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von Ilka Fronia | Expertin für Immobilienfinanzierung

Sanierungskosten berechnen mit dem Sanierungsrechner!

Mehr als die Hälfte aller deutschen Wohngebäude sind über 40 Jahre alt, viele sogar noch älter. In der Folge entsteht ein sehr hoher Endenergieverbrauch, die Heizkosten gehen durch die Decke und ganz nebenbei tragen die hohen anfallenden CO2-Emissionen ihren Teil zum Klimawandel bei. Finden Sie hier Informationen zu den Kosten und den Einsparmöglichkeiten einer Haussanierung. Unser Sanierungskostenrechner ist hier von großem Nutzen!

1. Sanierungskosten berechnen - Kostenübersicht & Beispiel

Die Sanierung eines Altbaus kann zu hohen Sanierungskosten führen. Doch oft werden die Kosten einer Sanierung falsch eingeschätzt und die Scheu vor den langwierigen Maßnahmen ist groß. Die Sanierungskosten korrekt zu berechnen ist pauschal nicht möglich, da diese von verschiedenen Faktoren abhängen: 

  • Alter der Immobilie
  • genutztes Baumaterial / Bauweise
  • Größe des Hauses
  • aktueller Zustand der Immobilie
  • geplante Sanierungsmaßnahmen und die dazu verwendeten Materialien

Beispiel: Ein unsaniertes, einstöckiges Einfamilienhaus aus dem Jahr 1990 soll energetisch saniert werden. Hierzu soll die Fassade sowie die obere Geschossdecke gedämmt werden. Auch wird die Gasheizung gegen eine Pelletheizung ausgetauscht. Die Sanierungskosten betragen im Einzelnen: 

  • Dämmung der oberen Geschossdecke: etwa 9.000 Euro
  • Dämmung der Fassade: etwa 18.000 Euro
  • Austausch der Heizung: etwa 19.000 Euro

Durch die genannten Maßnahmen können etwa 45 kWh/m2 eingespart werden. Zusätzlich erhält das Einfamilienhaus eine Wertsteigerung von ca. 19 Prozent. 

Welche konkreten Sanierungsmaßnahmen lohnen sich für Ihr Haus? Wie viel kann in Ihrem individuellen Fall eingespart werden? Welche Sanierungskosten fallen dabei an? Um wie viel kann Ihr Haus an Wert gewinnen? Anhand weniger Eingaben informiert Sie unser Sanierungskosten-Rechner zu allen wichtigen Eckdaten Ihres bevorstehenden Sanierungsvorhabens. 

immoverkauf24 Hinweis: Sanierungspflicht nach GEG

Mit dem seit 2020 geltenden Gebäudeenergiegesetz (GEG) gilt die Sanierungspflicht gemäß §73 Abs.2 GEG. Dies besagt, dass Altbauten bei einem Eigentümerwechsel innerhalb von zwei Jahren energetisch saniert werden müssen. Alte Öl- oder Kohleheizungen müssen zum Beispiel ausgetauscht oder das Dachgeschoss gedämmt werden. Näheres erfahren Sie hier.

2. Wie funktioniert der Sanierungsrechner?

Um Ihnen eine optimale Übersicht über Ihr Sanierungsvorhaben zu gewähren, informiert Sie der Sanierungsrechner über eine Reihe von wichtigen Daten. Dazu geben Sie einfach die Grunddaten Ihres Gebäudes an. Der Rechner bestimmt daraus den Ist-Zustand ihres Hauses. Im Anschluss wählen Sie Ihre gewünschten Sanierungsmaßnahmen und Sie erhalten Informationen zu

  • dem Endenergiebedarf,
  • den daraus resultierenden CO2-Emissionen,
  • den Sanierungskosten Ihrer gewünschten Maßnahmen,
  • und zu der zu erwartende Wertsteigerung Ihres Hauses nach Durchführung der Sanierungsmaßnahmen.

Im Sanierungskostenrechner sind der Endenergiebedarf und die CO2-Emissionen in "vor der Sanierung" und "nach der Sanierung" aufgeschlüsselt dargestellt. So können Sie jeweils abschätzen, wie effektiv die gewählte Maßnahme in Relation zu allen anderen Faktoren ist. Gleichzeitig können Sie mit dem Sanierungskonfigurator herausfinden, wie viel Energieeinsparungen in Ihrem Haus insgesamt möglich sind. Die professionelle Energieberatung durch einen Energieeffizienz-Experten ersetzt der Sanierungsrechner dennoch nicht. Auch hinsichtlich des individuellen Immobilienwertes und der tatsächlich möglichen Wertsteigerungen sollte ein Immobilienexperte in Anspruch genommen werden. Abweichungen sind aufgrund der komplexen Zustände der einzelnen Gebäude immer möglich.

