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Seniorengerechtes Wohnen – das ist bei Zuschnitt und Einrichtung wichtig

Seniorengerechtes Wohnen, altersgerechtes Wohnen, barrierefreies Wohnen – wenn es ums Wohnen im Alter geht, werden diese Begriffe oftmals synonym benutzt. Was bedeutet seniorengerechtes Wohnen eigentlich genau und was ist beim Einrichten zu beachten? Welche Besonderheiten bieten Seniorenwohnungen, welche Kosten fallen für diese Wohnform an und welche Fördermöglichkeiten gibt es? Ist kaufen oder mieten sinnvoll? Überblick & Checkliste, was eine seniorengerechte Wohnung bieten sollte.

1. Definition: Was bedeutet seniorengerechtes Wohnen?

Seniorengerechtes Wohnen

Seniorengerechtes Wohnen – diesen Begriff hat sicherlich jeder schon einmal gelesen, der sich mit dem Thema „Wohnen im Alter“ beschäftigt. Doch was ist konkret damit gemeint? Worin besteht eigentlich der Unterschied zu ähnlichen Begriffen wie „barrierefrei wohnen“ und „altersgerecht wohnen“?

Seniorengerechtes / altersgerechtes Wohnen

Ist vom seniorengerechten Wohnen die Rede, sind üblicherweise Wohnungen oder Häuser gemeint, bei denen in puncto Ausstattung und Grundriss die Bedürfnisse älterer Menschen berücksichtigt wurden. Auf das altersgerechte Wohnen trifft dies ebenfalls zu. Beide Begriffe teilen jedoch eine gewisse Unschärfe, denn weder „seniorengerecht“ noch „altersgerecht“ sind gesetzlich definiert. Dennoch kann man einige Merkmale für altersgerechte Wohnungen ausmachen, die ein möglichst langes eigenständiges Leben ermöglichen. Dies setzt beispielsweise voraus, dass die Sanitäranlagen so montiert sind, dass sie von den Senioren gut erreicht werden können. Die Wohnung sollte nicht eng und verwinkelt sein und schwellenlos sein.
Auch die Lage spielt dabei eine Rolle: So sollte eine seniorengerechte Wohnung gut angebunden sein, so dass Mieter oder Käufer problemlos alle für sie wichtigen Anlaufpunkte wie etwa Supermärkte, Bäcker, Ärzte, Apotheken und öffentlichen Nahverkehr gut erreichen können. Diese Aspekte treffen im Wesentlichen auch auf die Formulierung „altersgerecht wohnen“ zu.

Um die seniorengerechte Gestaltung des Eigentums zu finanzieren, kann eine Leibrente eine Option sein: Bei Verkauf der Immobilie behalten die Verkäufer ein lebenslanges Wohnrecht und eine lebenslange Rente aus dem Erlös.

Barrierefreies Wohnen

Die Bezeichnung „barrierefreies Wohnen“ ist hingegen vom Gesetzgeber definiert und Bewegungsflächen, Abstände und Höhen konkret durch Normen vorgegeben. Diese Wohnform richtet sich nicht nur an ältere Menschen, sondern grundsätzlich an solche, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Dabei wird zwischen zwei Begriffen unterschieden: Um eine barrierearme Wohnung handelt es sich dann, wenn die Vorgaben der DIN 18040-2 erfüllt sind. Diese wiederum berücksichtigt die in § 4 Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) genannten Punkte. Soll die Wohnung gänzlich barrierefrei und somit auch für Menschen mit Rollstuhl geeignet sein, muss diese uneingeschränkt mit dem Rollstuhl nutzbar sein. Hierfür gelten die Vorgaben der DIN 18040-2 R.

Wegen der fehlenden gesetzlichen Vorgaben für seniorengerechte Wohnräume, stellen sich die in Immobilienanzeigen beworbenen seniorengerechten Wohnungen als sehr unterschiedlich heraus. Als hilfreich kann sich deshalb eine Checkliste erweisen.

