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Rollstuhlrampen

Wer auf einen Rollator oder einen Rollstuhl angewiesen ist, kommt im häuslichen Umfeld ohne eine Rollstuhlrampe kaum aus. Häufig sind sie eine wichtige Voraussetzung, um ein barrierefreies Wohnen zuhause zu ermöglich. Rampen und Rampensysteme helfen Nutzern von Rollstühlen, Rollatoren und Elektromobilien kleine und größere Höhenunterschiede selbstständig zu überwinden. Doch welche Rampe ist die richtige für welchen Nutzer und welchen Ort? Was kosten unterschiedliche Rampen und gibt es Zuschüsse? immoverkauf24 liefert Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Rollstuhlrampen und Rampensystemen.  

Zudem können mit Hilfe einer Leibrente Immobilienbesitzer, die nur wenig Rente beziehen, zuhause wohnen bleiben, ihre Rente aufstocken und ggf. eine Rollstuhlrampe finanzieren.

1. Definition: Was sind Rollstuhlrampen?

Rollstuhlrampe

Als Rollstuhlrampe werden geneigte Flächen oder Schienen bezeichnet, die es auch Menschen mit Rollstuhl, Elektromobil oder Rollator ermöglichen, Höhenunterschiede wie Stufen oder Treppen eigenständig zu überwinden.

Je nach Einsatzgebiet, Ausführung, Zweck und Nutzerbedürfnis gibt es zahlreiche Arten von Rampen: Das Angebot reicht von gemauerten oder gepflasterten Rampen über Rampen aus Metall und mobile Rampen bis hin zu aufrollbaren oder klappbaren Rampen als Einstieghilfe für Rollstuhlfahrer in Fahrzeuge. Mit Blick auf die Mobilität von Rollstuhlrampen unterscheidet man Einbaurampen, Klapprampen sowie mobile Rollstuhlrampen.

immoverkauf24 Info:

Norm für Rampen - DIN 18040

Die DIN 18040-1 regelt, wie Rampen im öffentlichen Raum gestaltet sein müssen, die DIN 18040-2 legt die Standards in Wohnungen fest. Diese Vereinheitlichungen sollen dafür sorgen, dass Rollstuhlfahrer die Rampen ohne fremde Hilfe überwinden können. Die Anwendung von der DIN-Normen ist jedoch nur für den öffentlichen Raum bindend, da sie Teil von Baugesetzen sind. Bei Wohnformen im Alter wie Pflegeheim, Seniorenresidenz oder Einrichtungen des Betreuten Wohnens müssen sie ebenfalls sein. Im privaten Bereich wie Wohnungen sind sie grundsätzlich freiwillig. Jedoch können Vertragspartner die Anwendung von Normen auch in Vereinbarungen verbindlich festlegen, etwa im Rahmen der Förderung "Altersgerecht Umbauen" durch die KfW-Bank. In und um Wohnungen legt die DIN 18040-2 folgende Standards fest:

  • Zugänge zu Eingängen sind ab einem Gefälle von 3 % als Rampe zu gestalten. Im öffentlichen Raum müssen Rampen sowohl befahrbar als auch begehbar sein. Zudem muss die Entwässerung gewährleistet sein.
  • Für Rampen ist eine maximale Steigung von 6 % erlaubt.
  • Sowohl am Anfang als auch am Ende müssen Rollstuhlrampen Bewegungsflächen von 1,50 x 1,50 m aufweisen.
  • Schließt die Rampe nicht mit einer Wand ab, sind auf beiden Seiten Radabweiser von zehn Zentimetern Höhe vorgeschrieben.
  • Zudem sieht die DIN 18040 beidseitig Handläufe auf einer Höhe von 85 bis 90 cm vor.
  • In der Verlängerung von Rampen sind abwärtsführende Treppen tabu.