3. Energetische Einsparpotenziale für die Zukunft erkennen mit dem Sanierungskonfigurator

Sanierungsrechner nutzen

Am ersten Januar 2021 ist die CO2-Bepreisung für den Gebäudesektor in Kraft getreten. Infolgedessen werden Brennstoffe höher besteuert und damit teurer für den Endnutzer – sprich den Immobilieneigentümer. Was sich zunächst in noch recht erträglichen Mehrkosten von rund 120 Euro im Jahr ausgeschlagen hat, wird sich bis 2026 schrittweise erhöhen. Kostete 2021 eine Tonne CO2 noch 25 Euro, soll eine Tonne CO2 2026 mit schon mindestens 55, maximal sogar 65 Euro zu Buche schlagen. Diese laufenden Kosten mit einer energetischen Sanierungsmaßnahme minimal zu halten, ist schon allein ein großer Anreiz für die nachhaltige Modernisierung. 

Beispiel: Saniert man eine Immobilie mit Baujahr 2000, dann können durch eine umfassende energetische Sanierung bis zu 25 Prozent an Energie und CO2-Emissionen eingespart werden. Entscheiden sich die Eigentümer zusätzlich für ein effizientes Wärmepumpensystem, ist es sogar möglich, den Energiebedarf bis zu 80 Prozent und die CO2-Emissionen bis zu 60 Prozent zu senken.

Werden jetzt noch die generell ansteigenden Kosten für die klassischen Energieträger betrachtet, wird die energetische Sanierung sogar noch wichtiger. Dafür gibt es zwei Hauptgründe:

  1. Nachhaltige Heizungen verzichten auf die herkömmlichen Energieträger. Sie entziehen sich damit der Abhängigkeit von den stetig steigenden Preisen, die aus dem Markt für diese Energieträger entspringen. Es ist deswegen absehbar, dass sie sich im Laufe der Zeit immer mehr lohnen werden.
  2. Durch die Unabhängigkeit werden nicht nur sehr geringe CO2-Emissionen ausgestoßen, sondern auch Planungssicherheit garantiert.

Mit dem Sanierungskostenrechner können Sie sich einen Überblick über die Nachhaltigkeit Ihrer Sanierungsmaßnahmen verschaffen. Dabei erfahren Sie mehr über die Kosten von energetischen Sanierungen und den direkten Auswirkungen auf die Umweltbilanz

Durch die Sanierungsmaßnahmen steigern Sie aber auch den Wert Ihrer Immobilie. Denn aufgrund der steigenden Energiekosten für Gas- und Öl-Systeme wenden potenzielle Immobilienkäufer ihren Blick verstärkt auf Immobilien mit erneuerbaren Energien und einem niedrigeren Endenergiebedarf. Eine Sanierung kann sich somit auch vor einem geplanten Verkauf lohnen. Unser Sanierungsrechner ermittelt für Sie die mögliche Wertsteigerung.

4. Sanierungskosten reduzieren: Fördermittel nutzen & Tipps zum Sparen

Sind die Sanierungskosten berechnet und eine Entscheidung für oder gegen energetische Maßnahmen getroffen, dann ist es wichtig, die Förderfähigkeit der gewählten Modernisierungsmaßnahmen zu prüfen. Insgesamt vergibt die Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW, für eine umfassende Sanierung einen Kredit von bis zu 150.000 Euro und einen Tilgungszuschuss von bis zu 75.000 Euro. Dieser Tilgungszuschuss muss von Ihnen nicht zurückgezahlt werden.

Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach dem energetischen Zustand, der durch die Maßnahmen erreicht wird. Der Zustand wird dabei von der KfW anhand eines Neubaus aus dem Jahr 2009 bemessen und infolgedessen in einzelne Klassen eingeteilt. Die beste Klasse ist demnach das Effizienzhaus 40, die schlechteste förderfähige das Effizienzhaus 100. Die Zahlen bedeuten hier, wie hoch der Primärenergiebedarf im Vergleich zu dem Referenzhaus ist. Das Effizienzhaus 40 benötigt also nur 40 Prozent vom Primärenergiebedarf des Referenzhauses. Das Effizienzhaus 100 ist dagegen mit dem Referenzhaus gleichauf.

