosten verursacht. Die Wohngebäudeversicherung sichert den Immobilienbesitzer gegen dieses finanzielle Risiko ab. Die Behebung eines Gebäudeschadens oder gar die komplette Instandsetzung nach einem Brand kann zu einer existenzbedrohenden finanziellen Schieflage werden. Daher ist der Abschluss einer Wohngebäudeversicherung zweifellos sinnvoll und notwendig, zumal Banken, die eine Immobilie finanzieren, den Abschluss einer solchen Police voraussetzen.

2. Was ist eine „verbundene Wohngebäudeversicherung“?

Theoretisch können die Schadenrisiken auch mit einer jeweils separaten Sachversicherung, namentlich als Feuer-, Leitungswasser- und Sturmversicherung, abgedeckt werden. In der Praxis hat sich jedoch die sogenannte verbundene Wohngebäudeversicherung als Standard durchgesetzt. Diese verbindet die drei Risikobereiche zu einem integrierten Vertragswerk. Zudem ist davon auszugehen, dass im Vergleich mit der verbundenen Versicherung der jeweils separate Abschluss von Sachversicherungen in Summe zu höheren Versicherungskosten führen würde. Meistens ist die verbundene Form gemeint, wenn allgemein von einer Wohngebäudeversicherung die Rede ist.

3. Worauf sollte man beim Vergleich von Wohngebäudeversicherungen achten?

Wohngebaeudeversicherung

Sogenannte Elementarschäden, die durch Erdbeben, Erdrutsche, Schneedruck oder Hochwasser verursacht werden, sind in der Regel von einer Wohngebäudeversicherung nicht abgedeckt. Diesem Aspekt sollten Immobilienbesitzer erhöhte Aufmerksamkeit widmen. Wenn ein Keller oder Erdgeschoss aufgrund eines besonders heftigen Regens voll Wasser läuft, handelt es sich um einen Elementarschaden, der von einer herkömmlichen Wohngebäudeversicherung nicht abgedeckt ist. Um gegen Starkregen und eine Katastrophe wie Hochwasser ebenfalls ausreichend geschützt zu sein, ist die Vereinbarung einer zusätzlichen Elementarschadenversicherung in Erwägung zu ziehen. Da manche Anbieter von Wohngebäudeversicherungen diesen Schutz integrieren, ergeben sich bei Kostenvergleichen durch bereits enthaltene oder fehlende Leistungsbestandteile gravierende Preisunterschiede.

Daneben schließen manche Anbieter Leistungen im Falle von Glasbruch aus. Denn eine Glasbruchversicherung ist Bestandteil einer Hausratversicherung. Besitzer einer Wohnimmobilie sollten in diesem Zusammenhang beachten, dass die Gebäudeversicherung tatsächlich die äußere Gebäudehülle und fest verbaute Bestandteile im Innenbereich abdeckt. Bewegliche Gegenstände, zu denen vor allem das Mobiliar gehört, schließt eine Wohngebäudeversicherung nicht ein.

Zudem sollte bei Vertragsabschluss feststehen, dass der Versicherungsschutz ausdrücklich auch besonders wertvolle Bestandteile des Gebäudes einschließt. Es obliegt der Sorgfaltspflicht des Versicherten, über alle Besonderheiten seiner Immobilie vollständige Angaben zu machen. Denn die Versicherungsprämie ist nach oben begrenzt und bemisst sich neben dem Gesamtwert der Immobilie auch am möglichen überdurchschnittlichen Wert einzelner Gebäudebestandteile und Einrichtungen. Wenn zum Beispiel ein Solardach vorhanden ist, muss der Versicherer für einen eintretenden Schadenfall mit entsprechend höheren Instandsetzungskosten kalkulieren. Wenn sich nach einiger Zeit durch Umbauten oder weitere Anbauten eine veränderte Situation der Immobilie ergibt, so sollte die Versicherungsgesellschaft entsprechend zeitnah darüber informiert werden, damit der Versicherungsschutz vollumfänglich erhalten bleibt.

Preisunterschiede ergeben sich nicht nur beim direkten Preis-Leistungsvergleich der Versicherer untereinander, sondern auch durch regionale Gegebenheiten. Beim Abschluss einer Zusatzversicherung, die Elementarschäden abdeckt, ist davon auszugehen, dass der Versicherungsschutz in einer hochwassergefährdeten Lage mehr kostet als in weniger gefährdeten Gebieten.

