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Immobilienpreise Wiesbaden 2021 - Quadratmeterpreise, Kaufpreise & Bodenrichtwerte

Der Immobilienmarkt in Wiesbaden war in den letzten Jahren gekennzeichnet durch steigende Immobilienpreise und ein sinkendes Immobilienangebot. Hier finden Sie die aktuellen Preise von Eigentumswohnungen, Einfamilienhäusern und Wohnbauland basierend auf den tatsächlichen Verkaufspreisen und Bodenrichtwerten – sowie die Immobilienpreise aller Stadteile in Wiesbaden im kostenlosen Preisspiegel zum Download.

1. Immobilienmarkt Wiesbaden 2021

wiesbaden immobilienpreise

Wiesbaden wächst und prosperiert: In 2021 leben fast 300.000 Einwohner in der Landeshauptstadt Hessens, Tendenz weiter steigend. Der Dienstleistungssektor und Unternehmen aus den Bereichen Consulting, Logistik, Gesundheitswirtschaft sorgen für eine hohe Beschäftigungsquote und die Kaufkraft der Bevölkerung liegt rund 11 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Die Nachfrage nach Wohnraum ist entsprechend hoch, das Angebot gleichzeitig gering. Kein Wunder also, dass die Quadratmeterpreise in Wiesbaden für Wohnungen, Häuser und Grundstücke seit Jahren steigen und weiter anziehen. 

Immobilienpreise Wiesbaden: Entwicklung Angebotspreise 2021

  • Innerhalb des 2. Quartals 2021 stiegen die Angebotspreise von Wohnungen um 3,7 Prozent auf 3.866 Euro pro Quadratmeter. Im Vergleich zu Vorjahr bedeuet das einen Preisanstieg von 10 Prozent.
  • die Angebotspreise von Häusern verteuerten sich innerhalt eines Quartals um 3,2 Prozent auf eine durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 4.846 Euro. Innerhalb des lezten Jahres stiegen die Hauspreise damit im Schnitt um 11 Prozent.
  • Der Geldumsatz mit Immobilien in Wiesbaden stieg 2020 um rund 461 Millionen Euro auf 2,26 Milliarden Euro, obwohl nur ein Prozent mehr Fläche umgesetzt wurde.

immoverkauf24 Info: Angebotspreise & tatsächliche Verkaufspreise

Bei Angebotspreisen von Immobilien, wie man sie auf den Immobilienportalen findet, handelt es sich um die gewünschten Kaufpreise der Eigentümer. Diese Immobilienpreise liegen deshalb in der Regel höher als die tatsächlichen Verkaufspreise, wie sie in den Immobilienmarktberichten der Gutachterausschüsse verzeichnet sind – und in den immoverkauf24-Preisspiegeln. Die Angebotspreise liefern aktuelle Hinweise auf die Immobilienpreisentwicklung, für Immobilienkauf und Immobilienverkauf sollten Eigentümer und Interessenten jedoch die tatsächlichen Verkaufspreise als Referenz nehmen, da diese nicht verzerrt und als Vergleich belastbar sind.

2. Grundstückspreise Wiesbaden

  • Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnbauland liegt im Stadtgebiet Wiesbaden aktuell bei 1.336 Euro pro Quadratmeter. Die Grundstückspreise sind gegenüber dem Vorjahr im Durchschnitt lediglich um rund ein Prozent gestiegen. Jedoch war in den Vorjahren ein deutlicher Preissprung zu verzeichnen.
  • In den teuersten Vierteln Wiesbaden Nordost und Sonnenberg kosteten bebaubare Grundstücke jüngst rund 1.800 Euro pro Quadratmeter.
  • Die niedrigsten Kaufpreise für Grundstücke wurden in Medenbach mit durchschnittlich rund 673 Euro pro Quadratmeter gezahlt.

qm-Preis Grundstücke Wiesbaden (Wohnbauland)

Stadtteil aktuelle Grundstückspreise  Grundstückspreise Vorjahr Preissteigerung zum Vorjahr

Bierstadt

1.495 €/m²

991 €/m²

+51%

Nordost

1.833 €/m²

1.467 €/m²

+25%

Biebrich

1190 €/m²

928 €/m²

+28%

Erbenheim

1.145 €/m²

1.155 €/m²

+1%
Die Preisangaben basieren auf dem Immobilienmarktbericht Wiesbaden 2021 des Gutachterausschusses für Grundstückswerte

► Grundstückspreise aller Stadtteile in Wiesbaden, basierend auf den tatsächlichen Verkaufspreisen & Bodenrichtwerten, erhalten Sie mit Download des kostenloses Preisspiegels für Wiesbaden.

