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Immobilienverkauf: Ist der Frühling ein besonders günstiger Zeitpunkt?

Verkauf 03.04.2018 Charlotte Salow
Immobilienpreise im Frühling

Wer nicht durch seine Lebensumstände – Scheidung, Umzug oder Familienvergrößerung – zu einem möglichst schnellen Verkauf der Immobilie getrieben wird, kann sich in Ruhe überlegen, wann der günstigste Zeitpunkt für den Verkauf ist. Eine häufig verbreitete Annahme ist, dass sich Immobilen im Frühling besonders gut verkaufen lassen. Stimmt das?

Die Antwort: Es kommt drauf an! Denn die Nachfrage ist im März bis Juni nicht deutlich ausgeprägter als in anderen Monaten. Vielmehr sind es der Juli und der August, in denen zumindest im Internet besonders häufig nach den Begriffen „Haus kaufen“ gesucht wird. Aber: Der Frühling ist im Vergleich zum Winter ein günstigerer Monat, um seine Immobilie auf den Markt zu bringen. Denn Haus und Garten lassen sich in grüner Umgebung und bei hellem Licht deutlich besser präsentieren – sowohl im Exposé als auch live bei einer Besichtigung.

Wichtig für den Verkaufszeitpunkt: Lebenslage und Marktlage

Wer sich über den richtigen Zeitpunkt für einen Verkauf Gedanken macht, sollte aber vor allem auf seine persönlichen Bedürfnisse achten – und auf die Marktlage. Denn abgesehen vom Zustand und der Lage der Immobilie – Region und Wohnlage – spielt die Nachfrage für den Verkaufspreis eine entscheidende Rolle. Und die ist momentan sehr stark, besonders in Großstädten und deren Umland.

Das hat wesentlich damit zu tun, dass die Europäische Zentralbank die Leitzinsen weiterhin niedrig hält und so dafür sorgt, dass auch die Zinsen bei Immobiliendarlehen gering ausfallen. Kaufwillige möchten deshalb den Zeitpunkt nutzen, eine Immobilie zu erwerben. Aber: Ökonomen rechnen damit, dass eine Zinswende ansteht. Dass also nicht wie in den Jahren zuvor, die Zinsen immer günstiger werden, sondern wieder steigen. Und das hätte auch für den Immobilienmarkt Folgen: Zwar sind Immobilienkredite nach wie vor günstig, jedoch haben Banken die Zinsen das erste Mal seit Jahren leicht erhöht. Verstärkt sich diese Entwicklung und verteuern sich die Kreditzinsen deutlicher, hat das auch eine verringerte Nachfrage zur Folge.

Experten rechnen mit steigenden Zinsen und fallenden Immobilienpreisen

Ein weiterer Faktor sind die Immobilienpreise selbst: Die Bundesbank stufte jüngst die Immobilienpreise in Deutschland vielerorts als zwischen 15 und 30 Prozent überbewertet ein, die Immobilienpreise in Hamburg, Berlin oder Stuttgart sogar um bis zu 35 Prozent. Solche Überteuerungen bergen die Gefahr, dass die Preise bei sich verändernder Marktlage stark absacken – der Zentrale Immobilienausschuss (ZIA), ein Verband der Immobilienbranche, hält eine solche Entwicklung in den nächsten Jahren in Großstädten für möglich.

Auch wenn also der Frühling nicht generell als der beste Zeitraum für den immobilienverkauf gelten kann, kann man sagen, dass dieser Frühling – bedingt durch eine noch, aber vielleicht nicht mehr lange anhaltend starke Nachfrage – ein günstiger Zeitpunkt für den Immobilienverkauf ist.

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