2. Checkliste: Wann ist eine Wohnung seniorengerecht?

Damit ältere Menschen auch mit gesundheitlichen Einschränkungen eine Wohnung problemlos nutzen können, sollte sie einige besondere Ausstattungsmerkmale aufweisen. Wer vorhat, seine Wohnung umzubauen, sollte sich zunächst über diese Faktoren informieren. Gleiches gilt für Immobilieneigentümer oder Mieter, die einen Umzug in eine altersgerechte Wohnung planen. Sie sollten zusätzlich auch darauf achten, dass sowohl Hausflur als auch die Wohnanlage im Ganzen ihren Bedürfnissen entsprechend gestaltet sind und eine gute Erreichbarkeit gewährleistet ist.

Eine seniorengerechte Wohnung, die diese Bezeichnung verdient, sollte eine Großteil der Merkmale folgender Checkliste aufweisen. Wer sie nutzt, sollte also möglichst viele Fragen mit „ja“ beantwortet können. Die Checkliste steht zusätzlich als Download zum Ausdrucken und Mitnehmen zur Verfügung.

Erreichbarkeit der Wohnung

  • Ist die Wohnung stufenfrei und ohne Schwellen zu erreichen?

  • Falls Treppen vorhanden sind: Gibt es einen Fahrstuhl, Treppenlift oder andere Lösungen? Sind an beiden Seiten Handläufe angebracht?

  • Ist der Zugang zum Balkon oder zur Terrasse stufenfrei möglich?

  • Hat der Wohnungsflur eine Breite von mindestens 120 cm, damit ein Gehwagen / Rollator problemlos genutzt werden kann?

  • Ist die Klingel gut sichtbar und erreichbar?

Wohnung allgemein

  • Sind die Türen mindestens 90 cm breit, damit auch Gehhilfen problemlos hindurch passen?
  • Befinden sich in allen Räumen Fenster, die sich problemlos öffnen lassen?
  • Gibt es Kabelkanäle, die das Stolpern über lose verlegte Kabel verhindern?
  • Wurden die Teppiche rutschfest verlegt, damit ein Stolpern über Kanten ausgeschlossen ist?
  • Sind alle wichtigen Bedienelemente wie Lichtschalter, Türgriffe und Steckdosen in einer Höhe von 85 cm angebracht, so dass sie gut erreicht werden können?

Ausstattung des Badezimmers

  • Ist vor dem WC und dem Waschbecken ein ausreichender Bewegungsradius von 120 x 120 cm vorhanden?
  • Kann die Tür zum Badezimmer auch von außen geöffnet werden - auch wenn sie verriegelt ist?
  • Gibt es eine Dusche, die stufenlos erreichbar ist (bodengleich)? Falls nicht, könnte sie woanders im Bad problemlos eingebaut werden?
  • Ist in der Dusche ein Hocker oder Klappsitz vorhanden? Ist ansonsten ausreichend Platz vorhanden, um nachzurüsten?
  • Sind Haltegriffe vorhanden oder sind die Wände andernfalls stabil genug, um diese nachzurüsten?
  • Kann das WC problemlos selbstständig genutzt werden?
  • Ist das WC ausreichend hoch angebracht?
  • Sind Dusche und/oder Badewanne rutschsicher, gibt es entsprechende Aufkleber oder rutschfeste Badematten?
  • Ermöglicht es der Waschtisch, sich bequem hinzusetzen und in den Spiegel zu sehen?

Ausstattung der Küche

  • Gibt es in der Küche eine Sitzmöglichkeit?
  • Lassen sich alle Küchengeräte und Schränke gut erreichen?
  • Sind Arbeitsplatte und Kochstelle auch mit Rollstuhl nutzbar? (hierzu muss der Raum darunter frei sein)
  • Verfügt der Herd über eine Abschaltautomatik?

Ausstattung von Wohnbereich und Schlafzimmer

  • Kann das Bett von drei Seiten gut erreicht werden, damit Aufstehen und gegebenenfalls Pflege problemlos möglich sind?
  • Hat das Bett eine ausreichende Höhe, um gut aufzustehen und sich hinzulegen?
  • Haben Sofas und Sessel eine ausreichende Höhe, um das Hinsetzen und Aufstehen zu erleichtern?