2. Welche Art von Rollstuhlrampen gibt es?

Rollstuhlfahrer und Nutzer von Rollatoren stoßen im Alltag ständig auf Höhenunterschiede, die es zu überwinden gilt. Typische Hürden für mobilitätseingeschränkte Menschen:

  • Treppen und Stufen
  • Bodenschwellen an Hauseingängen, in Gärten oder auf Wegen, aber auch im Übergang zwischen einzelnen Räumen.
  • Bordsteine
  • Übergang vom Wohnraum auf den Balkon oder Terrasse
  • Einstieg ins Auto oder öffentliche Verkehrsmittel

Je nach Einsatzort und Anforderung durch die Nutzer können unterschiedliche Rollstuhlrampen zum Einsatz kommen.

Flächenrampen, Schienenrampen, Stufenrampen

Man unterscheidet zum einen nach Flächenrampen und Schienenrampen. Mobile oder fest installierte Flächenrampen überbrücken den Höhenunterschied durch eine geneigte Fläche. Schienenrampen sind in der Regel zweiteilig und so gestaltet, dass jeder Reifen auf einer eigenen Schiene auf- oder abwärts rollt. Sie sind meist leichter als Flächenrampen, aber auch weniger komfortabel, weil der Nutzer nur über eine schmale Fahrfläche verfügt. Sogenannte Stufenrampen ermöglichen die Überwindung einer Schwelle oder kleineren Stufe. Sie sind entweder keilförmig und werden vor der Stufe angelegt oder sie haben die Form einer kleinen Brücke und ermöglichen ein stufenloses Überfahren von Höhenunterschieden.

immoverkauf24 Tipp:

Fest installierte Rollstuhlrampen werden durch die Pflegekasse bezuschusst, wenn ein Pflegegrad vorliegt und die häusliche Pflege durch den Lift ermöglicht wird. Der Umbau fällt unter die sogenannten wohnumfeldverbessernden Maßnahmen, wie auch der Umbau zum barrierefreien Bad oder Treppenlifte. Die Umbauten werden mit bis zu 4.000 Euro pro Person und Maßnahme bezuschusst. Eine Maßnahme kann auch mehrere Umbauten zu einem Zeitpunkt umfassen.

Rollstuhlrampen

Mobile Rampen, tragbare Rampen

Vor allem für den Einsatz unterwegs gibt es eine Vielzahl von mobilen Rampen. Sie sind in der Regel aus leichtem Aluminium gefertigt und lassen sich schnell und unkompliziert Ein- und Aufbauen. Als mobile Rampen gibt es auch starre Rampen, die über das entsprechende Hindernis gelegt werden. Auch Schienenrampen eignen sich je nach Ausführung für den Einsatz unterwegs. Besonders flexibel sind ausziehbare Teleskoprampen. Je nach Anzahl der Stufen oder Beschaffenheit des Geländes ermöglichen sie das Überbrücken auch von Höhenunterschieden über längere Strecken. Faltrampen oder Klapprampen haben den Vorteil, platzsparend zu sein. In der Regel lassen sich Faltrampen in der Mitte zusammenfalten. Für den Einsatz werden sie einfach auseinanderklappt und an die bestehende Barriere angelegt. Klapprampen sind in der Regel Schienenrampen, die sich in der Mitte zusammenklappen und somit leichter transportieren lassen. Besonders kompakt sind sogenannte Kofferrampen. Sie lassen sich so zusammenklappen, dass sie einfach per Tragegriff getragen werden können.

Schwellenrampen, Brückenrampen

Im häuslichen Umfeld sind auch bei sehr geringen Höhenunterschieden bei Türschwellen oder an der Balkontür oder Terrassentür ebenfalls kleine Rampen notwendig. Je nach örtlichen Gegebenheiten eignen sich entweder kleine Schwellenrampen in Form eines Keiles oder kleine Brückenrampen, die ein Gefälle zu beiden Seiten aufweisen. Leichte Brückenrampen eignen sich auch für den mobilen Einsatz und können helfen, auch unterwegs kleinere Hindernisse zu überwinden.

