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Berlin, München, Hamburg: Quadratmeterpreise für Neubauten im Höhenflug

Trends 23.02.2018 Claudia Lindenberg
Immobilienpreise Höhenflug

In den drei größten deutschen Metropolen legten die Quadratmeterpreise für Neubau-Wohnungen in den teuersten Lagen, aber auch in vielen anderen Stadtteilen, um mehr als zehn Prozent zu. Das geht aus den Neubau-Kauf-Maps hervor, die das Immobilienportal Immobilienscout24 veröffentlicht hat.

Als Grundlage für die Auswertungen dienten die Angebotspreise für 80-Quadratmeter-Wohnungen mit drei Zimmern, mittlerer Ausstattungsqualität, die in den Jahren 2015-2017 gebaut wurden und für die auf dem Portal Inserate geschaltet wurden.

Berlin: In Neukölln stiegen die Angebotspreise um mehr als 20 Prozent

Die Berliner Immobilienpreise für Neubauwohnungen legten gegenüber 2016 erneut zweistellig zu. Besonders stark zogen die Angebotspreise in Neukölln an: Dort kletterten sie um 20,6 Prozent auf durchschnittlich 4.792 Euro. Auch in Kreuzberg nahmen die Angebotspreise mit 18,3 Prozent deutlich zu und durchbrachen die Marke von 5.500 Euro. Im Bezirk Tiergarten lag das Preiswachstum bei 18,1 Prozent, dort liegen die Quadratmeterpreise im Neubau-Bereich im Schnitt bei nunmehr 4.710 Euro.

Am teuersten sind Neubauwohnungen im Grunewald, wo die Preise um 13,4 Prozent auf 6.327 Euro je Quadratmeter stiegen. Zweitteuerster Stadtteil ist Mitte, wo die Preise um 16,2 Prozent anzogen und nunmehr bei 6.102 Euro liegen. Auf Platz drei liegt Dahlem mit einem Kaufpreiswachstum von 15 Prozent, dort beträgt der Angebotspreis je Quadratmeter im Neubau-Segment durchschnittlich 5.792 Euro. Über der Marke von 5.000 Euro liegen außerdem die Stadtteile Prenzlauer Berg (5.362 Euro), Wilmersdorf (5.269 Euro), das angrenzende Charlottenburg (5.019 Euro) sowie Schmargendorf (5.226 Euro). Die preiswertesten Stadtteile liegen im Osten der Stadt: Die niedrigsten Angebotspreise werden in Wartenberg mit 1.518 Euro je Quadratmeter ausgerufen, es folgen Bohnsdorf mit 2.466 Euro und Marzahn mit 2.571 Euro je Quadratmeter.

Hamburg: Fast 10.000 Euro je Quadratmeter in Harvestehude

In Deutschlands zweitgrößter Stadt wurden für eine Neubauwohnung im noblen Stadtteil Harvestehude 9.238 Euro ausgerufen – damit liegt das Villenviertel an der Alster bei den Hamburger Immobilienpreisen klar an der Spitze. Zweitteuerster Stadtteil ist die Hafencity – dort liegt der Angebotspreis je Quadratmeter bei durchschnittlich 7.912 Euro. Deutlich niedriger liegen die Quadratmeterpreise im Neubausegment hingegen in den angrenzenden Stadtteilen Wilhelmsburg (4.099 Euro) und Rothenburgsort (5.045 Euro).

Die niedrigsten Angebotspreise werden laut Neubau-Kauf-Map in Stadtteilen wie Ochsenwerder (2.313 Euro), Rönneburg und Langenbek (3.147 Euro) ausgerufen. Mit Ausnahme Wilhemsburgs liegen die Quadratmeterpreise südlich der Elbe sowie im Osten unter 4.000 Euro. So werden beispielsweise in Finkenwerder durchschnittlich 3.877 Euro je Quadratmeter ausgerufen, im direkt gegenüberliegenden Elbvorort Nienstedten hingegen 6.757 Euro. Im benachbarten Othmarschen sind es sogar durchschnittlich 7.200 Euro.

Das stärkste Preiswachstum wurde in der Sternschanze verzeichnet: Dort kletterten die Angebotspreise um 14,7 Prozent auf 7.426 Euro und haben damit fast das Niveau des traditionell begehrten Stadtteils Eppendorf (7.592 Euro) erreicht. Den zweithöchsten Preisanstieg meldet Immobilienscout24 für Barmbek-Süd mit 13,1 Prozent, wo die Angebotspreise 6.047 Euro erreicht haben.

München: Schallmauer von 10.000 Euro durchbrochen

In der bayerischen Landeshauptstadt haben die Angebotspreise im Neubausegment die Marke von 10.000 Euro je Quadratmeter durchbrochen: Im teuersten Stadtteil Lehel zogen die Preise um 11,2 Prozent auf 10.913 Euro an, in Schwabing-West stieg der Angebotspreise um 13 Prozent auf 10.500 Euro. Drittteuerstes Quartier ist die Maxvorstadt, wo der Preisanstieg 12,9 Prozent beträgt und nunmehr 10.411 Euro je Quadratmeter aufgerufen werden. Viertteuerstes Pflaster bei den Immobilienpreisen in München für Neubau ist die Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt, dort sind die Preise um 12,3 Prozent auf 10.093 Euro gestiegen. Auf mehr als 9.000 Euro belaufen sich die Angebotspreise außerdem in Au (9.936 Euro), Haidhausen (9.255 Euro), Schwabing (9.683 Euro), Neuhausen (9.253) sowie im angrenzenden Nymphenburg (9.038 Euro).

Für Münchner Verhältnisse niedrig sind die Angebotspreise lediglich im westlichen Stadtteil Langwied, wo im Schnitt 4.768 Euro ausgerufen werden. Auf Platz zwei der niedrigsten Angebotspreise liegt Hasenbergl mit durchschnittlich 6.003 Euro je Quadratmeter. Zum Vergleich: In Berlin lässt sich für diesen Quadratmeterpreis fast schon eine Wohnung im begehrten und zweitteuersten Bezirk Mitte erwerben.

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