3. Seniorengerechte Wohnungen: Tipps für die Einrichtung & Möblierung

Nicht nur die baulichen Besonderheiten machen eine Wohnung für Senioren geeignet. Auch mit der Möblierung lässt sich einiges tun, um für mehr Wohnkomfort im Alter zu sorgen. Generell ist es wichtig, Stolperfallen zu vermeiden und für Bewegungsfreiräume zu sorgen. Auch sollten alle Möbel möglichst standfest sein, damit sie gegebenenfalls als Stütze genutzt werden können. Eine gute Belichtung der Räume ist ebenfalls wichtig. Folgende Aspekte sollten außerdem beachtet werden:

Im Flur

  • Gut erreichbare Garderobe/Schränke.
  • Sitzgelegenheit zum Schuhe an- und ausziehen.
  • Nicht zu viele Möbel: Der Flur sollte ausreichend Bewegungsfläche bieten, um ihn auch mit Rollator oder Rollstuhl nutzen zu können.
  • Fest verlegte Teppiche oder mindestens mit Antirutschmatte versehen (sonst drohen Stolperfallen).

Im Bad

  • Badezimmerschränke sollten gut erreichbar sein, auf Schubladen mit Vollauszug achten.
  • Nicht zu viele Möbel, um auch hier ausreichend Bewegungsfläche für Gehwagen oder Rollstuhl zu haben.
  • Handtuchhaken auf passender Höhe anbringen.
  • Falls ausreichend Platz vorhanden: Sitzgelegenheit schaffen (beispielsweise ein Hocker unter dem Waschbecken).
  • Einstiegshürden vermeiden: bodengleiche Dusche oder Wanne mit Einstieg.
Seniorengerechte Küche

In der Küche

  • Komfortable Höhe der Arbeitsfläche.
  • Elektrogeräte sollten in Arbeitshöhe eingebaut werden, dann ist beispielsweise beim Backen kein Bücken erforderlich.
  • Vollauszüge statt Schrankfächer. So entfällt umständliches Bücken, um an weiter hinten stehende Vorräte oder Geräte zu kommen.

Am Essplatz 

  • Bequeme Stühle mit passender Sitzhöhe.
  • Komfortable Höhe und ausreichend Platz zwischen den Beinen des Esstisches (er sollte möglichst auch mit einem Rollstuhl genutzt werden können).
  • Ausreichend Platz um den Tisch herum, so dass er gegebenenfalls auch mit einem Rollstuhl genutzt werden kann.

Im Wohnzimmer 

  • Bei Schränken sollte auf Folgendes geachtet werden: Schubladen mit Vollauszug, so dass alle Gegenstände im Schrank problemlos erreichbar sind.
  • Bequeme Bedienhöhe (um umständliches Bücken wie etwa bei niedrigen Sideboards zu vermeiden).
  • Bei Sofas oder Sesseln sollte auf folgende Punkte geachtet werden: Feste Polsterung, Ausreichende Rückenhöhe/gegebenenfalls Kopfstütze, Komfortable Sitzhöhe und -tiefe, Stabile Armlehnen. Bei Sesseln ist eine Aufstehhilfe mit einfacher Bedienung nützlich.

Im Schlafzimmer 

  • Höhe des Bettes beachten: Der Ein- und Ausstieg sollte bequem möglich und das Bett entsprechend hoch sein.
  • Elektrisch verstellbarer Lattenrost mit leichter Bedienung (kann das Aufstehen erleichtern).
  • Zur Person passende Matratze, die auf Gewicht, Liegegewohnheiten und Rückenprobleme abgestimmt ist.
  • Bei Paaren kann die Entscheidung für getrennte Matratzen oder Betten sinnvoll sein.
  • Kleiderschränke und Kommoden sollten so gestaltet sein, dass die Kleidung bequem herausgenommen und zurückgelegt werden kann. Hierfür kommt beispielsweise ein Kleiderlift als Ausstattung infrage, um auch hoch gelegenen Stauraum auszunutzen.

