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Finanzierungsplan

Vor dem Weg in die eigenen vier Wände steht die Frage, wie der Traum vom eigenen Haus oder der Eigentumswohnung finanziert werden kann. Der erste und wichtigste Schritt in Richtung Eigentum ist der Finanzierungsplan. Es geht um viel Geld und langfristige Zahlungsverpflichtungen, dementsprechend ist eine gründliche Planung des Finanzierungsvorhabens äußerst wichtig. Es ist daher empfehlenswert, frühzeitig eine Bestandsaufnahme in Sachen Finanzen durchzuführen.

Finanzierungsplan Hauskauf – wie am besten vorgehen?

Finanzierungsplan

1. Das Eigenkapital ermitteln (auch in Form einer Muskelhypothek)

Zum Projekt Eigenheim gehört zwingend auch eine Bestandsaufnahme des vorhandenen Eigenkapitals in Form von Sparguthaben und anderen Kapitalanlagen. Generell gilt: Je mehr Eigenkapital eingesetzt wird, desto niedriger der Sollzins für das Darlehen. Üblicherweise wird empfohlen, rund 20 Prozent der Gesamtkosten über Eigenkapital abzudecken. Je nach persönlicher Finanzlage sind auch Abweichungen möglich.

Je nach handwerklichem Geschick können aber auch Eigenleistungen erbracht werden. Diese auch als Muskelhypothek bezeichneten selbst durchgeführten Handwerksarbeiten helfen ebenfalls, das Projekt Eigenheim zu stemmen.

Tipp von immoverkauf24:

Sie haben nicht viel Eigenkapital zur Verfügung? Vielleicht kommt dann ein Privatdarlehen innerhalb der Familie infrage. Eine weitere Option können Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW-Darlehen) sein, die von manchen Banken zum Eigenkapital gezählt werden.

2. Den Darlehensbedarf ausrechnen

Wie viel Darlehen man sich überhaupt leisten kann, sollte sorgfältig durchgerechnet werden, wenn die Baufinanzierung solide und krisenfest sein soll. Es empfiehlt sich, zunächst die monatlichen Einnahmen und Ausgaben zu erfassen, um so den monatlichen Spielraum für die Darlehensraten zu ermitteln. Dabei hilft unser Haushaltsrechner. Im zweiten Schritt lässt sich mit dem Budgetrechner ermitteln, wie viel Darlehen man für diese monatlichen Raten derzeit bekommt. Zu aktuellen Zinsen von rund 1,3 Prozent für zehn Jahre Zinsbindung (Stand 8. Juni 2016) lässt sich bei einem Monatsbudget von 800 Euro und 3 Prozent Tilgung ein Darlehen über rund 223.000 Euro finanzieren. Rechnet man das Eigenkapital hinzu, steht fest, wie hoch die Gesamtkosten maximal sein dürfen.

Achtung!

Die Zinsen sind aktuell sehr niedrig. Die Finanzierung muss aber auch dann funktionieren, wenn das Zinsniveau steigt. Daher sollte das Monatsbudget nicht zu knapp kalkuliert werden. Ideal ist es, wenn das aktuelle Zinsniveau für hohe Tilgungssätze genutzt wird. Wer heute beispielsweise mit fünf Prozent tilgt, hat bei einem Zinsanstieg noch einen Puffer nach unten, um die Raten problemlos bedienen zu können.

Tipp von immoverkauf24:

Prüfen Sie, ob und welche Fördermittel für Ihr Vorhaben angeboten werden. Diese bieten oft attraktive Konditionen und senken die monatliche Belastung.

3. Die Gesamtkosten abschätzen

Was kostet die Wunschimmobilie, mit welchen Kosten ist im Zusammenhang mit dem Kauf oder Bau zu rechnen? Hier hilft es zunächst, sich über die gängigen Immobilienportale einen Marktüberblick zu verschaffen. Gleiches gilt für die Kaufnebenkosten, die je nach Bundesland deutlich variieren. Wer einen Finanzierungsplan für den Hausbau erstellen möchte, sollte schon bei der Erstellung berücksichtigen, dass die Baukosten oftmals höher ausfallen als anfangs kalkuliert.

Finanzierungsplan erstellen

Wahlweise lassen sich die Schritte auch umgekehrt durchlaufen – man kann auch erst schauen, wie viel das Wunschobjekt in etwa kosten wird und dann nachrechnen, ob dies machbar ist. Egal, wie die Reihenfolge gewählt wird, wichtig ist, sowohl beim Eigenkapital als auch beim Finanzierungsbedarf konservativ und ehrlich zu rechnen. Theoretische Gehaltserhöhungen oder erwartete Erträge in Kapitalanlagen haben hier nichts verloren. Beides kann sich als Trugschluss erweisen. Eine solide Hausfinanzierung zeichnet sich vielmehr dadurch aus, dass sie auch unter ungünstigeren Bedingungen nicht ins Wanken gerät.

Was tun, wenn der Finanzierungsplan steht?

  • 1. Angebote vergleichen: Stehen die Eckdaten des Finanzierungsplans fest, geht es ans Vergleichen. Am einfachsten funktioniert dies über unseren Finanzierungsrechner, der die Konditionen zahlreicher Banken auf einem Blick anzeigt.
  • 2. Anschlussfinanzierung im Blick behalten: Beim Angebotsvergleich kommt es auch darauf an, welche Zinsbindung gewählt wird. Hier gilt es, einen Blick voraus zu werfen: Steht beispielsweise in den nächsten Jahren die Auszahlung einer größeren Summe an? Wer etwa in fünf Jahren mit einem höheren Betrag rechnet, kann für die entsprechende Summe eine Zinsbindung von fünf Jahren vereinbaren. Diese kann dann komplett getilgt werden, während der Rest der Darlehenssumme weiterläuft.
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