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Seniorenresidenz / Seniorenstift

Bei Seniorenresidenzen oder Seniorenstifte handelt es sich um Wohneinrichtungen für Senioren mit gehobenem Standard.Wer eine Wohnform für das Alter sucht, trifft unter der Bezeichnung sowohl auf Einrichtungen, die dem Betreuten Wohnen entsprechen als auch auf Seniorenheim bzw. Pflegeheime, die sich an ein anspruchsvolles und gut situiertes Publikum richten. immoverkauf24 zeigt auf, was unter dem Begriff zu verstehen ist, was Seniorenresidenzen bieten, was bei der Auswahl zu beachten ist und welche Kosten auf Interessenten zukommen.

1. Was sind Seniorenresidenzen und Seniorenstifte?

Wohnen im Alter.

Ob Seniorenresidenz oder Seniorenstift – beide Begriffe stehen für eine Wohneinrichtung für Senioren, die mehr Komfort bietet als andre typische Wohneinrichtungen mit Service- und Pflegeleistungen. Seniorenresidenzen und –stifte sind jedoch weder grundsätzlich den Kategorien Betreutes Wohnen oder Pflegeheim zuzuordnen, sondern entsprechen je nach Einrichtung entweder dem einen oder anderen Konzept: So liegt bei vielen Seniorenresidenzen der Schwerpunkt auf dem Wohnen mit zusätzlichen Serviceleistungen – was dem Betreuten Wohnen entspricht. Einige Seniorenresidenzen sind jedoch für Bewohner mit hohem Pflegegrad geeignet, weil sie eine eigene Pflegestation haben oder an ein Krankenhaus angegliedert sind.

Seniorenresidenzen bieten jedoch in der Regel deutlich größere Wohneinheiten als beim Betreuten Wohnen oder bei Pflegeheimen allgemein üblich. Zudem haben Seniorenstifte häufig durch ihr Serviceangebot einen hotelähnlichen Charakter und bieten insgesamt eine gehobene Ausstattung. Typisch sind:

  • großzügige Wohneinheiten mit hochwertiger Ausstattung, die in der Regel rollstuhlgererechtes oder barrierefreies Wohnen ermöglichen.
  • Restaurants, Cafés mit gehobener Speiseauswahl
  • Bibliothek, Friseur, Geldautomat und andere Serviceeinrichtungen
  • großzügigere Veranstaltungsräume (teils auch Theaterbühne o.ä.) und Aufenthaltsbereiche (z.B. Lobby, Kaminzimmer, Bibliothek)
  • teils auch Wellnesseinrichtungen (Sauna, Schwimmbad, Fitnessräume etc.)
  • Unterbringung von Gästen in separaten Apartments ist teilweise möglich
  • ausgesuchte Lagen (z.B. in Parknähe, im Innenstadtbereich oder im Villenviertel)

2. Seniorenresidenz / Seniorenstift – welche Leistungen werden geboten?

Nicht nur durch eine komfortable Ausstattung, auch in puncto Leistungsangebot unterscheiden sich Seniorenresidenzen und Seniorenstifte von Altenheimen oder Einrichtungen des Betreuten Wohnens. Typische Leistungen von Seniorenresidenzen und Seniorenstiften neben der Bereitstellung von Wohnraum:

  • Haustelefon mit Notrufanlage oder Hausnotruf
  • Verpflegung mit Speisen
  • Wohnungsreinigung
  • Ansprechpartner im Haus bzw. besetzter Empfang
  • Bereitschaftsdienst für die Haustechnik
  • Zimmerservice, teils auch Hausdame
  • Eventservice – beispielsweise für die Geburtstagsfeiern
  • exklusives und vielfältiges Angebot an Freizeitaktivitäten, Kultur-Events und anderen Veranstaltungen
  • ärztliche und physiotherapeutische Versorgung über angegliederten Praxen
  • Wellness-Dienstleistungen (Massage etc.)
  • teilweise auch hochwertige Reiseangebote, die auf Ältere zugeschnitten sind

Wie beim Betreuten Wohnen oder in Pflegeheimen bieten einige Seniorenresidenzen zudem auch Pflegeleistungen in unterschiedlichem Umfang an. Das Spektrum reicht von ...