Rampen mit Modul-Technik

Besonders flexibel sind Rampen in Modul-Bauweise. Dabei kann aus vorgefertigten Teilen eine Rampe je nach gewünschter Länge zusammengesteckt werden. Rampen-Module gibt es sowohl für Flächen- als auch für Schienenrampen. Meist sind solche Modelle jedoch deutlich teurer als starre Rampen.

immoverkauf24 Info:

Rollstuhlrampen für PKW und Transporter

Rollstuhlrampen für Fahrzeuge ermöglichen Rollstuhlfahrern den Ein- und Ausstieg bzw. das Ein- und Ausfahren ins Auto, ggf. auch selbstständig. Welche Rampe für das jeweilige Fahrzeug die richtige ist, hängt von der Beschaffenheit des Fahrzeugs ab. Erfolgt der Einstieg durch Hecktüren, empfiehlt sich der Einbau einer fest verankerten Klapprampe. Sie wird mit Schrauben am Boden des Kofferraums befestigt und wird bei Bedarf einfach herausgeklappt. Eine Alternative sind Einbaurampen in Form von ausziehbaren Schienenrampen, die sich besonders für große Höhenunterschiede eignen. Auch sie werden am Boden des Kofferraums befestigt und zum Ein- oder Ausstieg ausgefahren.

Übrigens: Soll ein im Rollstuhl sitzender Mitfahrer im hinteren Teil eines PKW transportiert werden, ist ein spezielles Behindertenfahrzeug notwendig. Für diese gelten bestimmte Ausstattungsnormen für die Befestigung von Rollstuhl und Fahrgast, damit eine sichere Fahrt im rollstuhlgerechten Mobil gewährleistet ist.

3. Welche Rampe ist die richtige?

Rollstuhlrampe aus Metall

Welche Rampe jeweils zum Einsatz kommen soll, richtet sich nach vielen Faktoren. Zum einen stellt sich die Frage, wo die Rampe benötigt wird und welche Art von Hindernis überwunden werden soll. Soll zum Beispiel ein Hauseingang überbrückt werden, spielt das Platzangebot eine nicht unerhebliche Rolle.

Zudem ist zu berücksichtigen, ob ein Rollstuhlfahrer die Rampe ohne fremde Hilfe überwinden können soll oder ob ein Rollstuhlfahrer die Rampe nur in Begleitung nutzt. Auch das Gewicht des Nutzers sowie dessen körperliche Konstitution spielen eine Rolle. Wer trotz der körperlichen Einschränkung körperlich fit ist, kann mehr Kraft einsetzen als eine körperlich stark eingeschränkte Person. Auch die Beschaffenheit des Rollstuhls ist wichtig, denn ein elektrisch betriebenes Gefährt ist viel schwerer als ein leichter Sport-Rollstuhl.

4. Checkliste für die Auswahl der richtigen Rollstuhlrampe

Um die richtige Rampe auszuwählen, sollten Nutzer folgende Fragen beantworten:

  • Wo soll die Rampe zum Einsatz kommen? Innen oder außen oder in beiden Bereichen? Für den Einsatz im Außenbereich sollte eine Rampe unbedingt wetterfest und korrosionsbeständig sein. Zudem muss sie rutschfest sein, so dass auch bei Feuchtigkeit eine sichere Fahrt gewährleistet ist.
  • Soll eine fest installierte Rampe angeschafft werden oder soll sich die Rampe problemlos wieder entfernen lassen?
  • Wieviel Platz steht im Bereich der Rampe zur Verfügung?
  • Welche Höhe soll die Rampe überwinden?
  • Welchen Anforderungen an Optik und Ästhetik soll die Rampe genügen?
  • Soll die Rampe z.B. aus Aluminium gefertigt sein oder fest gemauert werden?
  • Kann die Rampe ausreichend lang gestaltet werden, um eine evtl. vorgeschriebene Maximalneigung nicht zu überschreiten?
  • Inwieweit ist die Anschaffung einer mobilen Rampe für unterwegs erforderlich?
  • Wie groß und schwer ist die Person im Rollstuhl und kann sie beim Einsatz der Rampe selbst aktiv werden? Kommt ein Elektromobil zum Einsatz, ist das Gewicht auf der Rampe wesentlich höher als bei einem herkömmlichen Rollstuhl.

