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Abgeschlossenheitsbescheinigung

Abgeschlossenheitsbescheinigung

Wer eine Immobilie in einzelne, rechtlich voneinander getrennte Wohneinheiten aufteilen möchte, benötigt dafür zunächst eine sogenannte Abgeschlossenheitsbescheinigung. Hinter dem etwas abschreckend klingenden Begriff Abgeschlossenheitsbescheinigung verbirgt sich lediglich die Bestätigung der Baubehörde, dass eine Wohneinheit baulich hinreichend von anderen Gebäudeteilen wie Nachbarwohnungen, Kellern oder Fluren abgeschlossen ist.

Eine Abgeschlossenheitsbescheinigung ist immer dann erforderlich, wenn Eigentumswohnungen neu gebaut werden und separat veräußert werden sollen. Auch wer ein Mehrfamilienhaus verkaufen möchte, kann im Vorwege eine Abgeschlossenheitsbescheinigung beantragen. Das kann sinnvoll sein, wenn der Marktwert eines Mehrfamilienhauses durch Aufteilung in von einander getrennte Wohneinheiten höher als der Wert des nicht aufgeteilten Hauses ist. Mit der Beantragung der Abgeschlossenheitsbescheinigung ist der erste Schritt zur Schaffung eigenständigen Wohnraums vollzogen. Der Eigentümer bzw. der potentielle Käufer des Mehrfamilienhauses müsste dann nur noch eine Teilungserklärung beurkunden, um auch juristisch abgeschlossene Einheiten zu schaffen, die entsprechend separat veräußert werden können.

Abgeschlossenheit von Wohneinheiten

Eine Wohneinheit gilt als abgeschlossen, wenn sie durch Wände und Decken, die den Schall- und Wärmeschutz gewährleisten, von einer anderen Wohneinheit abgetrennt ist und über einen eigenen, abschließbaren Zugang (Wohnungstür) verfügt.

Voraussetzungen für den Antrag einer Abgeschlossenheitsbescheinigung

Die Abgeschlossenheitsbescheinigung wird von der Bauaufsichtsbehörde erstellt. Als Antrag bei der Baubehörde reicht ein formloser Antrag. Damit eine Wohnung als rechtlich eigenständige Einheit (Sondereigentum) veräußert werden kann, muss dem Grundbuchamt neben der Abgeschlossenheitsbescheinigung auch ein Aufteilungsplan (in 2-facher Ausfertigung) mit Grundrissen und Ansichten der Gebäude und baulichen Anlagen vorgelegt werden.

Die Erstellung einer Abgeschlossenheitsbescheinigung ist gebührenpflichtig und variiert je nach Gemeinde. In Hamburg beispielsweise beträgt die Mindestgebühr 50 EUR je Antrag.

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