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Energiepass

Energieausweis

Mit dem Energiepass wird eine Immobilie energetisch bewertet. Details zur Ausstellung und Verwendung sind in Deutschland in der Energieeinsparverordnung (EnEV) geregelt. Mit Inkrafttreten der EnEV muss jeder Immobilienbesitzer, der beispielsweise sein Haus verkaufen möchte, potentiellen Kaufinteressenten einen gültigen Energiepass vorlegen.

Grundsätzlich können Energiepässe entweder auf der Basis des berechneten Energiebedarfs (Bedarfsausweis) oder des gemessenen Energieverbrauchs ausgestellt werden (Verbrauchsausweis).

Energiepass für den Immobilienverkauf

Beim Immobilienverkauf hat der Käufer einen gesetzlichen Anspruch auf Einblick in den Energiepass. Liegt der Energieausweis bei Verkauf nicht vor, sollte darauf explizit im Kaufvertrag hingewiesen werden, um den Verkäufer vor Schadensersatzansprüchen zu schützen. Aber auch diese Vorgehensweise ist mittlerweile mit Vorsicht zu genießen, wie sie in unseren 10 häufigsten Fragen und Antworten rund um das Thema Energieausweis beim Hausverkauf nachlesen können.

Verbrauchsausweis oder Bedarfsausweis?

Grundsätzlich gibt es den Energiepass in zwei Varianten. Der Verbrauchsausweis basiert auf den Heizkostenabrechnungen einer Immobilie aus den vergangenen drei Jahren. Die Auswertung dieser Daten durch Fachleute gilt als wenig fehleranfällig. So ist eine fundierte Auskunft darüber möglich, mit welchem Energieverbrauch einer Immobilie zu rechnen ist. Kritisiert wird am Verbrauchsausweis allerdings, dass die Heizkostenabrechnungen stark von der Anzahl der Haushaltsbewohner und deren Heizgewohnheiten abhängig ist.

Beim Bedarfsausweis hingegen analysiert ein Fachmann die energetisch relevanten baulichen Bestandteile eines Gebäudes, wie Heizung, Fenster und Dämmung sowie die Baupläne. Außerdem enthält er detaillierte Vorschläge zur energetischen Sanierung der Immobilie. Die Angaben im Bedarfsausweis sind unabhängig vom Heizverhalten der Bewohner, seine Aussagen jedoch nicht zwingend zuverlässiger. Eine Studie zur “Evaluierung ausgestellter Energieausweise für Wohngebäude nach EnEV 2007” hat bei Bedarfsausweisen Abweichungen um bis zu 108 Prozent vom tatsächlichen Energiebedarf festgestellt. Zudem sagt der Bedarfsausweis nichts über die tatsächlichen laufenden Energiekosten aus.

Eigentümer könnten überlegen, sich beide Energiepässe für ihre Immobilie ausstellen zu lassen, um beim Immobilienverkauf größtmögliche Transparenz für den Käufer zu schaffen. Vor allem beim Wohnungsverkauf ist mit detaillierten Nachfragen des Käufers zu rechnen, da energetische Sanierungen am Gemeinschaftseigentum sich erfahrungsgemäß schwierig gestalten können.

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