immoverkauf24 Tipp:

Besonders mobilitätseingeschränkte Menschen, die zuhause leben, sind auf ein hohes Maß an Sicherheit in ihrer Wohnumgebung angewiesen: Neben Rampen, Stützgriffen und Treppenliften für ein barrierearmes Wohnumfeld, ist ein Hausnotruf ein wichtiges Hilfsmittel. Ein Notrufknopf wird bei Vorliegen eines Pflegegrades von der Pflegeversicherung bezuschusst und verschafft nicht nur den Betroffenen schnelle Hilfe im Notfall, sondern auch den Angehörigen ein Gefühl von Sicherheit.

5. Rollstuhlrampe berechnen: Wie breit, wie lang, welche Steigung?

Für den Einsatz von Rampen im öffentlichen Raum gelten strenge Regeln. Sie dürfen eine maximale Neigung von 6 Prozent aufweisen. Das wirkt sich natürlich auf die Rampenlänge aus. Bei einer zu überwindenden Höhe von 0,5 Metern muss die Rampe 8,33 Meter lang sein. Zudem benötigt sie ein Zwischenpodest, weil sie länger als 6 Meter ist.

Für den privaten Bereich gelten keine strikten Vorschriften. Dennoch sollten sich auch Immobilienbesitzer und Mieter vor Anschaffung einer Rampe über deren Beschaffenheit und Ausmaße im Klaren sein. Welche Länge, Breite und Steigung bzw. Gefälle eine Rampe im privaten Bereich haben sollte, richtet sich nach der Art des Rollstuhls und der Kraft der Nutzer.

Folgende Richtwerte bei der Neigung der Rollstuhlrampe dienen zur Orientierung:

  • Selbstständig fahrende Rollstuhlfahrer: 6 Prozent Steigung
  • Kräftige selbstständig fahrende Rollstuhlfahrer: 6 bis 10 Prozent Steigung
  • Unterstützung durch eine eher schwache Begleitperson: maximal 12 Prozent Steigung
  • Unterstützung durch eine kräftige Begleitperson: maximal 20 Prozent Steigung
  • Rollstuhl mit Elektroantrieb / Elektromobil: bis maximal 20 Prozent Steigung

Die entschiedenen Parameter zur Berechnung einer Rampe sind:

  • die Höhe des Hindernisses
  • die Steigung / das Gefälle
  • die Länge der Rampe

Für die Berechnung der Rampe gelten folgende Formeln:

Zu berechnender Wert Formel zur Berechnung Beispielrechnung

Steigung / Gefälle in %

Höhe (cm) x 100 / Länge (cm)

36 cm Höhe x 100 / 180 cm Länge = 20 % Steigung

Länge in cm

Höhe (cm) x 100 / Steigung (%) 36 cm Höhe x 100 / 12 % Steigung = 300 cm Länge
Höhe in cm

Steigung (%) x Länge (cm) / 100

12 % Steigung x 150 cm Länge / 100 = 18 cm Höhe

Weil in und um Wohnungen häufig nicht beliebig viel Platz ist, haben Rampen im privaten Bereich häufig eine stärkere Steigung als 6 %. Denn bei einer geringen Steigung verlängert jeder zusätzliche Zentimeter Höhe die Länge der Rampe erheblich.

 

Beispielgrafik Rollstuhlrampe

Achtung!