4. Was genau ist über eine Wohngebäudeversicherung abgedeckt? Bereiche und Schadenbeispiele:

Haus Baum Sturm Bauleistungsversicherung

Die Wohngebäudeversicherung haftet für Schäden an Dach, Mauerwerk, Türen und Fenstern – vom Spezialfall des Glasbruchs abgesehen – sowie an allen festverbauten betrieblichen Anlagen. Zu den häufigen Schadenfällen gehören sturmbedingte Beschädigungen, die das Einsetzen neuer Dachziegel zur Folge haben. Größere Hagelkörner können sogar ein Dach durchschlagen oder Regenrinnen zerstören.


Der Bestandteil der Feuerversicherung umfasst alle Schäden, die durch Brand, Explosionen und – eher selten – eine Implosion durch Unterdruck in einer Betriebsanlage entstehen. In den meisten Fällen ist auch ein Überspannungsschaden durch Blitzeinschlag durch die Feuerversicherung abgedeckt. Der Bestandteil der Leitungswasserversicherung deckt Wasserschäden ab, die durch Rohrbruch entstehen. Solche Risiken treten nicht selten nach starkem Frost auf, der eine Rohrleitung strapazieren und Risse hervorrufen kann.

Grundsätzlich steht die Versicherung für alle Kosten ein, die in Folge des Schadens anfallen. Dazu gehören Aufräum- und Trocknungsarbeiten ebenso wie Material- und Handwerkerkosten. Wenn die Immobilie vorübergehend unbewohnbar ist, kann der Versicherungsnehmer die Kosten für einen Hotelaufenthalt oder entgangene Einnahmen durch Mietausfälle ebenfalls geltend machen.

5. Ist die Wohngebäudeversicherung steuerlich absetzbar?

Bei einer selbst bewohnten Immobilie ist die Wohngebäudeversicherung steuerlich nicht absetzbar. Das gilt ebenso für Wohnimmobilien, aus denen ein Besitzer Mieteinnahmen erzielt. Allerdings sind die Kosten für die Wohngebäudeversicherung einer vermieteten Immobilie, sofern im Mietvertrag so bestimmt, umlagefähig. Im Rahmen der Nebenkostenabrechnung an die Mieter wird die jährliche Versicherungsprämie, anteilig nach der jeweiligen Mietfläche, an die Mietparteien weiterberechnet. Die Wohngebäudeversicherung erweist sich für Vermieter somit als kostenneutral und stellt dar, was betriebswirtschaftlich gerne als "durchlaufende Position" bezeichnet wird.

Vermieter sind gegenüber ihren Mietern grundsätzlich zum möglichst wirtschaftlichen Betrieb des Objekts verpflichtet. Nicht nur aus diesem Grund lohnt es sich, immer wieder Preisvergleiche anzustellen und gegebenenfalls den Anbieter zu wechseln, wenn zu gleichen Vertragsbedingungen bessere Konditionen möglich sind. Das gilt selbstverständlich in noch stärkerem Maße für Eigenheimbewohner, die die Kosten der Wohngebäudeversicherung vollständig selbst tragen.

6. Wohngebäudeversicherung wechseln? Welche Kündigungsfristen bestehen und wie erfolgt die Kündigung?

Üblicherweise betragen die Kündigungsfristen 3 Monate vor Ablauf der vereinbarten Vertragslaufzeit. Bis dahin sollten Sie, sicherheitshalber per Einschreiben mit Rückschein, Ihre Kündigung schriftlich bei Ihrem Vertragspartner hinterlegt haben.

Achtung!

Bei noch durch Darlehen belasteten Immobilien besteht die Informationspflicht gegenüber der kreditgebenden Bank über das Kündigungsvorhaben. Empfehlenswert ist ohnehin, vor dem Absenden der Kündigung sicherzustellen, dass der lückenlose Anschlussvertrag bei der neuen Versicherungsgesellschaft unter Dach und Fach ist.

7. Wohngebäudeversicherung Vergleich – hier berechnen

Sie suchen nach einer preiswerten Wohngebäudeversicherung, die zu Ihnen und Ihren Anforderungen passt? Nutzen Sie den kostenlosen Versicherungsvergleich und finden Sie Ihren perfekten Tarif!

Bewertung
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Bewertung dieser Seite: 5 von 5 Punkten (1 Bewertungen)

Finden Sie diese Seite hilfreich? Geben auch Sie mit einem Klick auf die Sterne Ihre Bewertung ab.
(1 Stern: Wenig hilfreich, 5 Sterne: Sehr hilfreich)