Quadratmeterpreise Grundstücke Wiesbaden

Immobilienpreisentwicklung Wiesbaden 2021

Immobilienpreisentwicklung Grundstücke Wiesbaden

  • Innerhalb des letzten Jahres haben sich die Grundstückspreise lediglich um ein Prozent verteuert.
  • Seit 2018 stiegen sie jedoch um deutliche 32 Prozent.
  • Innerhalb von fünf Jahren haben sich die Immobilienpreise für Grundstücke in Wiesbaden um 83 Prozent erhöht: So lag der durchschnittliche Quadratmeterpreis von Grundstücken  2016 noch bei rund 730 Euro. 
  • Seit 2015 haben sich die Grundstückspreise mehr als verdoppelt: 112 Prozent mehr müssen Käufer heute zahlen, Verkäufer machen einen beachtlichen Gewinn.

Bodenrichwerte Wiesbaden

Die Bodenrichtwerte werden in Wiesbaden vom Gutachterausschuss auf Basis der erfassten Kaufpreise von unbebauten, baureifen Grundstücken erstellt. Der Wert gibt den Durchschnitt der Kaufpreise von vergleichbaren Grundstücken innerhalb der vergangenen zwei Jahre in einer Region wieder. Das Stadtgebiet ist in Bodenrichtwertzonen unterteilt, denen jeweils ein Wert zugeordnet ist. Da die Verkaufspreise von Grundstücken in den vergangenen Jahren gestiegen sind, haben sich auch die Bodenrichtwerte erhöht. Die Bodenrichtwerte liegen jedoch in der Regel niedriger als die jüngsten, tatsächlich erzielten Grundstückspreise, da sie Durchschnittwerte von zwei Jahren darstellen. Bei Immobilienbewertungen dienen Bodenrichtwerte als Basiswert, auf den ein Aufschlag, abhängig von der Beschaffenheit der jeweiligen Immobilie, vorgenommen wird.

Die Bodenrichtwerte für Adressen in Wiesbaden können kostenfrei unter  geoportal.wiesbaden.de/kartenwerk/application/bodenrichtwerte geprüft werden.

3. Wohnungspreise Wiesbaden

Der durchschnittliche Quadratmeterpreis von Eigentumswohnungen aus dem Bestand lag in Wiesbaden zuletzt bei 3.652 Euro pro Quadratmeter
Der durchschnittliche Quadratmeterpreis von neugebauten Eigentumswohnungen in Wiesbaden lag laut der jüngsten Marktdaten bei 6.183 Euro pro Quadratmeter.
Jedoch variieren die Wohnungspreise je nach Stadtteil und Lage noch einmal deutlich: So kostete der Quadratmeter einer Eigentumswohnung (Baujahr 1950-1990) im teuren Viertel Wiesbaden Nordost im Schnitt rund 4.037 Euro. In Altbauwohnungen überschreitet der Quadratmeterpreis sogar häufig die 5.000er-Marke. Im vergleichsweise günstigen Dotzheim kostet eine Wohnung hingen „nur“ 2.664 Euro pro Quadratmeter.

Quadratmeterpreis Wiesbaden für Wohnungen

  aktuelle Wohnungspreise Bestand Wohnungspreise Bestand, Vorjahr Veränderung zum Vorjahr in %
Dotzheim 2.664 €/m² 2.618 €/m² +2%
Nordost 4.037 €/m² 3.842 €/m² +5%
Biebrich 3.251 €/m² 2.793 €/m² +16%
Delkenheim 3.045 €/m² 3.225 €/m² -6%
Eigentumswohnungen Bestand, Baujahr 1950-1990, 45-119 m2; Preisangaben basierend auf dem Immobilienmarktbericht Wiesbaden 2021 des Gutachterausschusses für Grundstückswerte

► Wohnungspreise aller Stadtteile in Wiesbaden, basierend auf den tatsächlichen Verkaufspreisen, erhalten Sie mit Download des kostenloses Preisspiegels für Wiesbaden.