In jedem Fall gilt: Die Voraussetzung für eine KfW-Förderung zur energieeffizienten Sanierung ist stets eine Energieberatung und Begleitung durch einen Energieeffizienz-Experten. Von der KfW und BAFA akzeptierte Experten, sind solche, die von der Deutschen Energie-Agentur in die Expertenliste aufgenommen wurden. Nicht notwendig ist eine Energieberatung nur dann, wenn Sie ausschließlich vorhaben, Ihre Heizungsanlage zu erneuern. In diesem Fall kann auch ein Fachbetrieb die erforderlichen Formulare ausstellen.

Mit diesen Tipps können Sie Sanierungskosten einsparen: 

  • Kombinieren Sie einzelne Maßnahmen miteinander. Beispiel: Dämmen Sie das Dach und die Fassade gemeinsam und stellen Sie das Baugerüst hierfür nur einmal auf. Das spart Zeit und Kosten. 
  • Durch Eigenleistungen können Sie weitere Kosten einsparen. Einfache und kleinere Arbeiten - wie zum Beispiel das Verlegen des Fußbodenbelags - können Sie als Eigenheimbesitzer durchaus selber durchführen und sparen so einen Teil der Arbeitskosten. 
  • Holen Sie sich verschiedene Angebote ein und lassen Sie sich von einem Profi vorab beraten. Auch Meinungen anderer Kunden zu einer Handwerksfirma können die Wahl des richtigen Unternehmens erleichtern und Kosten einsparen. Eine unabhängige Bewertungsplattform ist beispielsweise Trustpilot. 
  • Recyclen Sie Baumaterial, statt es zu entsorgen. So kann zum Beispiel Bauschutt wiederverwertet werden. 
  • Sanierungskosten von der Steuer absetzen: Auch wenn Sie selber in der Immobilie wohnen und diese älter als 10 Jahre ist, können Sie bis zu 20 Prozent der Kosten für eine energetische Sanierung von der Steuer als Werbungsmittel absetzen. Jedoch haben Sie dann keinen Anspruch mehr auf Fördermittel der KfW.

5. Lohnt sich eine Haussanierung vor dem Verkauf? Unser Sanierungsrechner gibt einen Überblick!

Gerade im Bereich von unsanierten Altbauten sinken die Immobilienpreise teilweise drastisch. Grund ist aktuelle Lage am Energiemarkt und die weiterhin steigenden Kosten für Gas, Öl und Strom. War es bis Anfang 2022 noch ein Leichtes, seine Immobilie auch unsaniert zu einem guten Preis zu verkaufen, hat sich diese Situation nun gewandelt: Potenzielle Immobilienkäufer achten jetzt verstärkt auf den Preis und auch auf die laufenden Energiekosten, die die gewünschte Immobilie mit sich bringen wird. Dennoch müssen sich die Kosten für eine Sanierung vor dem Immobilienverkauf rentieren. Unser Sanierungsrechner hilft Ihnen hier weiter: Nach Eingabe des Ist-Zustands und der möglichen Sanierungsmaßnahmen errechnet Ihnen unser Online-Rechner die möglichen Kosten sowie eine daraus resultierende ungefähre Wertsteigerung der Immobilie. So erhalten Sie einen groben Überblick als Vorbereitung für die Immobilienbewertung vor Ort, zu der wir immer raten. Denn nur ein Experte, der sich das Haus anschaut, kann die genauen Werte & Maßnahmen benennen. 

5. Sanierungskosten berechnet - welcher Kredit ist möglich? 

Sie wissen nun, wie hoch Ihre Sanierungskosten ungefähr ausfallen könnten. Oftmals sind diese Investitionen in Ihr Eigenheim nicht ausschließlich aus eigenen oder aus den staatlichen Fördermitteln finanzierbar. Ein Immobilienkredit füllt die Finanzierungslücke auf. Je nach Kreditbetrag haben Sie unterschiedliche Möglichkeiten: Für kleinere Finanzierungssummen bis etwa 50.000 Euro sind Bauspardarlehen und auch Modernisierungskredite günstige Varianten. Besprechen Sie Ihr Vorhaben im besten Fall mit einem Finanzierungsexperten. Dieser kann Ihnen alle Fördermöglichkeiten und für Sie notwendigen Darlehensarten offerieren. 

Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Beratungstermin mit einem unserer Finanzierungspartner. Sie haben die Möglichkeit, sich telefonisch, online oder vor Ort beraten zu lassen und erhalten umgehend auf Sie individuell zugeschnittene Finanzierungsvorschläge. Füllen Sie bitte hierzu folgendes Formular aus: 

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