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Bauboom in Deutschland – doch nicht jede Region kann davon profitieren

Trends 29.08.2014 Kathleen Dornberger
umbauter Raum

Seit 2010 boomt der deutsche Wohnungsbau. Die Baugenehmigungen stiegen seither um 27,9 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt nun mitteilte, wird dieser Bauboom auch im Jahre 2014 anhalten, denn bis dato genehmigten die Behörden bereits den Neubau oder Umbau von rund 136.800 Wohnungen. Das sind bisher 9,6 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Trotzdem reicht der Wohnungsbau vor allem in Großstädten nicht aus, die gesamte Nachfrage nach Eigentum zu decken. Verkäufer haben so nach wie vor sehr gute Chancen Ihre Immobilien zu verkaufen.

Großstädte verzeichnen Rücklauf beim Wohnungsbau

Obwohl laut Statistischem Bundesamt immer mehr neue Wohnungen gebaut werden, gelten Wohnungen besonders in Großstädten nach wie vor als Mangelware. Und gerade in Ballungszentren sind Eigentumswohnungen bei Käufern und Kapitalanlegern sehr begehrt. Experten sind sich darüber einig, dass zwar neuer Wohnraum entsteht allerdings nicht überall und vor allem nicht immer dort, wo er am meisten benötigt wird. Konkrete Zahlen belegen ein Plus von bis zu 810 Prozent an entstandenen Neubauten in mittelgroßen Städten mit Universitäten und hoher Lebensqualität (z.B. Bamberg +624%, Würzburg +186%, Passau +165%). Spitzenreiter im Wohnungsbau ist derzeit Heidelberg.

In Großstädten hingegen wie beispielsweise Hamburg, Stuttgart und Frankfurt am Main sind die Zahlen rückläufig. Hamburg notiert ein Minus von 14 Prozent, Frankfurt am Main eines von 35 Prozent und in Stuttgart wurden 20 Prozent weniger Wohnungen gebaut als noch im Vorjahr. Das größte Minus von 94 Prozent verzeichnet die Stadt Speyer in Rheinland-Pfalz.

In der Bundeshauptstadt Berlin hat sich die Anzahl der Baugenehmigungen hingegen verdoppelt. Dabei stieg in Berlin besonders die Zahl der Wohnungen in Mehrfamilienhäusern um plus 126 Prozent, während das Wachstum in Ein- und Zweifamilienhäusern mit etwa 12 Prozent eher durchschnittlich blieb.

Niedrig-Zins fördert Nachfrage von Bestandsimmobilien

Die Gründe für den starken Bauboom sind die historisch niedrigen Zinsen und die starke Nachfrage nach Wohnraum. Bekannter Weise hatte die Europäische Zentralbank den Leitzins im Euroraum auf inzwischen 0,15 Prozent gesenkt. Die Folge sind billige Kredite, die in Kombination mit den derzeit hohen Mieten, den Kauf von Immobilien sehr attraktiv erscheinen lassen. Gebaut werden derzeit vor allem Luxuswohnungen in gehobenen Quartieren, die sich kaum jemand leisten kann. Dadurch bleibt die Nachfrage nach Bestandsobjekten weiter stark. Wer seine Bestandsimmobilie verkaufen möchte, sollte in jedem Fall vor Verkaufsstart eine kostenfreie Bewertung der Immobilie durch einen professionellen Sachverständigen vornehmen lassen, der die Marktsituation genau kennt.

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