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Wer ein altes Haus verkaufen möchte, hat aktuell gute Chancen

Trends 26.03.2015 Lea Melcher
Haus Erbschaft

Der Immobilienmarkt ist momentan von niedrigen Kreditzinsen und relativ hohen Immobilienpreisen geprägt. Auch ein altes Haus lässt sich einfacher verkaufen als noch vor einigen Jahren. Verkäufer haben gute Chancen, ihre Ladenhüter zu veräußern. Die Käufer sollten sich jedoch eingehend mit der Immobilie befassen, denn häufig besteht bei einem alten Haus Sanierungsstau.

Warum die alten Häuser zu verkaufen sind

Ein Großteil der deutschen Einfamilien- und Doppelhäuser entstand nach dem 2. Weltkrieg. Im zerbombten Land war Wohnraum dringend benötigt und man baute zahlreiche der so genannten Siedlungshäuser. Auch viele Flüchtlinge aus den ehemals deutschen Ostgebieten mussten untergebracht werden, es entstanden große Siedlungen mit kleinen Häusern einfachen Standards, die häufig auf Selbstversorgung ausgelegt waren. Einige der Häuser verfügen neben einem Gemüsegarten auch über einen kleinen Stallanbau für eigene Hühner oder Schweine. Nun in den 2010er-Jahren versterben viele der einstigen Bauherren oder ziehen in ein Altersheim. Wer 1950 – 1960 gebaut hat, ist heute um die 85 Jahre alt und überlässt das Wohneigentum den Erben oder verkauft.

Ein guter Makler macht auf Sanierungsstau aufmerksam

Zusätzlich zum tatsächlichen Preis für ein Gebäude veranschlagen Verkäufer oft einen gefühlten Aufschlag für die Erinnerungen, die mit dem alten Haus und dem Lebensabschnitt hier verbunden sind. In Wahrheit ist gerade bei alten Häusern der Kaufpreis vergleichsweise hoch angesetzt, denn nicht selten liegt ein beachtlicher Sanierungsstau vor. Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat in einer Studie herausgefunden, dass rund ein Drittel der deutschen Wohneigentumsbesitzer seine Immobilie für renovierungsbedürftig hält. Nach Schätzungen des Immobilienökonomie Professors Dr. Günter Vornholz ist die Zahl tatsächlich jedoch vermutlich weitaus höher. Besonders ältere Leute können den Zustand Ihres Hauses nicht mehr richtig einschätzen. Aus Sicht eines Käufers ist es also wichtig, einen seriösen Makler an der Seite zu haben, der objektiv auf Mängel hinweist und zum Beispiel den Zustand der Hauselektrik, des Kellers, der Fenster und des Daches einordnen kann. Auch Fachkenntnisse über die entstehenden Sanierungskosten sind seitens des Maklers vorzuweisen. Zumindest ungefähr sollte der Immobilienmakler die anstehenden Kosten beziffern können.

Rücklagenbildung ist das A und O bei der Bewirtschaftung einer Immobilie

Um sein Haus, ob alt ob neu, in Schuss zu halten, empfehlen Experten jährlich 1% des Kaufpreises für Sanierungen und Renovierungen zurückzulegen. Ganz ähnlich der Instandhaltungsrücklage die in einer Wohnungseigentümergemeinschaft gebildet wird. Beim Kauf eines gebrauchten Hauses sollten die Käufer dieses Prozent nicht nur von der Kaufsumme sondern von Kaufsumme zzgl. Sanierungskosten berechnen.

Nun kann der potenzielle Käufer von heute sich nicht in die Situation des Verkäufers hineinversetzen und fragt sich, wie das alte Haus in einen so schlechten Zustand geraten konnte. Die Erklärung ist einfach: Vor ca. 30 Jahren zahlten die Hauskäufer noch horrende Kreditzinsen von bis zu 11%. Die Finanzierungskosten ließen wenig Luft für Rücklagen. In den 90er Jahren bis 2007 blieben die Immobilienpreise dann konstant oder sanken sogar, Hausbesitzer hatten wenig Interesse daran, in Ihre Immobilien zu investieren. Wer ein Haus erben wird, hat häufig mit weniger wertvollem Eigentum zu rechnen, als angenommen.

Versteckter Mangel lohnt nicht

Ein versteckter Mangel ist ein Mangel am zu verkaufenden alten oder neuen Haus, der erst nach Abschluss des Kaufvertrages vom Käufer bemerkt wird. War dem Eigentümer der Mangel bekannt und er hat ihn arglistig verschwiegen, so kann es dazu kommen, dass der gesamte Kaufvertrag rückabgewickelt wird. Für den Verkauf einer Immobilie gilt deshalb: Einen Mangel zu verschweigen kann den Verkäufer teuer zu stehen kommen. Auch wenn Mängel Einbußen beim Kaufpreis bedeuten, langfristig zahlt sich eine ehrliche Beschreibung der Immobilie aus. Die aktuelle Situation des Immobilienmarktes ist für Verkäufer von Vorteil und auch weniger attraktive Immobilien wechseln oft problemlos den Besitzer. Wer ein altes Haus verkaufen möchte, sollte sich an einen kompetenten Makler wenden und dessen kaufmännisches Geschick und Immobilienkenntnisse zu seinem Vorteil nutzen.

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