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Starker Anstieg der Immobilienpreise in den neuen Bundesländern

Trends 19.10.2016 Lea Melcher
Immobilienpreise Kurve

Der Immobilienboom erreicht in den neuen Bundesländern mittlerweile nicht mehr nur die Großstädte, auch bisher wenig beachtete Mittelstädte wie Freiberg oder Nauen verzeichnen Zuwachs bei den Immobilienpreisen.

Aus dem "Wohnungsmarkt Ostdeutschland"-Bericht der TAG Immobilien AG geht hervor, dass sich in Dresden von 2011 bis 2016 ein Zuwachs bei den Kaufpreisen von 45% entwickelte. In Weimar waren es 43% und in der kleinen Universitätsstadt Freiberg 39%. Weitere Städte mit unerwartetem Preisanstieg sind Strausberg, Nauen und Eberswalde. Neben den Kaufpreisen stiegen auch die Mieten. Somit lässt sich ein wirtschaftlicher Grund hinter die Preissteigerungen stellen. Nur wenn ein höheres Einkommen bei den Bewohnern einer Stadt verfügbar ist, können diese sich höhere Mieten leisten. Es gab eine Zuwanderung in die genannten Städte, der dortige Arbeitsmarkt entwickelte sich positiv und die Kaufkraft der Bürger stieg.

Die TAG AG mit Sitz in Hamburg ist bereits lange Zeit auf dem Wohnungsmarkt in den neuen Bundesländern aktiv und übernahm unter anderem 12.000 unattraktive Wohneinheiten von der TLG Wohnen. Nach Anschaffung wartete man auf den Aufschwung, welcher mittlerweile Realität geworden ist. Heute sind weitere Anleger aktiv und sorgen für einen Preisanstieg.

Diese Aspekte waren für die Anleger von Bedeutung: Die Bruttorenditen bei Immobilien in den bereits beliebten Städten wie Potsdam oder Berlin sanken auf 4,5%, in kleineren ostdeutschen Städten liegen sie bei bis zu 7%. Die Kaufpreise stiegen innerhalb von fünf Jahren an elf Standorten in den neuen Ländern um über 30%. Weiterhin stoppte der Bevölkerungsrückgang, viele Städte konnten neue Einwohner gewinnen und die Kaufkraft stieg.

Der gesamte Immobilienmarkt in den ostdeutschen Bundesländern ist in Bewegung. Niedrige Darlehenszinsen und preiswerte Baufinanzierungen führen hierzu. Ein weiterer Aspekt ist, dass Menschen die hochpreisigen Metropolen verlassen und in das Umland ziehen, wobei die Metropolen und Universitätsstädte neue Bürger anziehen. Für Kapitalanleger sind die neuen Länder folglich interessantes Terrain, wobei Kritiker eine Immobilienblase für immer wahrscheinlicher halten.

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