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Preisverfall bei Eigenheimen

Trends 24.06.2011 Niels Jacobsen
Sondereigentum

Wer kennt die Meldungen nicht, dass die Immobilienpreise in Großstädten wie München, Hamburg, Düsseldorf und anderen Metropolen nur eine Richtung kennen: nach oben. Aber wie sieht es in den ländlichen Gebieten Deutschlands aus?

Die Situation ist teilweise dramatisch. So sind nach Angaben des Immobiliendienstleisters Hypoport die Preise der bundesweit verkauften Eigenheime im ersten Quartal 2011 um durchschnittlich 9% auf nur noch 168.375 Euro gesunken. Basis für die Angaben sind die über die Europlace-Plattform abgewickelteten Hypothekendarlehen in Deutschland, die etwa 10% aller Hypothekendarlehen ausmachen.

Der Preisverfall kommt dabei vor allem aus den ländlichen Regionen. “Deutschland verödet” schrieb Hendrik Ankenbrand von der Frankfurter Allgemeinen in einer Reportage im März 2011 und zeichnete ein düsteres Bild: “Quer durch die Republik leeren sich ganze Landstriche, immer mehr, immer schneller. Die Gesellschaft vergreist, und die Jungen, die es auf dem Land noch gibt, ziehen der Arbeit hinterher oder der Bildung, zu den Universitäten, in die Städte. Zurück bleiben Städtchen und Dörfer ohne Menschen und Seele, zur Versteppung freigegeben.”

Eine Umkehr dieser Entwicklung ist nicht absehbar. Gemäß des Forschungsinstituts Prognos, das für 412 Städte und Kreise Deutschlands detaillierte regionale Daten zusammengetragen hat, wird es neben dem bisherigen Ost-West-Gefälle zukünftig Wohlstandsinseln geben. Um diese Inseln herum setzt sich die Verödung weiter fort. Bis 2025 rechnet das Institut mit einem Bevölkerungsrückgang in vielen ländlichen Gebieten, auch im Westen Deutschlands. So beträgt beispielsweise der prognostizierte Rückgang im Saarland bis 2025 bis zu 10%.

Was diese Entwicklungen für die Preise von Einfamilienhäusern in ländlichen Regionen bedeuten, liegt auf der Hand. Sie werden weiter sinken, weil die Preisbildung sich nach Angebot und Nachfrage richtet und es zwangsläufig zu Angebotsüberhängen kommen wird.

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