Kostenlos anrufen
Ausgezeichneter Service von immoverkauf24 durch ausgezeichnet.org
Ausgezeichneter Service von immoverkauf24 durch trustpilot.com
Deutschland bestes Online-Portal in der Maklervermittlung

Innenprovision: die wichtigsten FAQs zur Verkäuferprovision

Wird eine Immobilie über einen Makler verkauft, fällt eine Provision an. Den Anteil der Provision, den der Verkäufer zahlen muss, nennt man Innenprovision oder Verkäuferprovision. Erfahren Sie hier, wie hoch sie ausfällt und wo sie überhaupt gezahlt werden muss.

1. Was ist die Innenprovision?

Zahlt ein Eigentümer beim Immobilienverkauf dem beauftragten Makler für seine Vermittlungstätigkeit ein Entgelt, so wird dieses als Verkäufercourtage bezeichnet. Der Begriff Verkäuferprovision wird auch synonym mit dem Wort Innenprovision oder Verkäufercourtage betitelt. Eine Innenprovision ist die Courtage, die alleine zwischen Makler und Verkäufer verhandelt wird. Die Verkäuferprovision wird in der Regel nicht nach außen ausgewiesen, sondern nur vertraglich zwischen Makler und Auftraggeber im Maklervertrag festgehalten.

2. In welchen Bundesländern fällt eine Verkäuferprovision an?

Die Maklerprovision ist in Deutschland nicht einheitlich geregelt. Deshalb stellt sich immer wieder die Frage: Wie hoch ist die Courtage in welcher Region und wer muss diese zahlen: Käufer oder Verkäufer?

Während es in den meisten Bundesländern durchaus üblich ist, dass der Eigentümer dem Makler eine Verkäufercourtage bezahlt (z. B. Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Thüringen, Bayern), ist dies in anderen Bundesländern eher unüblich (Hamburg, Hessen, Bremen, Brandenburg und Berlin). In diesen Bundesländern wird noch eine reine Käufercourtage (Außenprovision) gezahlt. Hier werben die Makler dann auch gerne gegenüber potentiellen Auftraggebern damit, dass die Dienstleistung des Maklers für den Verkäufer kostenfrei ist. Diese Regelung endet mit dem Inkrafttreten des „Gesetzes über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser“ am 23.12.2020. Dann werden sich im Regelfall Verkäufer und Käufer die Maklercourtage teilen.

immoverkauf24 Info: Neuregelung der Maklerprovision - was Makler, Käufer und Verkäufer jetzt schon bedenken müssen

Die wichtigsten Informationen zur Neuregelung der Maklercourtage ab 23.12.2020 finden Sie unter "Maklerprovision- neues Gesetz: Wer zahlt bei Verkauf/Kauf?". Aber schon jetzt sollten Makler und Verkäufer Vereinbarungen im Vertrag aufnehmen, was nach dem Inkrafttreten des Gesetzes für ihr Vertragsverhältnis gilt. Das ist für den Fall wichtig, dass der Makler erst nach diesem Datum einen Käufer findet. Ein Entwurf für eine entsprechende Vertragsklausel finden Sie unter Muster-Maklervertrag für Immobilienverkauf und Vermietung

3. Wie hoch ist die Innenprovision?

Der Gesetzgeber macht im Unterschied zur Vermittlung von Mietwohnungen keine Vorschriften über die Höhe der Maklerprovision und wer die Provision zu zahlen hat. Der Immobilienmarkt hat sich hier inzwischen selbst reguliert und es haben sich regionale Gepflogenheiten etabliert. Handelt es sich um eine reine Käufercourtage, dann liegt diese meistens zwischen 3,57 und 7,14 Prozent inkl. Mehrwertsteuer. Wird die Courtage zwischen Käufer und Verkäufer geteilt, so liegt diese zumeist bei 3,57 Prozent inkl. MwSt. für beide Parteien.

Derzeit hängt die Höhe der Verkäufercourtage vom Bundesland ab. Dies könnte sich jedoch ändern, sollten die Überlegungen zur Einführung des Bestellerprinzips beim Immobilienkauf bzw Immobilienverkauf, die Bundesjustizministerin Katharina Barley (SPD) im August 2018 äußerte, umgesetzt werden. Eine Verkäufercourtage würde dann nicht mehr anfallen, wenn der Erwerber den Makler mit der Immobiliensuche beauftragt hat. Üblicherweise erteilt jedoch der Verkäufer einen Maklerauftrag.

4. Kann die Verkäufercourtage verhandelt werden?

Die Höhe der Maklerprovision kann zwar grundsätzlich frei ausgehandelt werden, richtet sich jedoch in den meisten Fällen nach den regionalen Marktgepflogenheiten sowie der Lage und dem Preis der Immobilie. Die Festlegung der Verkäufercourtage variiert teilweise sehr stark und ist von Fall zu Fall unterschiedlich, je nachdem wie begehrt eine Immobilie ist. Es ist sogar ein kompletter Verzicht der Verkäufercourtage möglich. Ob ein Makler bereit ist, Abstriche bei der Verkäufercourtage zu machen, hängt z. B. von der der Höhe des Kaufpreises ab und wie hoch der Makler den tatsächlichen Verkaufsaufwand einschätzt. Hat ein Makler sehr viel Arbeit mit einem Objekt z. B. aufgrund einer schlechten Lage der Immobilie, ist er meist weniger kompromissbereit. Immobilienmakler in München sind hingegen eher bereit, auf einen Teil oder die gesamte Verkäuferprovision zu verzichten, weil die Immobilienpreise in München seit Jahren am höchsten sind in Deutschland. Der Wettbewerb unter den Maklern um die Verkaufsobjekte in München ist deshalb sehr stark.

Kostenlos & unverbindlich Makler empfehlen lassen!

Sie möchten einen Immobilienmakler beauftragen Ihr Objekt zu veräußern? Lassen Sie sich hier einen exzellenten Makler in Ihrer Region Stadt empfehlen – speziell für Ihre Immobilie.

Einfach das Formular ausfüllen und eine kostenfreie & unverbindliche Maklerempfehlung erhalten!

Wer soll die Maklerempfehlung erhalten?

Ihre Kontaktdaten
    
Ihre Immobilie

Ich stimme den Datenschutzbestimmungen und einer Kontaktaufnahme durch immoverkauf24 per E-Mail oder Telefon für Rückfragen oder zu Informationszwecken zu.

  • 100% sichere Datenübertragung
  • 100 % unverbindlich
  • 100 % kostenlos
Bewertung
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Bewertung dieser Seite: 4.11 von 5 Punkten (46 Bewertungen)

Finden Sie diese Seite hilfreich? Geben auch Sie mit einem Klick auf die Sterne Ihre Bewertung ab.
(1 Stern: Wenig hilfreich, 5 Sterne: Sehr hilfreich)