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KfW-Darlehen

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau – kurz "KfW" ist eine staatliche Förderbank, die auch Privatpersonen mit zinsgünstigen Krediten und Zuschüssen unterstützt. Am bekanntesten sind die KfW-Darlehen für Immobilienkäufer und Bauherren, wobei zum einen der Immobilienkauf an sich gefördert wird, aber auch Darlehen für die energetische Modernisierung und den altersgerechten Umbau von Häusern und Wohnungen vergeben werden. Sogar einbruchhemmende Maßnahmen lassen sich jetzt über die KfW-Förderung finanzieren oder bezuschussen.

1. KfW-Förderung: Welche Programme gibt es?

KfW Darlehen

Die KfW-Förderprogramme richten sich an unterschiedliche Zielgruppen – einerseits Immobilienbesitzer, die bestimmte Umbaumaßnahmen vornehmen wollen und andererseits Bauherren und Käufer. Welches Projekt wie mit einem Darlehen gefördert wird, zeigt unsere Übersicht:

  • KfW-Wohneigentumsprogramm 124

Dieses KfW-Darlehen richtet sich an Immobilienkäufer und Bauherren und kann bis zu 50.000 Euro betragen. Detaillierte Informationen zu diesem Förderprogramm finden Sie unter Wohnungseigentumsprogramm.

  • KfW-Programm 153: Energieeffizient Bauen

Wer einen energiesparenden Neubau plant, kann mit dem passenden KfW-Darlehen bis zu 100.000 Euro finanzieren. Welche Vorgaben in Form der Effizienzhaus-Standards zu beachten sind und wie die KfW zudem mit Tilgungszuschüssen den Neubau unterstützt, lesen Sie unter energieeffizient bauen.

  • KfW-Programme 151, 152, 167, 430: Energieeffizient Sanieren

Die Wunschimmobilie muss energetisch auf Vordermann gebracht werden? Dann bietet die KfW verschiedene Möglichkeiten. Wie sich bis zu 50.000 Euro auf diesem Wege finanzieren und welche weiteren Fördermöglichkeiten die KfW für Sanierer bietet, lesen Sie unter energieeffizient sanieren.

  • KfW-Programm 159, 455: Altersgerecht Umbauen

Immobilienbesitzer oder –Käufer, die ihre Immobilie altersgerecht umbauen möchten, können sich ebenfalls ein KfW-Darlehen nutzen. Bis zu 50.000 Euro beträgt die Darlehenshöhe – übrigens auch für Maßnahmen, die dem Einbruchschutz dienen. Detailinfos zu diesen KfW-Darlehen lesen Sie unter altersgerecht umbauen.

2. Wer kann die günstigen KfW-Förderkonditionen in Anspruch nehmen?

Die gute Nachricht: grundsätzlich ist JEDER förderberechtigt, der ein entsprechendes Kauf-, Bau- oder Sanierungsvorhaben mit KfW Unterstützung umsetzen möchte. Das unterscheidet KfW Darlehen von regionalen Wohnraumförderprogrammen, die häufig an das Haushaltseinkommen gekoppelt sind. Eine Förderung durch die KfW setzt allerdings voraus, dass die Beantragung der Programme vor Beginn der Maßnahme erfolgen muss. Häufig vermitteln Banken die zinsgünstigen KfW-Kredite nur in Kombination mit hauseigenen Annuitätendarlehen oder aber erst ab Beträgen von 25.000 bis 50.000 Euro.

Tipp von immoverkauf24:

Die jeweiligen KfW Darlehen Konditionen sind immer als Höchstzinssätze zu verstehen. Manche Banken bieten einen Zinsrabatt auf die ohnehin in der Regel sehr günstigen Zinssätze, sofern bei der Bank ein zusätzliches Darlehen abgeschlossen wird. Fragen Sie Ihren immoverkauf24 Finanzierungsberater, welche Bank aktuell den höchsten Rabatt gibt.

3. KfW-Darlehen beantragen – so geht’s

Die KfW vergibt die Darlehen nicht direkt, sondern die Abwicklung erfolgt über die Bank, mit der die Immobilie insgesamt finanziert wird. Wer über ein Vermittlungsportal auf der Suche nach der geeigneten Bank für die Hausfinanzierung ist, kann die Einbindung von KfW-Darlehen mit dem Finanzierungsvermittler im Detail besprechen. Dieser kann Ihnen auch sagen, welche Banken KfW-Darlehen als Eigenkapitalersatz werten – dies ist eine interessante Option für Bauherren mit wenig oder gar keinem Eigenkapital. Damit lässt sich eine ansonsten erforderliche Baufinanzierung ohne Eigenkapital in eine Baufinanzierung zu attraktiveren Konditionen verwandeln – denn je höher der Anteil des Eigenkapitals an der Finanzierung ist, desto niedriger der Sollzins. Weitere Infos rund um den Antrag finden Sie unter KfW-Kredit beantragen.

Tipp von immoverkauf24:

Nicht immer sind KfW-Darlehen die günstigsten Konditionen – ein Baufinanzierungsvergleich sollte daher auf jeden Fall durchgeführt werden. Die Fragen „Lohnt sich ein KfW-Darlehen oder nicht“ lässt sich pauschal jedenfalls nicht so einfach beantworten. Generell lässt sich aber sagen, dass KfW-Darlehen umso eher eine attraktive Komponente der Baufinanzierung darstellen, je niedriger das vorhandene Eigenkapital ist.

4. Weitere Fördermittel neben KfW Kredit

Nicht nur mit KfW-Darlehen wird Wohneigentum gefördert. Es gibt weitere Fördertöpfe auf regionaler Ebene von Ländern und Kommunen, außerdem bietet das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Zuschüsse für Maßnahmen zum Einsatz erneuerbarer Energien an. Eine Übersicht finden Sie unter Fördermittel.

Tipp von immoverkauf24:

Einige KfW-Programme lassen sich auch kombinieren. Wer z.B. neu baut, aber nicht die Energiestandards erfüllt, um gleich das Förderprogramm energieeffizient bauen in Anspruch zu nehmen, kann einen Teil des Baus zunächst über das Wohnungseigentumsprogramm finanzieren und später das Programm KfW - energieeffizient sanieren nutzen. Eine zusätzliche Kombination mit regionalen Fördermitteln ist manchmal, aber nicht immer möglich. Da der Förderdschungel in Deutschland etwas unübersichtlich ist, raten wir Ihnen einfach kurz mit einem immoverkauf24 Finanzierungsexperten zu sprechen. Er sagt Ihnen genau, welche Förderung in Ihrer Region möglich ist und ob diese mit einem KfW-Darlehen kombinierbar ist.

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