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Wohngeldabrechnung

Wohngeldabrechnung

Für alle Eigentümer einer Wohnungseigentümergemeinschaft erstellt die Verwaltung einmal im Jahr eine Wohngeldabrechnung. In dieser sind alle Kosten aufgeführt, die von der Gemeinschaft zu tragen sind – aufgeschlüsselt nach Eigentumsanteil.

Auf der jährlich stattfindenden Eigentümerversammlung wird diese Wohngeldabrechnung vorgestellt und, sofern sie in Ordnung ist, mit Stimmenmehrheit genehmigt.

Wohngeldabrechnung enthält Einnahmen-Ausgaben-Rechnung

Die Wohngeldabrechnung muss eine übersichtliche Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben enthalten, die bei der Verwaltung und Instandhaltung des gemeinschaftlichen Eigentums entstanden sind. Zu den Gemeinschaftskosten gehören üblicherweise die Wasser- und Abwasserkosten, die Kosten der Müllbeseitigung und gegebenenfalls Heizkosten, falls eine gemeinschaftliche Heizungsanlage vorhanden ist. Auf der Einnahmenseite sollte der Verwalter u.a. auflisten: Zinserträge der Bankkonten der Gemeinschaft, Erträge aus Vermietung des gemeinschaftlichen Eigentums und die Beitragsleistungen der Wohnungseigentümer zu der vorgesehenen Instandhaltungsrückstellung. Der Verwalter ist gemäß §28 WEG dazu angehalten, aus den Einnahmen und Ausgaben der Gemeinschaft einen Wirtschaftsplan zu erstellen. Die Wohnungseigentümer sind in Folge dessen verpflichtet, nach Abruf durch den Verwalter entsprechende Vorschüsse zu leisten – das sogenannte Hausgeld.

Die Wohngeldabrechnung sollte also folgende Punkte enthalten: nur tatsächlich geflossene Einnahmen und Ausgaben und die Entwicklung der Instandhaltungsrücklage (z.B. Höhe der Vermögenslage oder in welchem Umfang die Wohnungseigentümer mit Zahlungen ggf. im Rückstand sind). Innerhalb der Wohngeldabrechnung sind die umlagefähigen Kosten separat auszuweisen, so dass jeder Eigentümer aus der Wohngeldabrechnung eine Heiz- und Betriebskostenabrechnung für seine Mieter ableiten kann. Die Wohngeldabrechnung sollte vom Verwalter möglichst zeitnah erstellt werden. Denn eine späte Vorlage der Abrechnung verzögert mitunter eine dringend erforderliche Anpassung der Heiz- und Betriebskostenvorauszahlung.

Wohngeldabrechnung wichtig beim Wohnungsverkauf

Möchte ein Eigentümer seine Wohnung verkaufen, kann anhand der Wohngeldabrechnung auf den Tag genau festgestellt werden, welche Kosten vom bisherigen und welche vom zukünftigen Eigentümer zu tragen sind. Der Verwalter der Wohnungseigentümergemeinschaft ist im Falle des Verkaufs verpflichtet eine zeitanteilige Abrechnung zu erstellen.

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