Entwicklung der Immobilienpreise für Wohnungen in Wiesbaden

Die Quadratmeterpreise von Bestandswohnungen in Wiesbaden sind innerhalb eines Jahres um rund fünf Prozent auf 3.653 Euro gestiegen. Über einen Zeitraum von drei Jahren betrug der Immobilienpreisanstieg 32 Prozent und über fünf Jahre hinweg betrug er 58 Prozent.

Neubauwohnungen haben sich innerhalb des vergangenen Jahres um sechs Prozent auf einen Quadratmeterpreis von 6.183 Euro verteuert. In den letzten drei Jahren betrug die Preissteigerung 18 Prozent und über fünf Jahre hinweg zogen die Preise sogar um 63 Prozent an.

Das sind drastische Preissteigerungen für Wohnungen sowohl im Bestand als auch im Neubau. Interessenten mit durchschnittlichem Einkommen erschwert das den Immobilienkauf extrem. Wer hingegen eine Immobilieverkauf anstrebt, profitiert von satten Gewinnen.

Diagramm Quadratmeterpreise Wohnungen Wiesbaden 2021

4. Immobilienpreise für Häuser in Wiesbaden

Der durchschnittliche Kaufpreis (absolut) von freistehenden Einfamilienhäusern betrug laut Immobilienmarktbericht 2021 im Schnitt 975.000 Euro. Das entspricht einem Quadratmeterpreis von 5.674 Euro. Ein Jahr zuvor lag der Hauspreis noch bei 946.000 Euro, was einer Preissteigerung von rund drei Prozent entspricht. Deutlicher war der Preisanstieg seit 2018, nämlich um 22 Prozent.
Auch bei Häusern ist innerhalb der Stadt eine große Spanne der Immobilienpreise vorhanden, die wesentlich durch die Lage definiert ist. Die höchsten Preise für Einfamilienhäuser wurden im Stadteil Nordost erzielt: Im Schnitt kosteten sie hier mehr als zwei Millionen Euro, im Jahr zuvor waren es rund 1,6 Millionen Euro – das ist eine Preissteigerung von satten 31 Prozent. Das zweitteuerste Viertel für Einfamilienhäuser ist Sonnenberg mit einem durchschnittlichen Immobilienpreis von 1,6 Millionen Euro. Im Stadtteil Biebrich kostet ein freistehendes Einfamilienhaus hingegen "nur" rund 774.000 Euro, im Schnitt sind die Preise hier nicht gestiegen. Am günstigsen sind Einfamilienhäuser in Medenbach, Käufer mussten im Schnitt 439.000 Euro bezahlen.

Kaufpreise Häuser Wiesbaden

Stadtteil aktueller Häuserpreise Häuserpreis Vorjahr Preissteigerung seit Vorjahr
Dotzheim 855.000 € 741.000 € +15%
Nordost 2.115.000 € 1.610.000 € +31%
Bierbrich 774.000 791.000 -2%
Alleinstehende Einfamilienhäuser; Preisangaben basierend auf dem Immobilienmarktbericht Wiesbaden 2021 des Gutachterausschusses für Grundstückswerte

► Die Hauspreise aller Wiesbadener Stadtteile erhalten Sie bei Download des kostenlosen Immobilienpreisspiegels Wiesbaden.

5. Quadratmeterpreise Wiesbaden im Preisatlas

Bei Klick auf einen Wiesbadener Stadtteil in der Karte erscheinen die Immobilienpreise je Stadtteil: die durchschnittlichen Quadratmeterpreise für Grundstücke und Wohnungen, die absoluten Kaufpreise für Häuser sowie die Immobilienpreissteigerung seit dem Vorjahr.

6. Immobilienpreisspiegel Wiesbaden - kostenlos downloaden!

Welche Verkaufspreise in den bevorzugten, innenstadtnahen Wohnlagen Wiesbadens, aber auch in den Randlagen für Wohnimmobilien erzielt werden können, finden Sie in unserem Preisspiegel Wiesbaden.

Bitte senden Sie mir den Preisspiegel Wiesbaden mit 25 Praxistipps zum Immobilienverkauf kostenlos als PDF zu.

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