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Verkäufercourtage = Innenprovision

Zahlt ein Eigentümer beim Immobilienverkauf dem beauftragten Makler für seine Vermittlungstätigkeit ein Entgelt, so wird dieses als Verkäufercourtage bezeichnet.

Die Begriff Verkäufercourtage wird auch synonym mit dem Wort Innenprovision betitelt. Eine Innenprovision ist die Courtage, die alleine zwischen Makler und Verkäufer verhandelt wird. Die Verkäuferprovision wird in der Regel nicht nach außen ausgewiesen, sondern nur vertraglich zwischen Makler und Auftraggeber im Maklervertrag festgehalten.

Verkäufercourtage nicht in allen Bundesländern üblich

Die Maklerprovision ist in Deutschland nicht einheitlich geregelt. Deshalb stellt sich immer wieder die Frage: Wie hoch ist die Maklercourtage in welcher Region und wer muss die Provision zahlen: Käufer oder Verkäufer?

Während es in den meisten Bundesländern durchaus üblich ist, dass der Eigentümer dem Makler eine Verkäufercourtage bezahlt (z.B. Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Thüringen, Bayern), ist dies in anderen Bundesländern eher unüblich (Hamburg, Hessen, Bremen, Brandenburg und Berlin). In diesen Bundesländern wird eine reine Käufercourtage (Außenprovision) gezahlt. Hier werben die Makler dann auch gerne gegenüber potentiellen Auftraggebern damit, dass die Dienstleistung des Maklers für den Verkäufer kostenfrei ist.

Höhe der Verkäufercourtage

Maklercourtage

Der Gesetzgeber macht im Unterschied zur Vermittlung von Mietwohnungen keine Vorschriften über die Höhe der Maklerprovision und wer die Provision zu zahlen hat. Der Immobilienmarkt hat sich hier inzwischen selbst reguliert und es haben sich regionale Gepflogenheiten etabliert. Handelt es sich um eine reine Käufercourtage, dann liegt diese meistens zwischen 3,57 und 7,14 Prozent inkl. Mehrwertsteuer. Wird die Courtage zwischen Käufer und Verkäufer geteilt, so liegt diese zumeist bei 3,57 Prozent inkl. MwSt. für beide Parteien.

Verkäufercourtage verhandeln

Die Höhe der Maklerprovision kann zwar grundsätzlich frei ausgehandelt werden, richtet sich jedoch in den meisten Fällen nach den regionalen Marktgepflogenheiten sowie der Lage und dem Preis der Immobilie. Die Festlegung der Verkäufercourtage variiert teilweise sehr stark und ist von Fall zu Fall unterschiedlich, je nachdem wie beehrt eine Immobilie ist. Es ist sogar ein kompletter Verzicht der Verkäufercourtage möglich. Ob ein Makler bereit ist, Abstriche bei der Verkäufercourtage zu machen, hängt z.B. von der der Höhe des Kaufpreises ab und wie hoch der Makler den tatsächlichen Verkaufsaufwand einschätzt. Hat ein Makler sehr viel Arbeit mit einer Immobilie z.B. aufgrund einer schlechten Lage des Objektes, ist er meist weniger kompromissbereit. Immobilienmakler in München sind hingegen eher bereit, auf einen Teil oder die gesamte Verkäufercourtage zu verzichten, weil die Immobilienpreise in München seit Jahren am höchsten sind in Deutschland. Der Wettbewerb unter den Maklern um die Verkaufsobjekte in München ist deshalb sehr stark.

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