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Restschuldversicherung

Restschuldversicherung

Die Restschuldversicherung dient der Absicherung eines Darlehens, denn die Versicherung übernimmt im Versicherungsfall die Tilgung. Sie ist besonders wichtig für Familien mit einem Hauptverdiener. Mit Hilfe der Restschuldversicherung lässt sich das Risiko absichern, dass der Hauptverdiener ausfällt und die Tilgung der Darlehensraten in Gefahr gerät.

Alternativ ist dies auch mit einer Risikolebensversicherung möglich. Beide Varianten stellen einen wichtigen Baustein für eine solide Baufinanzierung dar und sollten mit Aufnahme eines Immobilienkredits mindestens in Erwägung gezogen werden.

Was unterscheidet die Restschuldversicherung von der Risikolebensversicherung?

  • Bei der Risikolebensversicherung wird eine feste Versicherungssumme vereinbart. Bei der Restschuldversicherung sinkt die Versicherungssumme entsprechend der Tilgung des Darlehens über die Laufzeit.
  • Anders als Risikolebensversicherungen springen Restschuldversicherungen je nach Vertragsgestaltung optional auch bei Berufsunfähigkeit, Arbeitslosigkeit oder gar einer Scheidung ein und übernehmen die Zahlung der Monatsraten.
  • Restschuldversicherungen können nur in Kombination mit einem Kredit abgeschlossen werden. Der Abschluss einer Risikolebensversicherung ist unabhängig von einer Kreditaufnahme möglich.
  • Die Gesundheitsprüfung ist weniger streng als bei Risikolebensversicherungen. Für Darlehensnehmer mit schweren Vorerkrankungen ist dies ein Vorteil, sie erhalten leichter einen Versicherungsschutz.

Welche Restschuldversicherungen sind sinnvoll?

Inwieweit zusätzliche Bausteine wie zum Beispiel die Absicherung bei Arbeitsunfähigkeit Sinn machen, sollte genau geprüft werden. Fest steht aber: Der zusätzliche Versicherungsschutz erhöht die Kosten der Police erheblich.

Auf diese Punkte ist besonders zu achten:

  • Wie lang ist die Wartezeit, nach der der Versicherungsschutz beginnt? Üblich sind 1 - 6 Monate.
  • Wie lang ist die Karenzzeit, nach der die Versicherung im Versicherungsfall zahlt? Üblich sind 6 Wochen bis 3 Monate.
  • Wie lange zahlt die Versicherung in Versicherungsfall? Bei Arbeitslosigkeit sind es in der Regel 12 bis 18 Monate.
  • Welche Ausschlussklauseln gibt es? Beispielsweise greift eine Versicherung im Scheidungsfall nicht, wenn sie während des Trennungsjahrs abgeschlossen wurde.
  • Inwieweit ist beispielsweise das Risiko der Berufsunfähigkeit bereits anderweitig versichert?
  • Was kostet der Versicherungsschutz bei anderen Anbietern? Die Kosten variieren erheblich – es lohnt sich also, die Tarife zu vergleichen.

Ist eine Restschuldversicherung erforderlich? Wie hoch sind die Kosten?

Es kommt vor, dass Banken vor Abschluss des Darlehensvertrags versuchen, auch eine Restschuldversicherung zu verkaufen. Dies kann zwar durchaus sinnvoll sein, ist jedoch üblicherweise kein Muss. Bietet die Bank besonders günstige Zinskonditionen, wenn der Darlehensnehmer gleichzeitig auch eine Restschuldversicherung abschließt, sollte das Angebot genau geprüft werden: Wie hoch ist der effektive Jahreszins, der die Kosten für die Police enthält? Wie hoch sind die Kosten für eine separat abgeschlossene Police? Erst nach diesem Vergleich lässt sich beurteilen, ob das Angebot der Bank sinnvoll ist oder nicht. Dem Darlehensnehmer steht es natürlich auch frei, separat eine Risikolebensversicherung abzuschließen.

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