4. Welche Kosten fallen für seniorengerechtes Wohnen an?

Seniorengerechtes Wohnen ist meist teurer als das Leben in konventionellen Bestandswohnungen. Häufig sind solche Wohnungen in Neubauten zu finden. Und die sind aufgrund von in den letzten Jahren stark gestiegenen Baukosten und der technischen Ausstattung wie Fahrstuhl, Fußbodenheizung & Co. deutlich teurer – sowohl die Kaufobjekte als auch die Mietwohnungen. Liegen die Immobilien zentral und gut angebunden, wirkt sich das zusätzlich kostensteigernd aus.

Das gilt für Wohnformate wie das betreute Wohnen, Seniorenresidenzen oder Senioren-WGs im besonderen Maße: Abgesehen von den reinen Wohnkosten fallen meist aufgrund der Leistungen wie Hausmeisterdienste, Betreuung & Co. zusätzlichen Kosten an. Für solche Grundleistungen, wie sie etwa beim betreuten Wohnen definiert sind, fallen im Schnitt rund 100 Euro zusätzlich pro Monat an. Bei weiteren Wahlleistungen wie Fahrdienste oder Verpflegung erhöhen sich die Kosten entsprechend.

Die Mietkosten für Seniorengerechte Wohnungen liegen in der Regel höhere als bei "normalen Bestandswohnungen". Die Preise liegen ca. 20 Prozent höher als im Mietspiegel definiert, was durch die Serviceleistungen und Verwaltungskosten zustandekommt. Jedoch ist es nicht so, dass sich Bewohner mit einer schmalen Rente keine seniorengerechten Wohnungen leisten können. Denn es besteht die Möglichkeit, Wohngeld, Grundsicherung im Alter oder auch Hilfe zur Pflege zu erhalten. Zudem gibt es auch seniorengerechte Wohnungen, die mit §-5-Schein bzw. Wohnberechtigungsschein bezogen werden können, also subventioniert werden.

immoverkauf24 Tipp:

Falls Bewohner auch zusätzliche Angebote wie Betreuungsleistungen beanspruchen wollen, sollten sie Mietvertrag und Betreuungsvertrag getrennt voneinander abschließen. Zudem sollten auch die Laufzeit der Miete und der Betreuungsleistungen nicht gekoppelt sein. Denn es sollte auch möglich sein, etwa eher aus dem Betreuungsvertrag auszusteigen und den Mietvertrag weiterlaufenzulassen. Handelt es sich jedoch um öffentlich gefördertes betreutes Wohnen ist dies nicht möglich, da die Laufzeiten immer verbunden sind.

Wie hoch die Kostensteigerungen unterm Strich ausfallen, hängt natürlich auch von der bisherigen Wohnform ab: Wer bislang in einer großen Wohnung gelebt hat und für das Alter eine kleinere Wohnung wählt, kann einen Teil der Zusatzkosten möglicherweise ausgleichen. Die gleichen Aspekte gelten für alle, die in der eigenen Immobilie wohnen und über den Erwerb einer seniorengerechten Wohnung nachdenken. Hier kommen zudem die Kaufnebenkosten sowie je nach Wohnort und Zeitpunkt des Verkaufs auch die anteilige Maklercourtage für die Veräußerung der Immobilie hinzu.

Immobilienbesitzer, die in ihrer Immobilie wohnen bleiben möchten, können eine Leibrente in Erwägung ziehen: Dabei verkaufen sie ihre Immobilien, behalten jedoch ein lebenslanges Wohnrecht und eine monatliche Rente aus dem Verkaufserlös.

5. Förderungen für altersgerechte / seniorengerechte Anpassungen

Wer sich von seinem bisherigen Wohnumfeld nicht trennen kann oder will, kann einen altersgerechten Umbau bzw. Anpassungen in Erwägung ziehen. Das ist jedoch nur ratsam, wenn das Wohnumfeld zu den Bedürfnissen im Alter passt und die Wohnung oder das Haus möglichst einfach erreichbar ist. So dürfte ein Umbau eher infrage kommen, wenn die Wohnung im Erdgeschoss und nicht im vierten Stock eines Altbaus ohne Fahrstuhl liegt.

Achtung!

Mieter sollten zunächst mit ihrem Vermieter Kontakt aufnehmen. Dieser darf solche Maßnahmen zwar üblicherweise nicht ablehnen, sollte aber in den Prozess eingebunden werden, um mitzuentscheiden. Denn der Vermieter kann später durchaus den Rückbau von Maßnahmen verlangen, wenn sie ohne seine Einwillgung geschahen.