Rollstühle können bei stärkeren Steigungen kippen. Besonders gefährdet sind Rollstuhlfahrer ohne Beine, schwere Rollstuhlfahrer, untrainierte Nutzer oder Rollstühle, die hinter der Rückenlehen beladen sind. Einige Modelle haben deshalb auf der hinteren Seite eine Kippsicherung in Form von Stützen mit Rollen. Viele Nutzer empfinden sie im Alltag jedoch als Ärgernis, weil der Rollstuhl durch die Kippstütze an Bordsteinkannte & Co. hängenbleibt. Steigungen und Gefälle mit als 8 % Neigung sollten unsichere Rollstuhlfahrer ohne Kippsicherung aus Sicherheitsgründen möglichst meiden. Beim Bergabfahren auf Gefällen über 8 % muss der Oberkörper nach hinten gelegt werden!

6. Was kosten Rollstuhlrampen?

Je nach Modell und angestrebter Nutzung schwanken die Kosten für Rollstuhlrampen. Wer eine fest vermauerte Rampe als Zugang zur Haustür plant und auch ästhetische Akzente setzen möchte, muss bei der Kostenermittlung eine aufwändigere Planung und viele Handwerkerstunden berücksichtigen. Doch auch die Bandbreite montierbarer oder portabler Modelle ist groß. In jedem Fall gilt: Die Anschaffungskosten für eine Rampe rechnen sich. Denn wer sein Zuhause barrierefrei gestaltet, sorgt dafür, unter Umständen bis ins hohe Alter im eigenen Zuhause leben zu können. Zudem kann Barrierefreiheit auch den tatsächlichen Verkehrswert einer Immobilie positiv beeinflussen.

Mit diesen Kosten ist zu rechnen:

  • Einfache Schwellenrampe: ab ca. 80 Euro
  • Schienenrampe mit Teleskoptechnik: ab ca. 160 Euro
  • Flächenrampe aus Aluminium: ab ca. 120 Euro
  • Hochwertige Flächenrampe mit rutschhemmender Beschichtung und Radabweisern: ca. 250 Euro
  • Hochwertige Kofferrampe mit rutschfester Oberfläche und Falttechnik: ab ca. 250 Euro
  • Stationäre Rampe aus Aluminium mit Auffahrblech und Stegelementen: je nach Länge ab ca. 500 Euro bis mehr als 1.500 Euro

Je nach Material oder Hersteller können die Kosten jedoch auch deutlich von diesen Beispielpreisen abweichen.

7. Zuschüsse: Wer bezahlt Rollstuhlrampen?

Für die Finanzierung einer Rollstuhlrampe kommen mehrere Geldgeber in Frage.

Krankenkasse

Wird die Rollstuhlrampe aufgrund einer Krankheit oder im Rahmen von Nachsorge erforderlich, übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Allerdings zahlen Krankenkassen in der Regel nur Zuschüsse für mobile Rampen, da diese unter die Definition von Hilfsmitteln fallen.

Pflegekasse

Soll die Rampe einen pflegebedürftigen Menschen im Alltag unterstützen, springt ggf. die Pflegeversicherung ein. Voraussetzung ist die Zuordnung eines Pflegegrads. Möglich ist ein Zuschuss von bis zu 4.000 Euro für Wohnraumanpassungen, wenn der Wohnraum umgestaltet werden muss, um die Selbstständigkeit des Pflegebedürftigen zu erhöhen und die häusliche Pflege zu ermöglichen oder zu erleichtern. Die Pflegekasse zahlt in der Regel nur für fest installierte Rampen.

immoverkauf24 Tipp:

Hat ein Gutachter vom MDK (Medizinischer Dienst der Krankenversicherung) oder MEDICPROOF (der medizinische Dienst der Privaten Krankenversicherungen) bei der Pflegebegutachtung bereits eine Rollstuhlrampe empfohlen und dies in seinem Gutachten hinterlegt, kommt dies einer Bewilligung durch die Pflegekasse gleich und es muss kein erneuter Gutachtertermin vereinbart werden.