  • Einrichtungen, die mit ambulanten Pflegediensten zusammenarbeiten
  • bis hin zu Seniorenresidenzen mit eigener Pflegestation.
  • Auch können Seniorenstifte auch an eine Klinik oder ein Pflegeheim angegliedert sein. Für Demenzkranke gibt es je nach Einrichtung ebenfalls Möglichkeiten der Unterbringung, die besonders auf diesen Personenkreis zugeschnitten sind.

3. Seniorenresidenz / Seniorenstift – was kostet es, wie wird es finanziert?

Wohnen im Alter finanzieren

Anders als beim Betreuten Wohnen und Pflegeheimen üblich, berechnen Seniorenresidenzen und Seniorenstifte in der Regel eine feste Pauschale für das Wohnen und die Grundleistungen, anstatt beides separat zu berechnen. Generell ist das Preisniveau aufgrund der gehobenen Ausstattung und der umfangreicheren Leistungen höher als beim Betreuten Wohnen oder bei Pflegeheimen. Kleine Wohnungen mit Serviceleistungen sind ab ca. 1.500 pro Monat auf dem Markt, nach oben hin ist die Skala offen, so dass Kosten von mehr als 5.000 Euro im Monat keine Seltenheit sind.

Zwei Beispiele: Das direkt an der Elbe gelegene Hamburger „Augustinum“ gilt als ein Paradebeispiel für hochwertige Seniorenresidenzen. 1-Zimmer-Apartments mit 38 Quadratmetern Wohnfläche, Kochzeile und Bad kosten dort (Stand September 2018) inklusive der Leistungen fürs Betreute Wohnen ab rund 2.500 Euro monatlich, hinzu kommt eine Kaution in Höhe von 3.200 Euro aufwärts. Eine 2-Zimmer-Wohnung mit 50 Quadratmetern Wohnfläche kostet bei Einzelbelegung rund 3.000 Euro, bei Zweierbelegung rund 3.700 Euro. Die Kaution beläuft sich bei diesen Apartments auf rund 4.100 Euro aufwärts.

Der Anbieter „Rosenhof“ (Stand 2018) berechnet in der Hamburger Residenz für ein 1-Zimmer-Apartment mit 31 bis 52 Quadratmetern Wohnfläche zwischen 1.500 und 2.400 Euro plus 3.000 bis 4.800 Euro Kaution. Die Preismodelle beider Anbieter beinhalten eine Mahlzeit pro Tag, im Rosenhof kostet ein Zusatzpaket für Frühstück und Abendessen derzeit beispielsweise 255 Euro.

immoverkauf24 Tipp:

Der Verkauf einer eigenen Immobilie kann den Umzug in eine Wohneinrichtung der Wahl wie eine Seniorenresidenz erleichtern oder sogar ermöglichen. immoverkauf24 ist Ansprechpartner für alle Belange rund um den Immobilienverkauf im Alter.

Wurde ein Pflegegrad festgestellt, übernimmt die Pflegeversicherung wie beim Betreuten Wohnen oder im Pflegeheim auch in einer Seniorenresidenz die Kosten für die Pflegeleistungen. Die Höhe hängt vom Pflegegrad ab. Da Seniorenresidenzen deutlich teurer als Pflegeheime oder konventionelle Anlagen des Betreuten Wohnens sind, fällt der von den Bewohnern zu tragende Eigenanteil wesentlich höher aus.

Wer über keine ausreichend hohen Einkünfte oder Vermögen verfügt, kann nicht auf staatliche Unterstützung wie etwa Wohngeld zur Finanzierung einer Seniorenresidenz setzen. Solche Leistungen werden nur zur Kostendeckung in Wohnformen im Alter mit konventionellem Angebot gewährt, wie etwa Senioren-WGs, Betreutes Wohnen oder Pflegeheime.