Stimmen die Voraussetzungen, sollten zunächst die Umbau- bzw. Anpassungenkosten geschätzt und die Finanzierungsmöglichkeiten geprüft werden. Diverse Fördermöglichkeiten helfen dabei, diese Kosten zu stemmen – da diese jedoch oft an Bedingungen geknüpft sind, sollten diese zunächst beachtet werden, bevor die Maßnahmen erfolgen.


Wer seine vier Wände fit für das Alter machen will, kann auf einige Fördermöglichkeiten zurückgreifen. Die Varianten im Überblick:

  • KfW: Programm 159 „altersgerecht Wohnen“
    Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert mit ihrem zinsgünstigen Kredit-Programm 159 „Altersgerecht Umbauen“ Maßnahmen für den Umbau in eine seniorengerechte Wohnung. Bis zu 50.000 Euro können über die Förderbank für entsprechende Maßnahmen finanziert werden.
  • Pflegekasse: Zuschüsse für Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen
    Pflegebedürftige erhalten bis zu 4.000 Euro an Zuschüssen für so genannte Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, die ein selbständiges Wohnen oder die ambulante Pflege ermöglichen. Das wäre beispielsweise beim Umbau zu einem barrierefreien Bad der Fall.

immoverkauf24 Tipp:

Gut zu wissen: Der Zuschuss gilt pro Bewohner – so können etwa Bewohner einer Senioren-WG bis zu vier Einzelansprüche bündeln und so maximal 16.000 Euro für einen solchen Umbau erhalten.

6. Seniorengerechte Wohnung kaufen oder mieten?

Was ist sinnvoller: Eine seniorengerechte Wohnung kaufen oder sich doch lieber für eine seniorengerechte Mietwohnung entscheiden? Diese Frage lässt sich pauschal ebenso wenig beantworten wie bei Immobilien, die nicht speziell für die ältere Generation oder mobilitätseingeschränkte Menschen konzipiert sind. Fest steht jedenfalls, dass finanziell gut aufgestellte Senioren in den meisten Regionen aus einem breiten Angebot an geeigneten Neubauwohnungen wählen können – sei es nun zum Kauf oder zur Miete.

Schwieriger gestaltet sich die Suche angesichts der vielerorts stark gestiegenen Mieten und Kaufpreise hingegen bei schmalerem Budget: In diesem Fall stellt sich für Kaufinteressenten zusätzlich die Frage, inwieweit ihr Einkommen und Vermögen ausreicht, um einen gegebenenfalls erforderlichen Immobilienkredit zu erhalten und in kurzer Zeit zu tilgen.

Fest steht allerdings generell, dass es vielerorts schwierig ist, gezielt nach geeigneten Wohnungen für Senioren zu suchen. Der Grund: Nicht alle Suchportale verfügen über entsprechende Filtermöglichkeiten. Die Suche kann sich daher als aufwändiger erweisen als bei klassischen Wohnimmobilien.

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Wer für altersgerechtes Wohnen den Kauf in Erwägung zieht, sollte allerdings bedenken, dass er im ungünstigen Fall nicht lange etwas von seiner seniorengerechten Wohnung hat. Sollte sich der Gesundheitszustand unerwartet rasch deutlich verschlechtern, würde eine nicht umfassend altersgerechte Wohnung möglicherweise nicht mehr ausreichen und müsste zusätzlich barrierefrei umgebaut werden. Ist der Pflegebedarf höher, würde dies nicht ausreichen und ein Umzug in ein Pflegeheim wäre erforderlich.

Wer dennoch den Kauf plant, sollte daher besonders sorgfältig bei der Wahl vorgehen. Eine gut ausgestattete Seniorenwohnung in einer guten Lage kann jederzeit zu einem guten Preis veräußert werden, während eine nicht optimal gelegene und geeignete Wohnung möglicherweise nur mit Verlust veräußert werden kann. Hinzu kommt die Tatsache, dass Angehörige dann schlimmstenfalls viel Zeitaufwand in den Verkauf investieren müssten.

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