Kostenlos anrufen
Ausgezeichneter Service von immoverkauf24 durch ausgezeichnet.org
TÜV-geprüfter Service von immoverkauf24 durch TÜV-Saarland
Zertifizierte Sicherheit von immoverkauf24 durch comodo.com

Eigenkapital beim Hauskauf & Bau

Was zum Eigenkapital gehört, wann es eingesetzt werden muss und welchen Einfluss die Höhe auf die Konditionen einer Immobilienfinanzierung hat - dies erläutern wir Ihnen hier: 

1.Was gehört zum Eigenkapital?

Eigenkapital

Definition: 

"Als Eigenkapital im Zusammenhang mit einer Immobilienfinanzierung bezeichnet man den Anteil des Immobilienkaufpreises, den der Kreditnehmer selber aufbringen kann. Banken verlangen in der Regel zwischen 15% bis 30% eigene Mittel vom Kunden."

Hierzu zählen Bargeld, Guthaben auf Spar- oder Girokonten, Guthaben auf Bausparverträgen, Rückkaufswerte von gekündigten Lebensversicherungen und auch Erträge aus Aktien oder Fonds. Ebenso zählen Schenkungen oder bereits bezahlte Grundstücke zum Eigenkapital. Dieses Kapital muss jedoch jederzeit verfügbar sein, denn es muss vor Darlehenesauszahlung eingesetzt werden. 

Auch die sog. Eigenleistung - vielfach auch Muskelhypothek genannt - kann als Eigenkapital in die Finanzierung eingebracht werden. Zu Eigenleistungen zählen alle handwerklichen Leistungen, die der Darlehensnehmer selber durchführen kann. Die dadurch eingesparten Baukosten werden zum Eigenkapital hinzugerechnet und können die Zinskonditionen zum Positiven beeinflussen. 

Tipp von immoverkauf24:

Guthaben aus Riester-Verträgen, die nach 2010 eingezahlt wurden,  lassen sich sowohl für die Tilgung vorhandener Immobiliendarlehen aber auch als Eigenkapital für den Kauf einer Immobilie einsetzen. Dafür ist kein reines Wohn-Riester notwendig, wie ihn zum Beispiel Bausparkassen anbieten.

2. Warum ist der Eigenkapitalanteil wichtig für die Immobilienfinanzierung? Welche Vorteile gibt es?

Je mehr Eigenkapital der Darlehensnehmer für den Kauf oder Bau einer Immobilie einsetzt, desto geringer ist das Risiko für die finanzierende Bank. Vorteil für den Darlehensnehmer: Günstigere Zinskonditionen, kürzere Laufzeit und eine geringere monatliche Belastung - und dadurch geringere Gesamtfinanzierungskosten. Lassen Sie sich die Auswirkungen von verschiedenen Eigenkapitaleinsätzen berechnen - Sie werden erstaunt sein, wie groß der Hebel auf die Gesamtkosten sein kann. 

Beachten Sie aber auch: Gerade bei einem Neubau oder beim Kauf einer älteren Immobilie können nach dem Kauf unvorhergesehene Kosten auf Sie zukommen. Behalten Sie am Besten noch eine Reserve!

Tipp von immoverkauf24:

Einige Banken berücksichtigen zum Beispiel Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW-Darlehen) als eine Art Eigenkapital und geben einen Zinsrabatt auf das bankeigene Immobiliendarlehen. Gerade bei eher niedrigem Eigenkapital lohnt es sich, bei den Banken gezielt nachzufragen. Lassen Sie sich auch gerne von unseren Finanzierungsexperten hierzu beraten. 

3.Wie viel Eigenkapital sollte man in die Finanzierung einbringen und wann?

Durch die im März 2016 in Kraft getretene Wohnimmobilienkreditrichtlinie sind die Banken dazu verpflichtet, die finanziellen Voraussetzungen des Kunden – also auch seine Rücklagen – noch stärker in die Kreditentscheidung einzubeziehen. Somit sollten mindestens die Kaufnebenkosten aus eigenem Ersparten finanziert werden.  Das Eigenkapital muss schnell nach dem Kauf der Immobilie verfügbar sein. Denn es gilt die Regel: Eigenkapital vor Fremdkapital. 

Das bedeutet konkret: Bevor das Immobiliendarlehen ausgezahlt wird, muss der Einsatz der eigenen Mittel der Bank nachgewiesen werden. In der Regel sind dies die Rechnungen des Notars, des Grundbuchamtes und die Grunderwerbsteuer. 

Tipp von immoverkauf24:

Sie haben Eigenmittel, die nicht sofort verfügbar sind? Planen Sie diese in Ihr Finanzierungskonzept mit ein. Ein Beispiel: Sie besparen einen Bausparvertrag mit einer Bausparsumme über 25.000 EUR. Dieser wird aber erst in 5 Jahren zuteilungsreif. Teilen Sie Ihre Finanzierung in verschiedene Bausteine auf. Vereinbaren Sie für den Teil in Höhe von 25.000 EUR eine Zinsbindungsfrist von 5 Jahren. So können Sie diesen Baustein mit dem dann zuteilungsreifen Bausparvertrag ablösen - und Sie können sogar für die Gesamtfinanzierung einen günstigeren Zins erhalten. 

4. Kann man auch ohne Eigenkapital finanzieren?

Sie verdienen hervorragend oder sind verbeamtet? Dann ist eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital - auch Vollfinanzierung mit einem Nachrangdarlehen oder 110-Prozent-Finanzierung genannt - bei vielen Banken möglich. Diese werten dann die sicheren beziehungsweise sehr hohen monatlichen Einnahmen als ausreichende Sicherheit, um ein Darlehen zu vergeben. Auch wer vermieten will oder zusätzliche Sicherheiten – etwa in Form einer entschuldeten Immobilie – stellen kann, hat gute Chancen. Andernfalls kann es schwierig sein, eine Finanzierungszusage für eine Hausfinanzierung ohne Eigenkapital bei einer Bank zu bekommen. Klar ist allerdings: Eine Finanzierung ohne Eigenkapital geht mit einem höheren Zinssatz einher. Zudem verlangen die Banken meist einen höheren Tilgungssatz.

Vergleichen Sie jetzt verschiedene Angebote und sprechen Sie mit einem unserer Finanzierungsexperten - kostenfrei & unverbindlich: 

Ihre Kontaktdaten
    
Ihre Nachricht

Ich stimme den Datenschutzbestimmungen und einer Kontaktaufnahme durch immoverkauf24 per E-Mail oder Telefon für Rückfragen oder zu Informationszwecken zu.

  • sichere Datenübertragung
  • 100 % unverbindlich
  • 100 % kostenlos
Bewertung
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Bewertung dieser Seite: 4 von 5 Punkten (4 Bewertungen)

Finden Sie diese Seite hilfreich? Geben auch Sie mit einem Klick auf die Sterne Ihre Bewertung ab.
(1 Stern: Wenig hilfreich, 5 Sterne: Sehr hilfreich)