Unfallkasse

Wenn der Rollstuhl aufgrund eines Unfalls erforderlich wird, zahlt unter Umständen die Unfallkasse für die Gestaltung eines barrierefreien Wohnumfeldes. Im Falle eines Arbeitsunfalls, kommt unter Umständen die Berufsgenossenschaft für Folgekosten, wie zum Beispiel die Umgestaltung des Wohnraums, auf.

Rentenversicherung

Dient die Umgestaltung des Wohnraums der Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, sind unter Umständen Zuschüsse durch die Rentenversicherung möglich.

Förderprogramme

Für die barrierefreie Umgestaltung des Wohnumfeldes können unter Umständen auch öffentliche Förderprogramme, zum Beispiel der KfW-Bank genutzt werden. Sie leistet zum Beispiel mit dem Programm 455-B einen Zuschuss bei der Schaffung eines barrierefreien Wohnumfelds oder stellt mit dem Programm 159 einen Kredit für altersgerechtes Umbauen zur Verfügung. Wichtig: Wer KfW-Darlehen in Anspruch nehmen möchte, muss sich in Sachen Planung und Bauausführung genau an die Vorgaben der KfW-Bank halten.

8. Rollstuhlrampe kaufen oder mieten?

Der Kauf von Rollstuhlrampen kann eine teure Angelegenheit sein. Das ist vor allem dann der Fall, wenn keine Fördermittel oder Zuschüsse in Anspruch genommen werden können. Das Mieten entsprechender Hilfsmittel kann eine sinnvolle Alternative sein. Vor allem, wenn die Rampe nur vorübergehend benötigt wird.

Die Vorteile von Kauf und Miete einer Rollstuhlrampe im Vergleich:

Vorteil des Kauf einer Rollstuhlrampe Vorteile der Miete einer Rollstuhlrampe
Das gewünschte Modell ist auswählbar und kann ggf. dem  Wohnumfeld individuell angepasst werden. Bei vorrübergehender Nutzung ist das Mieten einer Rollstuhlrampe ggf. günstiger.
Wird die Rampe über einen längeren Zeitraum benötigt, ist ein Kauf meist günstiger. Viele Anbieter von Miet-Rampen übernehmen auch die fachgerechte Installation und Wartung. 
Handelt es sich um eine bewegliche Rampe, kann sie ggf. weiterverkauft werden (auch an einen Fachhändler). Wird die Rampe nicht mehr benötigt, ist ein gemietetes Modell ganz einfach wieder entsorgt. Beim Kauf einer Rampe muss sich der Besitzer selbst um eine etwaige Weiterverwendung kümmern.

9. Rollstuhlrampen gebraucht kaufen?

Wer die Anschaffungskosten für eine neue Rampe scheut, kann unter Umständen viel Geld mit dem Kauf eines gebrauchten Hilfsmittels sparen, teilweise 50 % und mehr. In einschlägigen Verkaufsportalen findet sich eine Vielzahl von Angeboten von überwiegend mobilen Rollstuhlrampen. In der Regel ist ein Gebrauchtkauf von kleineren und mobilen Rampen kein Problem. Jedoch sollten Käufer immer genau prüfen, ob die Maße der Rampe auch wirklich zu den Gegebenheiten vor Ort passen. Denn bei privaten Verkäufern ist das Risiko höher, dass nicht richtig Vermessen wurde. Zudem sind Zuschüsse von Pflegekasse & Co. beim Kauf von zertifizierten Herstellern und Händlern möglich. Der Kauf einer Rollstuhlrampe von Privat ist daher nicht förderfähig.

immoverkauf24 Tipp:

Die gebrauchte Rampe immer erst persönlich in Augenschein nehmen und auf Zustand, Abnutzungserscheinungen sowie technische Gegebenheiten prüfen. Das Risiko, eine beschädigte Rampe zu kaufen, ist natürlich höher. Handelt es sich um einen Privatverkauf, gibt es zudem natürlich auch keine Garantie auf das Produkt.

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