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Wohnungseigentumsgesetz

Wohnungseigentumsgesetz

Im Allgemeinen regelt das Wohnungseigentumsgesetz das Wohnungseigentumsrecht. Wohneigentum ist das Eigentum an einer einzelnen Wohnung (Sondereigentum). Im Wohnungseigentumsgesetz sind unter anderem die Bestimmungen zur Entstehung von Wohnungseigentum, zum Gemeinschafts- und Sondereigentum, zur Verwaltung, zur Wohnungseigentümerversammlung und Beschlussfassung enthalten.

Erklärungen zum Wohnungseigentum im Wohnungseigentumsgesetz

Besitzt man eine Eigentumswohnung bzw. möchte man eine Wohnung erwerben, so wird dieses Eigentum durch eine Eintragung im Grundbuch geregelt. Dadurch wird gewährleistet, dass alle Rechte, die an einem Wohnungseigentum bestehen, jederzeit nachvollzogen werden können. Dies hat zur Folge, dass jedes Wohnungseigentum, das über ein eigenes Grundbuchblatt verfügt, wie jede andere Immobilie auch, verkauft, verschenkt oder belastet werden kann.

Generell gilt es folgende drei Faktoren beim Wohnungseigentum zu beachten:

  • Es gibt ein Sondereigentum an den Räumen der jeweiligen Wohnung (§5 WEG)
  • Es besteht immer ein Miteigentumsanteil, besonders an Grundstücken und am Verwaltungsvermögen (siehe §1 Abs. 5 WEG).
  • In der Wohnungseigentümergemeinschaft herrscht ein Mitgliedschaftsrecht.

Das Wohnungseigentum setzt sich laut Gesetz aus dem Sondereigentum und dem Miteigentumsanteil am Gemeinschaftseigentum zusammen. Als Gemeinschaftseigentum wird demnach all das bezeichnet, was in der Teilungserklärung nicht als Sondereigentum geltend gemacht wurde, z.B. Außenwände, Dach, Fundament, Treppenhaus, Eingangstüren, Gartenanlage, aber auch sämtliche Bereiche des gemeinschaftliche Gebrauchs wie Zentralheizung, Wasserleitungen oder Strom- bzw. Gasleitungen. Das Sondereigentum kann vom Eigentümer entsprechend seiner Möglichkeiten frei genutzt werden, für dessen Instandsetzungskosten er dann auch alleinig aufkommen muss. Es teilen sich demzufolge immer mehrere Eigentümer das Eigentum an einem Grundstück (Gemeinschaftseigentum), wobei jede Wohnung eigentumsrechtlich einem einzelnen Eigentümer zugeordnet ist (Sondereigentum).

Gesetzliche Erläuterungen zum Wohnungseigentumsgesetz

Das Wohnungseigentumsgesetz begründet nicht nur das Wohnungseigentum, sondern bestimmt auch die Rechtsverhältnisse der Wohnungseigentümer untereinander. Wohnungseigentümer haben die Möglichkeit mit Hilfe des §15 WEG, neben Nutzung des Sondereigentums, den Gebrauch des gemeinschaftlichen Eigentums durch Vereinbarungen zu regeln.

Die Paragraphen 13, 14 und 16 des Wohnungseigentumsgesetzes regeln die Rechte und Pflichten des Wohnungseigentümers. So kann laut §13 Nr.1 jeder Wohnungseigentümer über seinen Anteil frei verfügen und dieses nach Belieben bewohnen, vermieten, verpachten oder in sonstiger Weise nutzen. Gleichzeitig hat der Eigentümer die Pflicht das Sondereigentum nur entsprechend so zu nutzen, das fremdes Sondereigentum oder das Gemeinschaftseigentum nicht beeinträchtigt werden (§14 Nr. 1 und 2 WEG). Jeder Wohnungseigentümer hat die Pflicht die Instandhaltung des Sondereigentums zu gewährleisten (§14 Nr.1 WEG). Bei Pflichtverletzung müssen Eigentümer mit Unterlassungs- bzw. Leistungsansprüchen oder möglichen Schadensersatzforderungen rechnen.

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