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Zwangsversteigerung

Zwangsversteigerung

Bei einer Zwangsversteigerung handelt es sich um ein Vollstreckungsverfahren, durch das z.B. eine Immobilie mittels Versteigerung veräußert wird. Kommt ein Schuldner also seinen Zahlungsverpflichtungen nachhaltig nicht nach, kann der Gläubiger (in der Regel die Bank) die Zwangsversteigerung betreiben, um eine Rückzahlung des Darlehens aus dem Verkaufserlös zu erzwingen. Der Antrag auf Zwangsversteigerung muss vom Gläubiger beantragt werden.

Zwangsversteigerung Ablauf

Um die Zwangsversteigerung einzuleiten, muss der Gläubiger einen vollstreckungsfähigen Titel (Gerichtsurteil oder notariell beglaubigter Vollstreckungsbescheid) erwirken und diesen Vollstreckungstitel dem Schuldner übermitteln. Der Schuldner hat dann gemäß §30a ZVG zwei Wochen Zeit, die Einstellung der Zwangsversteigerung zu beantragen. Wenn er nachweisen kann, dass er die Forderung binnen sechs Monaten ausgleichen kann, so wird die Zwangsversteigerung erst einmal eingestellt.

Sollte es keinen Einspruch des Schuldners geben und es zu einer Versteigerung kommen, dann wird zunächst der Verkehrswert vom Gericht auf Basis eines Sachverständigengutachtens festgesetzt. Ist der Verkehrswert ermittelt, wird der Versteigerungstermin festgelegt. Dieser wird durch Aushang im Amtsgericht und Veröffentlichung im Amtsblatt bekannt gegeben. Gerade bei nicht so stark gefragten Immobilien besteht die Gefahr, dass bei einer Zwangsversteigerung nicht der Verkehrswert erreicht wird und die Immobilie damit unter Wert verkauft wird.

Zwangsversteigerung bei Immobilien mit mehreren Eigentümern

Gehört eine Immobilie zwei Eigentümern, von denen nur einer die Immobilie verkaufen möchte, so kann der verkaufswillige Eigentümer die sogenannte Teilungsversteigerung beantragen. Ziel des Verfahrens ist die Aufhebung der Gemeinschaft. Der erzielte Versteigerungsertrag tritt an die Stelle der Immobilie und wird entsprechend der Eigentumsanteile aufgeteilt.

Auch hier besteht die Gefahr, dass der Verkehrswert nicht in jedem Falle erreicht wird, weshalb aus Sicht der Eigentümer eine Einigung über den Verkauf einer Teilungsversteigerung vorzuziehen ist.

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