4. Seniorenresidenz / Seniorenstift finden – was ist bei der Auswahl wichtig?

Grundsätzlich sollten sich Interessenten zunächst einmal darüber klar werden, was Ihnen beim Wohnen in einer Seniorenresidenz wichtig ist. Ein wichtiges Auswahlkriterium stellt für die meisten die Lage des Seniorenstifts dar: Können Angehörige und Bekannte die Wohnanlage gut erreichen? Wie gut ist die Infrastruktur Drumherum: Sind Einkaufmöglichkeiten, Arzt & Co. gut erreichbar? Sind Ausflüge problemlos möglich?

Zudem gilt es zu überlegen, ob die Bewohner bei einer deutlichen Verschlechterung des Gesundheitszustands einen Umzug in Kauf nehmen wollen. Wer nicht noch einmal umziehen möchte, sollte sich auf Seniorenresidenzen konzentrieren, in denen auch mit hohem Pflegegrad der Verbleib möglich ist.

Hinweis von immoverkauf24:

Eine Übersicht über Seniorenresidenzen und anderen Wohnformen im Alter bietet die Webseite www.heimverzeichnis.de, die vom Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz gefördert wird und Einträge zu bundesweit rund 12.000 Einrichtungen enthält. Allerdings ist es nicht ganz einfach, Seniorenresidenzen aus dem Bestand herauszufiltern. So werden bei ausschließlicher Suche nach Seniorenresidenzen die Häuser der Augustinum-Gruppe nicht angezeigt, die üblicherweise zur Kategorie der Seniorenresidenzen zählt. Um einen Überblick über Einrichtungen in der näheren Umgebung zu erhalten, hilft es, bei der Suche Pflegeheime und Einrichtungen des Betreuen Wohnens hinzuzuziehen.

Auch bezüglich der Ausstattung und der Veranstaltungen sollten Interessenten überlegen, welche Angebote ihnen wichtig sind: Wer wenig Wert auf ein breitgefächertes Veranstaltungsangebot legt, muss bedenken, dass er für dieses evtl. dennoch mit zahlt, auch wenn das Angebot nicht nutzt. Gleiches gilt für eine Ausstattung mit einem hochwertigen Wellnessbereich und Schwimmbad, das nicht in Anspruch genommen wird.

immoverkauf24 Tipp:

Bei der Auswahl einer Seniorenresidenz sollten Interessenten das Angebot gründlich prüfen, da vielfach feste Pauschalen für Miete samt Grundversorgung abgerechnet werden.

Hinsichtlich der Qualitätsstandards gilt es, die Spreu vom Weizen zu trennen. Die Bewertung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) kann höchstens erste Anhaltspunkte liefern, da das Prüfverfahren wegen mangelnder Aussagekraft in der Kritik steht und derzeit überarbeitet wird (Stand: Oktober 2018). Die Einsichtnahme in die Prüfprotokolle verschafft mehr Klarheit, hilfreich ist es aber auch, sich im Bekanntenkreis und bei Verwandten umzuhören.

Verlassen sollten sich Interessenten jedoch nur auch einen persönlichen Eindruck vor Ort, bei dem sie das Gespräch mit Bewohnern, Mitarbeiter und der Leitung der Seniorenresidenz suchen. Dabei sollten Besucher auch prüfen, wie hochwertig das Angebot wirklich ist. Entspricht beispielsweise das Essen den Vorstellungen von einer gehobenen Küche? Welchen Eindruck macht die Anlage im Ganzen, wie gepflegt wirkt sie insgesamt, wie aufmerksam ist das Personal? Auch Angebote zum Probewohnen sollten ruhig genutzt werden, so lässt sich der Alltag in der gewünschten Seniorenresidenz hautnah erleben. Auch Angehörige sollten sich einen Eindruck von der Einrichtung verschaffen – etwa, indem sie dem Café des Seniorenstifts einen Besuch abstatten und den Betrieb eine Weile beobachten.

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